Veganismus
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Morgan
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BeitragVerfasst am: 27 Jul 2012 8:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, ich weiß ja nicht, wie alt deine Eltern sind, aber in der Generation meiner Eltern gab es genauso "Ernährungslügen", an die man geglaubt hat und die einem völlig eingeleuchtet haben: Kinder müssen jeden Tag ein Glas Milch trinken, Vitaminpräparate sind gesund und Fleisch ist ein Stück Lebenskraft!
Manchmal ist es mangelnde Information und es könnte sein, dass deine Mutter sich einfach Sorgen um dich macht.
Zum anderen fällt es vielen menschen schwer, sich von liebgewordenen Vorstellungen zu verabschieden, weil sie dann ganz genau merken, dass sie in der Generationenfolge wieder eins weiter gerutscht sind und den Jungen Platz machen müssen, ihre Flügel auszubreiten und ihre eigenen Erfahrungen zu machen.
Gerade für Frauen, die all ihre Energie in die Familie gesteckt und eigene interessen vernachlässigt haben, ist die Familie oft der einzige lebensinhalt und es kommt sie hart an, dass ihr Rat, ihre Art zu leben etc. nicht mehr gefragt sind und das Kind nun alles anders machen will. Es fühlt sich für solche menschen dann an, als sei ihr Opfer umsonst gewesen.

Dies nur als Erklärungsversuch für das Verhalten deiner Familie - vielleicht gibt es dir ein weiteres Werkzeug in die Hand, deiner Mutter mit dem Verständnis zu begegnen, das sie für dich nicht aufzubringen vermag und trotzdem deinen Weg zu gehen.
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BeitragVerfasst am: 27 Jul 2012 14:21    Titel: Antworten mit Zitat

Ja genau, ich bin Vollwertköstlerin, allerdings nicht mehr so strikt. Mein Mann zieht generell schon mit, er ist ja hier auch der Koch. Es gibt eben nur so einige Ausnahmen, wo er dann nicht mitgeht, z.B: liebt er Weißmehl.

Er würde vegan kochen, wenn ihn das Gericht überzeugt. Da ist bei ihm kein Prinzip dahinter, aber wenn er findet, das klingt nicht lecker, dann kocht er es nicht. Und da kann man ja auch schlecht was gegen sagen: niemand soll was essen, was ihm nicht schmeckt.
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Morgan
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BeitragVerfasst am: 27 Jul 2012 14:31    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, bei Spaghetti mit Tomatensoße oder Gado-Gado (Gemüse in indonesischer Erdnuss-Soße) macht sich eigentlich kein Mensch Gedanken drüber, dass das eigentlich vegan ist^^
Ich finde, es gibt unheimlich viele vegane Gerichte, die ganz "normal" sind - schwierig wirds für mich nur wenn Sachen wie Seitan oder Tofu oder Sojamilch drin auftauchen, weil ich den Geschmack dieser Produkte nicht wirklich angenehm finde.

Ich finde, ein Mal in der Woche ein veganes Gericht zu zaubern, müsste drin sein für deinen Mann, auch wenn er mit der lebenseinstellung an sich nicht viel anfangen kann.
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Merin
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BeitragVerfasst am: 27 Jul 2012 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

Naja wenn man nur am Wochenende kocht sind zwei mal immerhin 50%. Und Erdnuss mag er nicht. Und jede Woche Nudeln mit Tomatensoße isses nu auch nicht (da kann er auch ganz einfach in nicht vegan abwandeln und Käse drüber tun).
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BeitragVerfasst am: 28 Jul 2012 10:13    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Freund ist ein überzeugter Fleischesser, aber wenn wir zusammen kochen, gibt es ausschließlich vegane Gerichte, außerdem nimmt er in der Unimensa nur die vegetarischen Gerichte und seit der Verlobte seiner Mum zu Hause kocht, isst er daheim offiziell Vegetarier, einfach, um nicht jeden Tag mehr Kartoffeln mit Braten vorgesetzt zu kriegen. Vielleicht probt er auch schon für die Zeit, wenn wir zusammen leben, denn in meinen eigenen Kühlschrank wird definitiv kein Fleisch kommen!

Merin, gibt es einen Thread, der sich mit Vollwertkost beschäftigt und wenn nicht, würdest du mir in einigen Sätzen verständlicher machen, was das konkret bedeutet? Schade, dass dein Mann im Bezug auf Nahrung seinen Beruf über deine Überzeugungen stellt. Ich kenne ihn ja nicht, aber könnte es eventuell sein, dass er als Koch auch ein wenig "festgefahren" (zu negativ klingendes Wort, aber ich habe gerade kein besseres, Verzeihung) in dem ist, was ein überzeugendes Gericht ausmacht? Ich war vor kurzem auf einer Hausparty, auf der mehrere Köch*innen als Gäste waren, die alle der Überzeugung waren, mein veganer Schokokuchen MÜSSE doch einfach schlecht schmecken, bis eine sich schließlich "getraut" hat, ihn zu probieren,. Danach musste ich ihr das Rezept geben und die anderen mussten dann auch zugeben, dass in einen Kuchen definitiv kein Ei rein MUSS.

Morgan, meine Eltern sind grade 50, meine Mutter isst selbst kein Fleisch, meine kleine Schwester darf unkommentiert nur Fleisch und dafür kein Gemüse essen, also an dem, was sie zu Hause gelernt haben, wird es wohl eher nicht liegen.
Meine Mutter operiert in allen Lebenslagen, egal ob es um Ernährung, Kinderarbeit, Walfang etc geht nach dem "Da darf man einfach nicht drüber nachdenken"-Prinzip, aber immerhin ist sie bereit, vegane Produkte zu kaufen und sie hat sogar von selbst begonnen, keine Eier aus Bodenhaltung mehr zu kaufen.

Mein Vater ist da das größere Problem, er findet es lächerlich, was ich tue, regt sich auf, mit mir könne man in keine vernünftigen Restaurants gehen (was bei meiner Schwester aber ja nicht anders ist) und ich würde das doch eh nicht durchhalten. Zum Glück ist er eher selten zu Hause (Geschäftsreisen) und wenn er doch da ist, sprechen wir nicht über Essen.
Da scheinen viele Väter ähnlich zu ticken, ich habe eine vegetarische Freundin, deren Vater immer sagt, dass sie lesbisch sei, ist ihm total egal, aber dass sie Vegetarierin ist, findet er furchtbar.

Ich wollte noch das nach meiner Beobachtung größte Problem für Neuveganer*innen ansprechen:
Man muss kochen können und es auch mögen.
Meine beste Freundin ist seit 15 Jahren Vegetarierin und beschäftigt sich seit ich vegan lebe selbst viel mit Veganismus. Sie backt vegan, sie isst keine Eier, sie kauft keine Milch etc. Allerdings liebt sie Käse und Sojakäse schmeckt ihr nicht. Sie besitzt eine winzige Küche mit einem Ofen, in den genau eine Auflaufform passt. Aufläufe sind auch so ziemlich das Einzige, was sie kochen kann. Sie hasst kochen, sie kann es nicht, ihr fehlt jegliches Verständnis dafür und das wird sich wohl auch eher nicht so bald ändern. daher sagt sie logischerweise, sie würde Veganerin werden, müsste sie dann nicht verhungern.
Das gleiche habe ich schon von einem Freund gehört, ebenfalls ein überzeugter Vegetarier.

Man muss sich also schon wirklich mit dem Kochen und Zubereiten auseinander setzen und das wollen oder können einige einfach nicht.
Meine beste Freundin und mein Kumpel leben von Pizzen, süßigkeiten, Broten, Mensa- und Fertigessen.
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Morgan
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BeitragVerfasst am: 28 Jul 2012 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit dem nicht Kochen können ist überhaupt ein riesiges Problem!
Ich wüsste ehrlich gesagt überhaupt nicht, wie ich meine Familie gesund ernähren sollte, wenn ich nicht kochen könnte. Ganz abgesehen vom Geldbeutel, der doch arg strapaziert wird, wenn man alles fertig kauft oder am Imbiss holt. Zudem wered ich von dem Fertigzeugs auch nicht satt.

Vorurteile gegenüber der vegetarischen Küche sind mir auch schon begegnet, deshalb häng ich meine Ernährungsweise 8also mit wenig und schon gar nicht täglich Fleisch aus ausgesuchten Quellen) auch gar nicht an die große Glocke. Bis jetzt hats meinen Gästen noch immer geschmeckt und sie haben nie gefragt, warum kein Fleisch auf den Teller kam!
Ein bisschen erinnert mich die heutige Situation in bezug auf das Kochen und Essen sehr ans Mittelalter in den Städten. Da haben nämlich auch nur wenige Leute selbst gekocht, viele versorgten sich in Imbissen, auf dem Markt oder den Armenspeisungen der Klöster, die man gut mit den heutigen Tafeln vergleichen kann.
Andere wiederum waren in eine Haus- und Wirtschaftsgemeinschaft eingebunden, wie zB Landarbeiter, Handwerksgesinde, Mönche und Nonnen oder Dienerschaft und bekamen ihr Essen im Rahmen festgesetzter Mahlzeiten aus der Gemeinschaftsküche.
Daher stammt auch der Sruch "Eigener Herd ist Goldes wert", denn wer daheim selbst kochen konnte, war privilegiert, weil er bzw. sie nicht den ganzen tag arbeiten musste und Zeit hatte, selbst zu kochen.

Das Verhalten deiner Eltern, Fee, würde mich allerdings auch mehr als auf die Palme bringen - ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll und das ist selten bei mir Wink
Ich verstehe halt auch nicht, warum von so vielen Leuten der jeweils "anderen Seite" verlangt wird, sich für ihre Lebensweise zu rechtfertigen. Mir wäre ein Austausch über die jeweiligen Gründe lieber, aber ganz viele leute verfügen in Bezug auf die Folgen ihres Lebensstils nur über ein "gesundes Halbwissen". Anders kann ich mir nicht erklären, dass gestern in einer fernsehsendung zwei Studentinnen sich gegen Fleischkonsum aussprachen 8aus sattsam bekannten gründen), im gleichen Atemzug aber ein Gericht nach ihren Wünschen zubereiten ließen, dass BLAUFLOSSEN-THUNFISCH enthielt!
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BeitragVerfasst am: 28 Jul 2012 15:46    Titel: Antworten mit Zitat

Blauflossen-Thunfisch? Ernsthaft? Oh mein Gott... Hilfe!
Ich mag den Spruch "Fish is not a vegetable", ich werde uuuunglaublich oft in folgende Situation gebracht: "Keine Eier? -Nein. -Kein Honig? -Nein. -Ah ok. Aber Fisch isst du, oder? -..."
Fisch zählen Menschen nicht als Tiere, hab ich manchmal das Gefühl. Es heißt ja auch Meeresfrüchte, obwohl es sich um Tiere handelt...

Ich mag den Mittelaltervergleich! Ich esse auch nicht jeden Tag selbstgekochtes Essen, weil ich ja zu Uni gehe und da passt das etwa 2x pro Woche einfach nicht, aber ich wechsle ab zwischen Pommes (guilty pleasure...), türkisch (meist Falafeltaschen, da könnte ich mich reinsetzen), Salat, veget. Sushi etc.
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Morgan
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BeitragVerfasst am: 28 Jul 2012 15:57    Titel: Antworten mit Zitat

Die gütige Fee hat Folgendes geschrieben:

Fisch zählen Menschen nicht als Tiere, hab ich manchmal das Gefühl. Es heißt ja auch Meeresfrüchte, obwohl es sich um Tiere handelt...



Das ist genau das, was ich meinte, als ich sagte, dass sich die meisten Menschen noch gut mit Säugetieren identifizieren können, aber je mehr Verhalten und Aussehen eines Lebewesens vom "Menschen-Schema" abweicht, desto eher sind Menschen dabei, diese Lebewesen aus dem Bereich dessen, was sie als schützenswert ansehen, zu entfernen.
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Merin
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BeitragVerfasst am: 30 Jul 2012 9:02    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit dem Fisch finde ich auch komisch. Mich fragen auch viele Leute, ob ich denn Fisch essen würde und ich sage dann, das sei ein Tier und Tiere esse ich nicht (wenn ich nicht dezidiert erklären möchte wann ich Tiere doch mal esse).

Zur Vollwertkost nach Bruker: Grundsatz ist "so natürlich wie möglich". Am meisten werden Lebensmittel gegessen, die roh und heil sind, dann welche, die mechanisch verändert wurden (also zerkleinert, gemahlen usw.), dann kommt Gekochtes, Fermentiertes usw. Je weiter denaturiert ein Lebensmittel ist, desto wengier ist es aus Sicht dieser Ernährungslehre wert. Zucker und Weißmehl sind somit zu vermeiden. Aromen meide ich auch.

Un zu meinem Mann: Nein, der ist kein professioneller Koch, das ist sein Hobby. Razz Und ich finde, dass er sich sehr auf mich einlässt: Er kocht vegetarisch und gelegentlich vegan, er kauft nur bio (und schwärmt inzwischen dafür). Dass er Vollkornmehl an den meisten Speisen nicht schmackhaft findet ist zwar für mich echt schade, aber es ist sein gutes Recht. (wenn ich Kuchen backe, isst er ihn manchmal nicht, zu wenig süß und ih vollkorn; wenn er bäckt, ess ich es manchmal nicht, weil es mir zu süß und zu weißmehlig ist)
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BeitragVerfasst am: 30 Jul 2012 9:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mische gerne Weißmehl mit Dinkel-Vollkornmehl - mal halbe-halbe, mal mehr vom einen oder anderen.
Dinkelvollkorn finden alle in unserer Familie angenehmer als Weizenvollkornmehl.
Zum Süßen nehme ich allerdings - außer bei speziellen Rezepten wie Chocolate Chip Cookies - grundsätzlich Raffinade-Zucker. Über dessen reine Süße geht nix drüber und es ist kein Problem, die Zuckermenge um ein Viertel oder Drittel zu kürzen (außer bei Bisquit, aber da ist sowieso so wenig Teig, dass man das verschmerzen kann). Gebäck ist aber auch eine Nascherei, die es nur selten gibt und da darf es dann auch mal die klassische Variante sein, Hauptsache, ich hab keine Aromastoff, gehärtetenFfette und sonstigen Mist drin.
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BeitragVerfasst am: 30 Jul 2012 10:10    Titel: Antworten mit Zitat

Die Idee, dass ein Lebensmittel mehr wert ist, wenn es möglichst im Originalzustand ist, leuchtet mir total ein, das ist eigentlich eine sehr sinnvolle Regel! Und es klingt sehr gesund!
Ich wollte deinen mann nicht kritisieren, Merin, ich dachte nur, dass es bestimmt schade ist, wenn man seine Ernährung nicht 100% ausleben kann, weil man Rücksicht auf den Partner oder die Partnerin nimmt. ich werde oft gefragt, ob ich nicht lieber einen Veganer als Freund hätte, aber ich suche mir die Menschen, die mir wichtig sind, ja nicht nur auf Grund ihrer Überzeugungen aus. Ich hab aber schon von einigen Vegetarier*innen und Veganer*innen gehört, dass sie nie mit einem omnivor lebenden zusammen leben könnten. Ich sehe das etwas ambivalenter:
Natürlich könnte ich nie mit einem Jäger, Fischer, Metzger oder Tierzüchter zusammen sein, genau so wenig wie mit jemandem, der zur Bundeswehr gegangen ist oder geht. Aber mein Freund und ich sind schon vor meiner veganen Zeit zusammen gekommen und dann kann ich es ihm jetzt im Nachhinein nicht zum Vorwurf machen, dass er Fleisch isst. Wir diskutieren viel darüber und sind uns mehr oder weniger einig, dass in unseren gemeinsamen Haushalt kein Fleisch kommen wird, Käse mag er eh nicht, gebacken wird eh immer vegan und Milch benutzt er nur ab und zu für Müsli. Eier isst er vielleicht einmal alle paar Monate und diese Dinge muss ich ihm dann auch zugestehen.
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BeitragVerfasst am: 31 Jul 2012 6:54    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Freund hat gerade eine mittelschwere Krise weil er aus irgendeinem Grund grad kein Fleisch mag.
Da war nichts und eigentlich weiß er eine leckere Fleischmahlzeit zu schätzen, aber jetzt will er von einem Tag auf den anderen einfach nicht mehr ^^
Naja, mir ist es wumps, ich kann auch vegetarisch kochen. Mal schauen wie lange das anhält
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Asche zu Asche. Staub zu Staub. Aber wohin mit den Silikontitten?
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BeitragVerfasst am: 05 Sep 2012 22:57    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Freund hatte das auch eine Weile vor kurzer Zeit, weil seine Familie in einen recht... eintönigen Speiserhytmus verfallen ist und er dadurch Fleisch einfach über hatte. Jetzt lebt er zu Hause vegetarisch, isst allerdings außerhalb schon noch ab und zu Fleisch oder Fisch.
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