Leben ohne Geld

 
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zachia
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BeitragVerfasst am: 18 Jan 2012 16:16    Titel: Leben ohne Geld Antworten mit Zitat

Interessanter Artikel über eine Familie die fast ohne Geld lebt
http://www.welt.de/politik/deutschland/article13816069/Diese-deutsche-Familie-lebt-praechtig-ohne-Geld.html?fb_ref=artikelende&fb_source=home_oneline

So radikal auf`s Nötige zu reduzieren ist sicher nichts für jede(n). Aber nachdenken kann mensch schon über die Bedeutung die Geld und Konsum im eigenem Leben einnimmt .
Ich für meinen Teil sehe ( noch ) vom containern ab ( zu ängstlich) bemühe mich aber in anderen Belangen so ressourcenschonend und geldunabhängig als möglich zu agieren ( Kleidung beziehe ich meist aus den Kisten dei Freundinen in die Altkleidersammlung geben wollen , oft erstaunlich was so aussortiert wird... , Bücher werden wenn irgendmöglich geliehen oder gebraucht erworben..und das was für mich Bastelmaterial darstellt ist für viele eher Müll ( Altpapier,Altglas und so weiter) . Bei entsprechender Real-Life-Vernetzung ( gemeinsame Nutzung von Ressourcen, AUstausch ect denke ich wäre mehr möglich und der Artikel regt mich da auch an weiter zu denken ...
Wie sieht es bei euch aus? Wie weit geht ihr in Sachen "Leben ohne Geld " bzw wie weit könntet ihr euch vorstellen zu gehen?
( Ja, der Artikel ist aus der "Welt" , einem Springerblatt :-( ( aber interessant und lesenswert.)
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Merin
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BeitragVerfasst am: 26 Jan 2012 21:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab ihn schon gelesen und ich finde ihn auch anregend. Für mich wäre Leben ohne Geld nichts. Ich habe mich mehrfach in Tauschringen engagiert, einen der ersten in Berlin mit initiiert und zu Grabe getragen, später dann wieder in einem anderen viel gemacht. Beide Male war es einerseits schön, so viele Leute kennen zu lernen. Andererseits sammelt sich aber grade in Berlin offenbar in solchen alternatvien Kreisen viel Volk an, dass die Gesellschaft sonst "ausspuckt". Die Menschen eben, die viel Zeit aber wenig Geld haben. Sprich: Menschen mit verschiedenen gravierenden psychischen Störungen. Und dann wird es bald anstregnend und man kann erleben, wie eine Psychotikerin mit ihrem Wahn einen ganzen Tauschring kippen kann. Was ich da beschimpft worden bin geht auf keine Kuhhaut. Ich bin nämlich wirklich nicht beim Geheimdienst....

Ich war im Rahmen von Tauschgeschäften in Messiewohnungen und habe Leuten viel hinter her rennen müssen. Ich habe aber auch eine grandiose Heilpraktikerin gefunden, mein Fahrrad gut repariert bekommen, einige Menschen durch Prüfungen udn Abschlussarbeiten begleitet und eine Freundin gewonnen (und dann wieder verloren).

Jetzt reicht es mir erstmal. Ich habe weder Geld noch Zeit und somit auch dem Tauschring nichts zu bieten.
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Morgan
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BeitragVerfasst am: 26 Mai 2012 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

Für mich ist Geld kein Übel, sondern ein praktisches Tauschmittel.
Und bei jedem Tauschmittel besteht die Gefahr, dass es überbewertet wird.
Von Übel ist lediglich die GIER, die in so manchem Herzen wohnt.
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Merin
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BeitragVerfasst am: 30 Mai 2012 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

Naja ich sehe es schon als Problem und als Vorteil, das man Geld eben anhäufen kann. Das ist bei fast allen Dingen nicht so der Fall. So kann man nun vorsorgen für schlechte Zeiten, aber man kann eben auch horten...
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Morgan
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BeitragVerfasst am: 30 Mai 2012 11:12    Titel: Antworten mit Zitat

Sicher, Geld wird nicht schlecht wie beispielsweise Obst.
Aber Getreide zB hat man schon früh als Zahlungsmittel verwendet und es wurde und wird damit spekuliert.
Ganze Ernten werden aufgekauft von einer einzigen Person oder Firma und dann eben meistbietend verkauft. Die Armen können dann sehen, was sie essen...
Im Prinzip lässt sich alles Nichtverderbliche als Zahlungsmittel verwenden und man kann damit genauso spekulieren, horten, raffen und verschwenden wie Geld.
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