Rose

 
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Chloris
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BeitragVerfasst am: 13 Jan 2012 22:58    Titel: Rose Antworten mit Zitat

Wenn ich es nicht überlesen habe, dann hat hier noch keiner was über die Rose als Heilpflanze geschrieben.

Warum eigentlich nicht? Ist die Königin der Blumen so unbekannt als Arzneimittel? Das muss ich jetzt aber mal schnell ändern, denn die Rose kann so einiges als Heilpflanze!

Zu Arznei verarbeitet werden die Blütenblätter der leicht geöffneten, blühenden Rose.

Arzneilich verwendet man die Blütenblätter in Form von kalten und warmen Auszügen oder als Tees, Rosenwasser und ätherisches Rosenöl.

Rosenblätter enthalten ätherisches Öl und Gerbstoffe.

Anwendungsgebiete sind Entzündungen der Haut und der Schleimhäute. Hier wirkt es antientzündlich in Form von Auszügen, Umschlägen und Rosenwasser.

Ätherisches Rosenöl kann direkt auf Pickel getupft werden und tötet Aknebakterien. Durch Inhalation von ätherischem Rosenöl kann man Stresssymptome lindern.

Das Beste daran ist, Rosen haben keinerlei Nebenwirkungen!

Wer das nicht glaubt, dass die Rose ein Heilmittel ist. Da stehen auch alle wissenschaftlichen Quellen zu den Infos drin:

http://alternativmedizinbecker.blogspot.com/2012/01/die-rose-ist-heilmittel-fur-haut-und.html
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Merin
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BeitragVerfasst am: 15 Jan 2012 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

Danke! Ja die Rose fehlte uns noch.
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Morgan
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BeitragVerfasst am: 31 Mai 2012 21:38    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab mal den Beitrag reinkopiert, den ich für mein eigenes Forum geschrieben habe.
Als Ergänzung zum Gesagten.

Die Rose lat. rosa wird auch "Königin der Blumen" genannt.
Sie war schon im Altertum bekannt und beliebt.
Die Araber, die als erste das Geheimnis der Destillation entdeckten, verstanden bereits, aus duftenden Rosenblüten Rosenöl und Rosenwasser herzustellen. Diese Produkte nutzen sie sowohl medizinisch als kosmetisch und setzten sie auch in der Küche ein. Noch heute gehört in den moslemischen Gegenden Nordindiens und Pakistans ein mit Rosenwasser aromatisiertes Reisgericht auf jede Hochzeitstafel. Rose aromatisiert Süßspeisen und Sharbat, parfümiert die Haare der Braut und die Brautleute schreiten über ein Meer aus Rosenblättern zur Zeremonie. Auch das bliebte Konfekt Marzipan stammt ursprünglich aus dem Orient und verdankt sein Aroma neben Mandeln einem guten Schuss Rosenwasser.Hauptanbaugebiet für Duftrosen ist seither Persien (Iran).
In Europa beherrschten die Mönche als Erste das Destillaionsverfahren und bauten in ihren Gärten duftende Rosen an.
Dies waren allerdings nicht die Rosen, die man heutzutage im Blumenladen kaufen kann - diese sind erst knapp 200 Jahre alt und ihnen wurde zu Gunsten von Haltbarkeit und Form der Duft abgezüchtet. Urform aller Rosen ist die Willdrose, in Europa meist die Hundsrose (Rosa canina) oder die etwas üppigere Kartoffelrose (Rosa rugosa). Mutanten und Kreuzungen aus diesen sind die Essig-oder Apothekerrose (Rosa gallica) und die Damaszenerrose (Rosa x damascena) und die Centifoliarose (Rosa centifolia). Einige Wildrosenarten, wie die Schottische Zaunrose, duften nicht aus Blüten, sondern aus den Blättern!
Erst ab dem 18. Jahrhundert entstanden durch Züchtung und Kreuzung mit Chinarosen die Alten Rosen oder Englischen Rosen, die ebenfalls herrlich duften trotz größerer Fülle an Blütenblättern. Die modernen Teehybriden duften nicht.

Anwendungsmöglichkeiten
:
Rosenöl: Als Zusatz zu hautpflegenden Crèmes (Anti-Aging), als Massageöl, in der Aromatherapie gegen Depressionen und zur Erleichterung der Geburt. Allgemein als Raumkosmetikum und Parfüm, der Duft der Rose wirkt angstlösend, aufheiternd, die Libido sanft anregend und macht einfach glücklich. In geringen Mengen zur Aromatisierung von Speisen. Rosenöl sollten Schwangere nicht anwenden, da es Fehl- und Frühgeburten auslösen kann!
Rosenwasser: Pur zur Hautpflege und als Badezusatz. Zur Aromatisierung von Speisen und zur Herstellung von Marzipan.
Rosenblätter: Als Potpourri zur Raum- und Wäscheparfümierung. Als duftende Dekoration. Als Tee gegen Wechseljahrsbeschwerden, vorzeitige Hautalterung, zur Aromatisierung anderer Kräuter und in "Liebestees". Zur Herstellung von Gelees, Rosen"honig" und Rosenzucker.
Hagebutten: Die Früchte der Wildrosen. Frisch zur Herstellung von Mus und Marmelade. Getrocknet kann man einen wohlschmeckenden, säuerlichen Tee daraus kochen, der harntreibend wirkt. Die Kerne der Hagebutten enthalten hochwertiges Öl, das zur Hautpflege verwendet wird.
_________________
Ehe du dich daran machst, die Welt zu retten, gehe erst drei Mal durch dein eigenes Haus (chin. Sprichwort)
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