Tierhalter und die Ernährung
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Lichtkind
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BeitragVerfasst am: 20 Apr 2009 8:53    Titel: Antworten mit Zitat

Wir habe eine liebe Hündin, sie ist fast 3Jahre und bekommt Trockenfutter, was ich ihr einweiche und auch mal mit Eigelb oder Frischkäse oder übrigen Frischkornbrei verfeinere.
Ich hätte sie auch gerne vollwertig ernährt, so wie sich der Rest der Familie ernährt, doch ist ein Hund nunmal ein Fleischfresser und für sie in meinen "Vegetarier-Tempel" Fleisch zuzubereiten, nein, da haben wir uns dann doch für die Alternative Trockenfutter entschieden und wir kommen gut klar damit.

Lichtkind
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Merin
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BeitragVerfasst am: 20 Apr 2009 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

Muss man Fleisch für einen Hund denn zubereiten? Obwohl: Ich könnt es nicht mal portionieren... aber das macht notfalls sicher auch der Fleischer.
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Mania
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BeitragVerfasst am: 20 Apr 2009 16:52    Titel: Antworten mit Zitat

Wie meinst du das, du könntest es nicht mal portionieren?
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Little-Lucy
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BeitragVerfasst am: 20 Apr 2009 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

Merin hat Folgendes geschrieben:
Muss man Fleisch für einen Hund denn zubereiten?

Theoretisch nicht und zwar dann, wenn man 1. komplette Beutetiere füttert und 2. der Hund in der Lage ist, diese selbständig zu zerlegen.

Praktisch ist es so, dass man eher nur Teile eines Beutetiers verfüttert. Sei es, weil man kein ganzes Tier bekommt oder sei es, weil es von der Menge her für den Hund viel zu viel ist.
Bei alten Hunden könnten z.B. Zahnprobleme auch noch gegen Knochen kauen sprechen usw.
Dann muß man die Portion in der Tat zubereiten, sprich mit fehlenden Bestandteilen (Mineralien, Vitaminen...) auffüllen. Bei uns sieht das z.B. so aus, dass der Oldie fast keine Zähne mehr hat und deswegen seinen Fleischanteil gewolft bekommt und dies dann mit Knochenmehl, Gemüsepampe o.ä. (hängt ein bischen vom Fleisch ab, was wieviel dazu kommt) vermischt wird.
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Liebe Grüße
Claudia

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Merin
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BeitragVerfasst am: 22 Apr 2009 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Na mir würde es immens schwer fallen rohes Fleisch zu zerteilen um ein Stück davon einem (nicht vorhandenen) Haustier zu füttern.
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Orsina S.
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2010 8:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo allerseits!

Ich würde gerne zuerst auf einige Posts eingehen und dann meine eigenen Erfahrungen berichten.


von kraut_ruebe:
Zitat:
Nachdem sie von Rohfütterung nicht ganz so begeistert sind wie ich, ...

Das höre ich leider öfters. Ich denke, das liegt daran, dass die Tiere einen bestimmten Geschmack sehr gewöhnt sind - was durch Aromen, Geschmacksverstärker etc. durchaus von den Futterherstellern gewollt ist. (Es wird natürlich versucht, die Tiere an eine Marke zu binden. Leider oft sehr erfolgreich.)
(kraut_ruebe, Du schreibst Deine Tiere bekommen hochwertiges Futter, daran möchte ich nicht zweifeln und es kann natürlich auch an etwas anderem liegen. Ich wollte das nur nochmal erwähnt haben, da ich gerade von Haltern, die Billigfutter füttern, oft sowas mitbekomme.)


von Auri:
Zitat:
ich krieg jedesmal 'son hals, wenn hundehalter mir erzählen, ihrem tier geht es ja SO gut und das futter, das sie füttern ist das teuerste und beste (Pedigree und andere namenhafte marken) und wenn man sich dann mal die zusammensetzung anguckt, besteht das zeug nur aus rohasche (!) und nebenerzeugnissen .. was soll daran bitte gut, gesund und nahrhaft sein? in solchen dosen ist nicht ein stück richtiges fleisch zu erkennen, meist isses nur eine komisch breiige masse oder fake-fleischbrocken. und dann rumjammern und sich wundern, wenn der hund im alter nen riesen tumor bekommt und deswegen eingeschläfert werden muss ...

Du sprichst mir aus der Seele...

Zitat:
hab gott sei dank meine mom dazu bewegen können, für ihren hund anständiges futter zu kaufen und sie meint tatsächlich, finanziell ist sie dadurch auch nicht mehr belastet (weil durch den erhährten nährwert weniger gefüttert werden muss) und der hund macht einen regeren eindruck

Womit auch dieses Argument entkräftet wäre. Kann nämlich selbst auch nicht bestätigen, dass es teurer ist, hochwertiges Futter zu füttern.
Abgesehen davon finde ich es schlicht zum kotzen, wenn ich höre, dass gutes Futter den Haltern zu teuer ist.
Ein Haustier ist absolut abhängig vom Besitzer, es kann sich nicht zu Wort melden und es muss die Konsequenzen tragen, wenn es schlechtes Futter bekommt, nicht der Besitzer.
Wenn ein Lebewesen mich jahrelang treu begleitet, immer für mich da ist, sich freut wenn ich nach Hause komme und all diese Dinge, dann kann mir das Geld für was Richtiges zu Essen doch nicht zu schade sein...
Ich meine es ist immernoch ein Lebewesen!!!

Zitat:
also, hier nochmals mein apell: gönnt euren tieren reines, unverseuchtes futter ohne dick- und krankmachende zusätze. ernährt sie so naturnah wie möglich und haltet sie dadurch lange fit und gesund

Ich hoffe das lesen und setzen ganz viele um.
(Die Hoffnung stirbt zuletzt... Rolling Eyes )


von Nenya:
Zitat:
Das Knoblauch bekommen aber nicht die Hunde oder? Das ist für die nämlich giftig genauso wie Zwiebeln!

Zwiebeln, Kaffee, rohe Kartoffeln, Schokolade, ... es gibt viele Dinge, die für Hunde giftig sind. Ob Knoblauch dazugehört, darüber streiten sich die Geister. Gab ja auch schon einige Antworten auf das Kommentar.
Ich füttere keinen Knoblauch, weil ich nicht muss. Mein Hund hat in der Hochsaison vielleicht zwei, drei Zecken im Monat, wo andere hier in der Gegend zwölf (!) nach ner Stunde Gassi gehen aus dem Fell holen.
Ich finde aber, dass Knoblauch bei einem Zeckenproblem die bessere Alternative ist als irgendwelche Chemiekeulen. Blutwerte kann man ja im Auge behalten, wenn man sich Sorgen macht.


von yggdrasil:
Zitat:
Von den Fertigleckerchen mit massig Getreide lassen sich meine Eltern leider nicht abbringen...

Ich finde in Leckerlies spricht nichts gegen Getreide. Ich backe oft Hundekekse selbst und da ist auch Getreide drin. (Soll nicht heißen, dass ich ein Befürworter von Billigleckerlies bin. Egal ob mit Getreide oder ohne.)
Kritisch ist es, wenn im regulären Futter zu viel Getreide und zu wenig Fleisch ist.


von Lichtkind:
Zitat:
Wir habe eine liebe Hündin, sie ist fast 3Jahre und bekommt Trockenfutter, was ich ihr einweiche und auch mal mit Eigelb oder Frischkäse oder übrigen Frischkornbrei verfeinere.

Wieso weichst Du denn das Trockenfutter ein?
In dem Alter wird Deine Süße bestimmt noch gut kauen können, so dass das doch eigentlich garnicht nötig ist, oder?
Wenn sie es so lieber frisst ist das ja in Ordnung, aber dann muss man ihr eine andere Möglichkeit bieten, den Zahnbelag zu entfernen.


von terrinya: (Aus dem barf-Thread, aber ich finde, es passt hier besser rein.)
Zitat:
Wer weiß schon, was in so Fertigfutter alles drin ist?!?

Als Beispiel: http://www.zooplus.de/shop/hunde/hundefutter_trockenfutter/royal_canin_size/maxi/4905#composition
Ich denke, die Marke gilt als hochwertig, wird ja sogar beim Tierarzt verkauft. Ist jetzt also kein Aldi-Futter, bei dem man sich auf Anhieb denkt "Das kann ja nichts sein.".
Zusammensetzung:
Mais, Geflügelmehl, Maisfuttermehl, Tierfett, Grieben, Maiskleberfutter, tierisches Eiweiß (hydrolysiert), Zuckerrübentrockenschnitzel, Mineralstoffe, Fischöl, Sojaöl, Hefe, Ei getrocknet, Hydrolysat aus Krustentieren (reich an Glukosamin), Taurin, Hydrolysat aus Knorpel (reich an Chrondroitin).
Wenn gewünscht kann ich auch gerne noch zu den einzelnen Zutaten meine Meinung posten, aber ich denke das ist nicht nötig.

Zitat:
Ich denke ich kann mich nicht vegetarisch ernähren und dann meinem Haustier Fertig-Billig-Futter aus dem Discounter besorgen.

Ich esse sehr gerne Fleisch und andere tierische Produkte und mein Hund bekommt trotzdem kein Fertig-Billig-Futter aus dem Discounter.
(Mal am Rande: Ich halte von vegetarischer Ernährung für Caniden rein GARNICHTS.)


Zuletzt bearbeitet von Orsina S. am 26 Jun 2010 11:30, insgesamt einmal bearbeitet
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Orsina S.
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2010 9:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe eine Labrador Retriever Hündin und sie wird im Oktober 5 Jahre alt.
Anfangs habe ich TroFu vom Züchter gefüttert, allerdings hat mir meine TÄ dann zu Royal Canin geraten. Am besten ich nehms gleich mit, wenn ich schon da bin.
Ihre Argumente haben mich damals überzeugt, vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich gerade 12 war und mich noch nicht mit Hundeernährung beschäftigt hatte.
Ich habe ein halbes Jahr lang Royal Canin gefüttert und war sehr unzufrieden, also habe ich mich informiert und bin auf einen amerikanischen Hersteller gekommen, bei dem es aber oft Lieferprobleme gab. Auch nicht so das Wahre.
Dann habe ich angefangen zu barfen und wieder aufgehört, Gründe gibt es im Thread übers barfen zu lesen.
Inzwischen füttere ich ein hochwertiges BioTroFu und bin damit sehr zufrieden.
Ab und zu bekommt Cleo auch mal was Frisches, wenn meine Mutter kocht fast täglich (weil natürlich "ausversehen" was runterfällt).
Und ich backe ganz gerne Hundekekse selbst.
Da das noch irgendwer erwähnt hatte mit Freigang und der Möglichkeit, selbstständig Kräuter zu fressen: Wir haben einen sehr großen Garten mit diversen Pflanzen und Kräutern in dem sie eigentlich immer auf Kontrollgang ist oder schläft wenn sie nicht meine Mutter in der Küche bewacht oder ich mit ihr beschäftigt bin.
Und zum Thema Wasser: Leitungswasser oder das anscheinend besonders schmackhafte Wasser aus dem kleinen Teich im Garten (ich vermute, die Viehcher die dadrin rumkräuchen geben ein besonderes Aroma).
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