Tierrechte - Diskussion

 
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Blüte
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 8:46    Titel: Tierrechte - Diskussion Antworten mit Zitat

Frage dazu, alle Tiere die in freier Natur leben suchen sich instinktiv die Heilpflanze die sie brauchen. Wieso sind es nur die geliebten Tiere die eine Phytotherapie bekommen, was ist mit den anderen die auch eine bräuchten?

Zuletzt bearbeitet von Blüte am 10 Okt 2006 16:10, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Sionnach
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 9:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Blüte,

zum einen finde ich Deinen Text hier etwasun passend. Da hier etwas nicht in dem Sinne - wie Du es handhabst - zur Diskussion freigegeben wird.

Zudem scherst Du alles über einen Kamm. Dinge zu verallgemeinern ist unheimlich bequem, zu verurteilen noch viel mehr.

Viele Tiere wissen instinktiv oder durch lernen von ihren Eltern, dass es Gräser und Pflanzen gibt, die ihnen helfen, wenn sie krank ist. Das ist sowohl bei Haustieren, als auch bei nicht domestizierten Tieren so. Aber wie das nunmal so ist, reicht eben auch bei Tieren die Naturheilkunde nicht immer aus und da haben die Haustiere das Glück oder das Leid - je nach Einzelfall - einen Tierarzt zu haben.

Nicht jedes Tier, was gezüchtet wurde, damit der Mensch seine Eier, Milch, Käse oder Fleisch bekommt, vegetiert vor sich hin. Zudem werden diese Tiere noch regelmäßiger Gesundheitschecks, als die Haustiere, unterzogen. Das ist in Deutschland Pflicht.
Es gibt Menschen, die Tieren Gefühle, Gedanken und sogar eine Seele zusprechen und andere, die dies nicht tun. Das ist wiedermal so verallgemeinert.
Heutzutage werden die Tiere in der Fleischproduktion möglichst schnell und schmerzlos getötet. Sicherlich gibt es auch Ausnahmefälle - genauso wie Menschen, die ihre eignenen Kinder quälen. Aber das, Blüte, gehört nunmal zum Lebenskreislauf hinzu. Das mag für Dich hart klingen, dem ist aber so. Raubtiere, die der Löwe, dürfen Zebras reißen, was - da stimmst Du mir sicherlich zu, sehr schmerzhaft für das Zebra ist - aber dem Menschen, der das Tier möglich stress- und schmerzfrei tötet, erlaubst Du dieses Recht nicht?

Mit gutem Gewissen kann ich auch kein Fleisch essen, aber ich bedanke mich jedes Mal beim Tier dabei, dass es sein Leben ließ um mich zu nähren.

Wenn Du nicht weiß, ob die Tiere beim Tod gelitten haben, dann geh doch einfach zum Schlachter und sei Zeuge. Doch wahrscheinlich kommt nun das Argument, dass Du das micht ertragen könntest - was ich nachvollziehen kann - aber bis dahin solltest Du Dir kein Urteil erlauben.

Und noch eine Sache, die ich sehr ausschlaggebend finde:
Tiere haben das Glück, bei großen Qualen, eingeschläfert werden zu. Das ist Sterbehilfe, die dem Menschen nicht erlaubt ist.
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Blüte
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BeitragVerfasst am: 25 Jun 2006 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

Moment, Überschrift des forenbereiches, das Forum für TierliebhaberInnen. Mal sehn ob es hier um Tiere allgemein oder um kranke Tiere gehen wird.

Zuletzt bearbeitet von Blüte am 10 Okt 2006 16:11, insgesamt einmal bearbeitet
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lalune
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 12:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ehrlich gesagt verstehe ich nicht ganz, was du meinst Blüte. Ich fühle mich nicht angegriffen, das schonmal vorweg...

Wir alle hier im Forum sind Natur- und somit auch Tierliebhaber. Sicherlich gesteht jeder hier jedem Tier das recht auf die bestmöglichste zur Verfügung stehende Heilmethode für sein Leiden zu. NUR können WIR das nicht umsetzen... ich schaffs gerade mal, das für meine Tiere finanziell zu bewältigen... Auf alles andere habe ich keinen Einfluss und selbst wenn ich die finanziellen Mittel hätte, gäbe mir das noch lange nicht das Recht jedes Tier mit Kräutern zu füttern, auch wenn ich es für richtig halten würde...

Mit dem Fleisch essen habe ich weitestgehend aufgehört, vor kurzem erst (We Feed the World brachte mein persönliches Fass zum Überlaufen)...

Ich glaube keiner hier spricht Tieren eine Seele und Gefühls- und Gedankenwelt ab...

Daher sehe ich den Diskussionsanlass nicht... Bei dem was ich herauslese musst man mE früher ansetzen... Ja, wie immer ist der Mensch der Depp... der Mensch überbevölkert diese Welt, er betrachtet sich als Krone der Schöpfung, Tiere werden domestiziert, werden eingesperrt, in Käfigen gehalten, der Mensch breitet sich so aus, dass gar nicht mehr genug Platz für die Tiere wäre, in freier Natur zu leben, täglich Fleisch zu essen ist so selbstverständlich geworden, dass auch die Massentierhaltung einfach schweigend akzeptiert wird... schließlich müssen wir praktischerweise nicht mehr selber zum Hackebeil greifen, sondern die Konsumgesellschaft ermöglicht uns den "blutfreien" Griff ins Kühlregal usw.

Aber das wohl entscheidenste bei dieser Art von Überlegung: Die Medizin ist soweit entwickelt, dass es unter der Rasse Mensch keine echte "natürliche Selektion" mehr gibt... (fast) jeder hat die Chance zu überleben, Mensch hat keine wirklichen natürlichen Feinde (Naja hin und wieder machen sie sich gegenseitig kalt), außer vielelicht die eine oder andere Naturgewalt... usw.

Bitte nicht falsch verstehen, ich finde Naturkatastrophen schrecklich und ich stelle mich nicht hin und sage x hat das Recht zu leben, y aber nicht, weil er es ohne Medizin nicht könnte, aber ich denke mal es wird evtl. klar, worauf ich hinaus will... der Knackpunkt liegt nämlich eben aus meiner Sicht eher in dieser Richtung...
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Merin
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 13:42    Titel: Antworten mit Zitat

Nur zur größeren Nachvollziehbarkeit: Ich habe diesen Thread hier vom Thread Phytotherapie für Tiere abgetrennt, wo er meines Erachtens nicht hingehörte. Hier kann nun gerne diskutiert werden...

Meiner Meinung nach wird Phytotherapie für Tiere auch nicht schlechter dadurch, dass mit Tieren viel Schindluder getrieben wird. Lalune sammelt Wissen und lässt uns daran teilhaben, wofür ich sehr dankbar bin. Sie plädiert sicher nicht dafür, Tiere in engen Käfigen zu halten, sonst würde sie sich nicht um ihr eigenes Tier so bemühen.

Die Diskussion darum, was Tierliebhaberei eigentlich ist und wie wir mit Tieren umgehen und ob dies ethisch vertretbar ist, ist auch eine wichtige. Nur finde ich, dass das zwei Sachen sind und die Anprangerung schlechten Umgangs mit Tieren nicht gegen diejenigen eingesetzt werden sollten, die sich gut um Tiere kümmern wollen.

Deshalb die Bitte an alle: Hebt die Diskussion auf eine andere Ebene und greift niemanden persönlich an! weiße fahne
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Sionnach
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 13:54    Titel: Antworten mit Zitat

Blüte hat Folgendes geschrieben:
In welchem Sinne wird es denn zur Diskussion freigegeben?
Werden Tiertransporte, Tierqualen und Tierleid nicht zur diskussion freigegeben?

Moment, Überschrift des forenbereiches:
Das Forum für TierliebhaberInnen. Mal sehn ob es hier um Tiere allgemein oder um kranke Tiere gehen wird.

Tiere allegemein dazu gehören auch die von mir angesprochenen Dinge, und ich habe schon mal gesehen wie etwas geschlachtet wurde.
Ich möchte jetzt hier nicht die Links dazu posten aber gib doch einfach mal bei google das Wort Tierleid ein oder das Wort Tiertransporte.


Zum ersten Teil hat Merin ja schon geantwortet.

Wie ich sehe, hast Du in keiner Form auf meine Antwort reagiert, was ich sehr schade finde, aber das hatte ich mir schon einmal gedacht.
Du machst es Dir wirklich zu leicht.
Ich glaube kaum, dass Dur wirklich so militant bist, wie Du tust. Vermutlich versuchst Du nur, Dich hier aufzuspielen.

Tiertransporte sind sicherlich Stress, aber es wirden feste Pausen vorgegeben, genauso wie für uns Menschen, die Pflichtmittagspausen haben. Es gibt natülich überall Ausnahmen.

Als Überschrift sehe ich hier "Tierheilkunde" und nicht "Forum für Tierliebhaberinnen". Also frage ich mich, was Deine Diskussion überhaupt hier macht.
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Merin
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hoi Sionnach, du schießt ja scharf... Ich finde, dass hier sowas diskutiert werden darf, nur nich unter Tierheilkunde, sondern extra, wofür ich jetzt gesorgt habe.... Ich hatte ja mit dem Untertitel das Forum explizit für andere Tierthemen freigegeben.

Und ich denke schon, dass Blüte sich was dabei gedacht hat, dass sie hier so argumentiert, wäre nur schön, wenn sie das uns besser wissen lassen würde.

Auch ich finde Tiertransporte fraglich und die verordneten Pausen sehe ich eher als Feigenblatt.
Ich meine, man sollte regional essen und Fleich verringern. Wenn man es bio kauft kann man sich wahrscheinlich eh nur noch ein Mal wöchentlich Fleisch leisten und das reicht ja dann auch. Finde ich...
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Sionnach
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Da schließe ich mir Dir an. Wenn man schon - wie ich - Fleisch essen muss, dann sollte man sich auf das Fleisch von der Region beschränken, was mein Mann und ich auch tun. Wir holen das Fleisch vom regionalansässigen Metzger, der selber züchtet. Besser kann man es nicht machen.

Sorry, dass ich so scharf schieße, aber ich kann es einfach nciht haben, wenn jemand die ganze Zeit verurteilt, ohne wirklich zu argumentieren und sich als Weltverbesserer aufspielt, ohne wirklich diskutieren zu wollen.
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