Essen nach dem Kalender

 
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Sirja
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BeitragVerfasst am: 23 Okt 2007 17:49    Titel: Essen nach dem Kalender Antworten mit Zitat

Ahoihoi Smile

Nein, ich will hier jetzt kein astrologisches Thema aufmachen Laughing

Mir gehts um was anderes:
Heutzutage hat man ja zu jeder Jahreszeit alle Lebensmittel zur Verfügung, die man möchte. Tomaten an Weihnachten. Äpfel im März usw. Was in meinen Augen auch eigentlich nichts schlimmes ist.

Aber ich bin immer so begeistert von diesem Saisongemüse und -obst. Ich liebe frische Tomaten (am besten natürlich aus dem eigenen Garten Sad ). Auf die Spargel- und Erdbeerzeit freu ich mich das ganze Jahr und Pflaumen.... Hunger .
Ich hab ja leider keinen eigenen Garten, wo ich mir Obst und Gemüse selbst anbauen kann. Und nur vom Ökobauern zu kaufen, dafür hab ich einfach kein Geld. Mach es schon, aber mich nur davon zu ernähren, geht bei mir einfach nicht. Deswegen bin ich doch schon auf Supermarkt etc. angewiesen.

Da kommt bei mir aber automatisch die Frage auf:
Wann bekommt man welches Gemüse oder Obst am frischesten (und am besten noch am billigsten). Und wenn es das gibt: Was macht ihr dann damit?

Also kochen nach dem Kalender. Smile Oktober ist da ja (wie diverse Kinderlieder ja schon sagen) der beste Monat Smile

Bin gespannt... Hunger

Sirja
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Auri
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BeitragVerfasst am: 23 Okt 2007 19:22    Titel: Antworten mit Zitat

also hier mal eine tabellarische übersicht über die verschiedenen obst- und gemüssesorten und ihre jeweiligen verfügbarkeiten auf dem markt:
http://www.oekotest.de/oeko/akt/saisonkalender.pdf

gemäß legende sind die gestreiften bereiche zeiten, in denen die jeweiligen sorten hier in deutschland im freiland (also kein gewächshaus!) angebaut und angeboten werden. erfahrungsgemäß sind dann gerade in diesen zeitraum die jeweiligen obst- und gemüsesorten besonders preiswert und auch im überfluss auf dem markt und eigentlich dann auch realtiv günstig in den bio-märkten.

ich selbst esse eher wenig obst und wenn dann eh meist exotisch, weil ich mit fruchtsäuren nicht so gut klarkomme.
gemüse kaufe ich meist tiefgefroren und möglichst bio (BioBio von Plus z. b. hat immer so tolle bio-gemüse-tiefkühl-schalen für 99ct mit interessanten und stets lecker schmeckenden mischungen, davon esse in in der woche so 2-3 dinger und stille so eigentlich größtenteils meinen gemüsebedarf und ansonsten hat mitlerweile auch fast jeder supermark bio-gemüsesorten in der tiefkühltruhe) .. ansonsten hatte ich dieses jahr auch eine zufriedenstellende balkon-tomaten-ernte. mein problem sind eigentlich nur die salatgurken .. die kann/mag ich mir außerhalb der saison nicht mal in einem normalen supermarkt kaufen, weil ich die so schnell wegfuttere, dass mir die preise für diesen kurzen "spass" zu happig vorkommen, als azubi muss man sein geld zusammenhalten.

ansonsten noch zum thema frisch: auf wochenmärkten (gibts auch in großen städten) bieten heimische bauern immer saisonal ihr obst und gemüse an. da kann man eigentlich immer davon ausgehen, dass das frisch ist und preislich liegt es so (meiner erfahrung nach) zwischen supermarkt und bioladen .. nur dass man natürlich immer fragen muss, inwiefern das angebot dort auch bio ist .. aber immerhin kann man da direkt fragen.

dann wäre noch ein tipp, das jeweilige saisongemüse und -obst dann zur "stosszeit" in größeren mengen zu kaufen und evtl einzufrieren oder einzuwecken (wer das kann und mag).

so, das dazu von mir erstmal.

PS: salat (kopfsalat und eisbergsalat) kaufe ich persönlich gar nicht mehr, nicht mal mehr für meine rattis (obwohl die das Zeug lieben), weil ich jetzt schon in mehreren (fach-)zeitschriften gelesen habe, dass die "herstellung" einen größeren aufwand, gerade an trinkwasser, benötigt, als am ende als nutzen, also nährwert dabei rauskommt. siehe u. a. folgender artikel: http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/852/94758/
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BeitragVerfasst am: 24 Okt 2007 15:05    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich kaufe ja alles bio. Und bin der Meinung, dass wir auch unserem Magen Gutes tun, wenn wir saisonal essen. Als DDR- und gartensozialisiert weiß ich uch, was wann Saison hat.

Ansonsten würde ich auch Märkte empfehlen.
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Sirja
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BeitragVerfasst am: 24 Okt 2007 16:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ja Tiefkühlgemüse nehm ich eigentlich sehr häufig. Finds sehr praktisch und meist ist es dann auch sehr gut.

Zitat:
dann wäre noch ein tipp, das jeweilige saisongemüse und -obst dann zur "stosszeit" in größeren mengen zu kaufen und evtl einzufrieren oder einzuwecken (wer das kann und mag).


Hm, ja nun...ich merk schon, ich hab mich nicht gut genug ausgedrückt, denn genau das war meine Frage Very Happy...
Ach, was ist "einwecken"?

Ich weiß ja schon, daß man auf dem Wochenmarkt etc frisches Gemüse bekommt usw. und daß man es einfrieren kann. Aber...

1. wollte ich eher wissen, wann ihr welches Obst und Gemüse am liebsten kauft. und..
2. Was ihr dann damit macht Wink

Dachte mehr, daß ihr ein bißchen aus dem Nähkästchen plaudert. Ich finde das nämlich sehr interessant. Es gibt ja noch deutlich mehr Möglichkeiten, Sachen haltbarzumachen, als einzufrieren...

Ich mach im September/Oktober z.B. immer Pflaumenmus, der dann das ganze Jahr reicht. Hätte ich nen Brombeerbusch, würde ich Gelee draus machen.
Dann hab ich jetzt nen ganzen Stoß Äpfel bekommen, den ich zu Apfelmus verarbeite und einfriere.

Smile
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BeitragVerfasst am: 24 Okt 2007 23:10    Titel: Antworten mit Zitat

In der Kommunenküche ist da schon eine Menge von uns zu lesen. Wir nehmen, was in unserem Garten wächst oder so zu uns kommt. Was haben wir probiert:

- Marmelade (Holunder, Erdbeer, Pflaume...)
- Chutney (Tomate, Zuchini, Kürbis)
- Essigzucchini
- Saft (Quitte, Apfel)
- Tomatenketchup
- Trocknen (Pilze, Kräuter)
- Pesto (Kräuter, Bärlauch)
- Öle, Essige

Jop. Das wars glaub ich...
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