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Merin
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BeitragVerfasst am: 05 Jul 2006 14:26    Titel: Abnehmen Antworten mit Zitat

Hallo,

zur Zet ist das Thema Diäten ja mal wieder jahreszeitlich im Kommen. Es ist schon schwer so richtig zufrieden mit der eigenen Figur zu sein.

Schrot und Korn hat gerade einen guten Artikel dazu geschrieben, der beschreibt, wieso die meisten Diäten (auch fdh) nicht gut sind und was man statt dessen tun sollte, um abzunehmen. Und das ist folgendes:

1. Grundumsatz erhöhen, sprich sich mehr bewegen.

2. Nur ein bisschen weniger, dafür aber richtig essen. Viel vollkorn und Gemüse, viel trinken. Eiweiß und Fett sparsam, pflanzliche Fette bevorzugen.

3. Realistische Ziele setzen: 500 g pro Woche Maximum

Tja klingt ganz eifnach. Theoretisch

Und hier ist der link zum Artikel, der auch meine Quelle ist:
http://www.schrotundkorn.de/2006/200607e01.html
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JolandaRingelblume
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BeitragVerfasst am: 06 Jul 2006 10:38    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Abnehmen habe ich eine eigene Philosphie:

Ich höre auf meinen Körper.
Wenn der Schoki verlangt, dann esse ich die und wenn der Möhren verlangt, dann esse ich halt Möhren. Und wenn ich Lust habe auf ernährungstechnische Experimente, dann mach ich die halt, weil ich weiß, mein Körper sagt sowieso Stopp, wenn er nicht mehr mag.

Das setzt aber voraus, daß man ein gutes Körpergefühl und auch ein gutes Verhältnis zu den Speckröllchen aufbaut, die man hat oder eben nicht hat. Ich bin zum Beispiel vom Körperbau eher klein und mäßig schlank. Ich denke, ich werde nie so schmal oder drahtig sein können, wie andere Frauen in meiner Körpergröße. Das piekst schon manchmal. Ist aber so.

Vorraussetzung ist allerdings wahrscheinlich, daß man selbst kocht und sich beim Einkaufen Zeit nimmt. Fertiggerichte enthalten meist Ersatzstoffe (z.B. Glutamat oder Zuckerersatz), deren Verwendung wahrscheinlich eher mehr essen läßt als weniger. (Hm. Klar, der Körper läßt sich halt nicht betrügen. Da kommt geschmackstechnisch zwar irgendetwas Süßes daher, aber keine Kalorien. So doof ist die Natur nur auch wieder nicht. Rolling Eyes )

Vorraussetzung kann auch sein, daß man zunächst erstmal langsam lernt, wieviel der eigene Körper wann braucht. Bewege ich mich viel, kann ich einen höheren Umsatz haben, ist es kalt und ich muß irgendwie Wärme produzieren, habe ich einen höheren Umsatz, strenge ich meinen Kopf stärker an, habe ich einen höheren Umsatz. Bin ich eher eine Wärmflasche von der Körpertemperatur her, habe ich einen höheren Umsatz. Muss ich Giftstoffe abbauen, habe ich einen höheren Umsate (Nikotinabbau verbraucht z.B. DURCHSCHNITTLICH 200 kcal pro Tag mehr, wobei ich nicht raten möchte, deswegen zu rauchen!)

Dazu kommt mit Sicherheit auch eine genetische Veranlagung, wobei ich persönlich es als Fortschritt ansehe, aus weniger Energie, mehr zu machen, auch wenn das heißt, daß ich weniger essen muß.

Körpergefühl aufbauen läßt sich also durch Genießen und Bewußtmachen.
Was mir auch geholfen hat, sind ganzheitliche Körperübungen, wie sie im Hatha-Yoga praktiziert werden. Also Aktivierung möglichst vieler Muskelgruppen plus Atemübungen. Aber das ist mein persönlicher Weg.

lg
Jol


P.S.
Was auch schon mehreren meiner (männlichen) Freunde geholfen hat, war ein internetbasiertes, unterstützendes Programm, um ein solches Essgefühl aufzubauen. www.ediets.de. (Vorsicht. Das kostet etwas. Funktioniert wie alle Diäten also kalorienreduzierend. Der Vorteil ist nur, daß dir jemand zunächst das Denken, aber nicht das Handeln abnimmt. Durchhaltevermögen brauchts auch hier, auch wenn ich keine Klagen über Hunger gehört habe.)
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Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun!
Moliére
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Ruth
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BeitragVerfasst am: 28 Jun 2009 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

Frau und das Gewicht. Ich habe es vor Jahren geschafft, mir das Rauchen abzugewöhnen. (Klingt so einfach „abgewöhnen“, hat mir aber alles, wirklich alles an Selbstdisziplin abgefordert) Seit der Zeit hatte ich langsam aber stetig insg. 5 Kilo zugenommen. Damit habe ich mich unwohl gefühlt. Daraufhin habe ich mich mit gesunder Ernährung beschäftigt und meine Küche radikal auf Vollwert umgestellt. Nach wie vor eine super Entscheidung, aber abgenommen habe ich davon nicht. Dann habe ich angefangen konsequent jeden zweiten Tag zu Joggen. Trotzdem keine Gewichtsreduktion zu verzeichnen. Dann habe ich damit begonnen Kalorien zu zählen (heimlich, weil ich das früher immer belächelt hatte) und das hat mich ganz irre gemacht. Ich konnte nichts mehr essen, ohne das gleichzeitig der Gedanke des Kalorienzählens aufkam. Lecker und entspannt essen ist aber Lebensfreude und die fand ich dadurch bedroht. Die Kilos habe ich heute wieder runter und zwar nur durch einen Verzicht aufs Essen nach 18 Uhr. Also danach nur noch trinken und maximal ein Stück Obst. Daran konnte ich mich schnell gewöhnen weil ich es als relativ leicht empfand. Nun esse ich wieder wie gewohnt und wenn ich mal über die Strenge geschlagen habe, weiß ich was am anderen Tag nach 18 Uhr ist.
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Morgan
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BeitragVerfasst am: 28 Jul 2012 14:11    Titel: Antworten mit Zitat

Im Jahre 2009 entgleiste mir die Schilddrüse in ihrer Funktion (ich habe Hashimoto) und musste im Dezember des gleichen Jahres komlett entfernt werden.
Die Hormonersatztherapie wurde beginend mit 50 Mikrogramm L-Thyroxin eingeschlichen.
Bis ich richtig eingestellt war (mit heute 150 Mikrogramm) dauerte es bis Herbst 2010.
In dieser Zeit nahm ich rund 25 kg zu! Und es hatte auch gar keinen Sinn, irgendeine Diät oder Ernährungsumstellung zu machen, da ich mit einer Zufuhr von etwa 900 kcal am Tag munter weiter zunahm! Ich hatte ja keinen Appetit und lebte von einer Kinderportion Essen und zwei belegten Broten am Tag...

Als ich wieder richtig eingestellt war, stellte ich konsequent auf Vollwert um und habe in den letzten anderthalb Jahren etwas über 18 kg abgenommen!
Ich esse drei Mahlzeiten am Tag, die aus Lebensmitteln ohne irgendwelche künstliche Zusätze, viel Gemüse, Vollkorngetreide, hochwertiges Olivenöl und Bio-Butter, etwas Fleisch und Milchprodukte bzw. (im Winterhalbjahr) Hülsenfrüchte, um die Eiweißversorgung sicherzustellen. Dazu trinke ich etwa 2l Kräutertee am Tag.
Meine Kalorienzufuhr liegt bei etwa 1500 kcal am Tag und ich bin nie hungrig außer direkt vor den Mahlzeiten, nie überfressen danach und das Gefühl der Naschlust überkommt mich nur noch ein mal im Monat Wink Der gebe ich dann aber auch gerne nach.

Was ich auch noch beobachtet habe: Je ausgewogener meine Mahlzeit war, also je mehr Geschmacksqualitäten (süß, sauer, salzig, bitter und scharf) ich in einer mahlzeit habe, umso zufriedener bin ich anschließend und umso weniger besteht das Bedürfnis, noch irgendwas "zwischenzuschieben", ein Problem, das ich oft hatte, als ich noch Fix-Päckchen und konventionelle Snacks und Nahrungsmittel auf dem Speiseplan hatte.
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Rekan
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BeitragVerfasst am: 29 Jul 2012 8:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab vor kurzem 9 Kilo abgenommen.
Das zog sich aber auch über mehrere Monate hin weil ich das ganze recht locker angegangen bin.

Mir hat es unheimlich viel geholfen mir wirklich jede Mahlzeit, jeden Snack aufzuschreiben.
Da wird einem dann erst bewusst was man oft so "nebenbei" zwischen die Zähne schiebt.
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Merin
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BeitragVerfasst am: 30 Jul 2012 9:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe, ähnlich wie Morgan, die Erfahrung gemacht, dass Kalorienzahl und Kalorienumsatz nicht die ganze Miete sind. Im Urlaub habe ich zugenommen - da gab es kaum gesundes Essen, abe rich aß nicht wirklich mehr. Die Art des Essens schien zu reichen um mich zunehmen zu lassen...
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Rekan
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BeitragVerfasst am: 31 Jul 2012 6:48    Titel: Antworten mit Zitat

Unterschiedliche Lebensmittel haben eine unterschiedliche Engergiedichte.
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