Wo anfangen ..? Prioritäten setzen
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Lebenstaenzer
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BeitragVerfasst am: 08 Aug 2008 18:33    Titel: Wo anfangen ..? Prioritäten setzen Antworten mit Zitat

Hallo,

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich in diesem Unterforum richtig bin, aber eigentlich geht es um das ganze Leben - Ernährung, Kosmetik usw, so dass ich mich in den Unterforen nicht richtig aufgehoben fühle - und zwar darum, wo man mit den Alternativen zum Konsumterror anfangen kann.

Je mehr ich hier kreuz und quer lese, desto mehr Bereiche fallen mir auf, wo ich theoretisch immernoch ganz gedankenlos kaufe oder verbrauche, und wo man eigentlich (schönes Wort) viel besser, ökologischer usw handeln könnte - wenn man denn Zeit, Geld und Wissen für alles gleichzeitig hätte.

Ich bin Student, ich lebe - noch 1 Jahr, oder 2? - in einer Studenten WG, ich habe wenig Geld und ehrlich gesagt auch wenig Zeit und Nerven oder Ressourcen (Garten) zur Verfügung. Bei einigem Dingen habe ich schon festgestellt, dass ich sogar günstiger (kostenmäßig) wegkomme, und die Zeit sich absolut in Grenzen hält: so ist meine Körperpflege inzwischen fast reine Natur, und gefällt mir besser den je dabei. Auch backen tu ich inzwischen gerne selber, habe also einen Teil der Ernährung zumindest abgedeckt, zusammen mit anderen Produkten (grade Obst, Gemüse, Jogurt) die ich ökologisch und biologisch sinnvoller einkaufe und gebrauche.

Dann kommen aber immer wieder Dinge, wo ich denke "eigentlich sollte/könnte ich" - aber dann schaue ich zB auf den Preis, und sag mir sorry, aber da ist "Bio" nicht drin. Dafür achte ich ja an anderem Ende darauf.
Nur irgendwann kommt die Frage auf, an welchem Ende es sinnvoll ist zu sparen, und an welchem nicht. Ist mein Demetermehl oder meine Biogurke nicht ein lächerlich geringer Ausgleich zu dem, was ich mir sonst "spare"? An welchem Ende will ich anfangen: geht es mir primär um meine Gute Ernährung und Pflege, oder darum ökologisch sinnvoll(er) zu handeln?
Ist es eine Farce, wenn ich aus Zeitmangel (und weil mein Fahrrad immernoch kaputt ist) zu meinem Biobauernhof mit dem Auto fahre, bin ich dann besser zu Fuß beim Plus um die Ecke bedient? (Beim Bauern schmeckt's aber besser :P)

Dass ich allein die Welt nicht retten kann ist mir bewusst, ebenso dass ich nicht ganz ohne "Konsumprodukte" auskomme, oder es schaffe die nächsten Jahre ganz ohne "Giftstoffe" im Essen zu leben. Aber manchmal fällt mir schwer Prioritäten ab zu schätzen ... Ich weiß einige Schwerpunkte die ich mir selber gelegt habe - was ich zB nicht an meine Haut lassen will oder dass mir meine Biogurke besser schmeckt - aber manchmal weiß ich einfach nicht was mir "wichtiger" scheint ...

Wie handhabt ihr das, wo sind für euch die Grenzen dessen was ihr euch leisten könnt / möchtet (ob finanziell oder vom Aufwand oder sonstwas), was sind eure Prioritäten?
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Mania
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BeitragVerfasst am: 08 Aug 2008 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu,

ich fange einfach bei dem an was ich weiß. Und informiere mich immer weiter, zum Beispiel in diesem wunderbaren Forum!

Ich setze das um, was geht. Prioritäten gibt es bei mir eigentlich keine. Ich suche halt immer wieder nach Möglichkeiten, wie ich mehr tun kann.

Zum Beispiel hab ich entdeckt, dass ich Ökoklamotten von Hess Natur u.ä. sehr preiswert bei Ebay bekommen kann. Im Katalog könnte ich mir das nie bestellen! Und gebrauchte Kleidung ist ja eh nachhaltiger als neue.

Und so läppert sich mit der Zeit einiges zusammen. Ich setz mich da nicht unter Druck. Peu a peu und auch mal trial & error, das gehört dazu. Ich versuche einfach im Rahmen des Möglichen zu handeln.

Als mein Freund und ich uns trennten, und ich gleichzeitig einen neuen Job bekam, hab ich natürlich die Chance genutzt und hab mir ne Wohnung in unmittelbarer Nähe gesucht. Seitdem fahre ich mit dem Fahrrad zur Arbeit, statt jeden Tag 3 h in Bus & Bahn zu sitzen.
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Märzhase
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BeitragVerfasst am: 10 Aug 2008 12:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Mir geht es ähnlich wie dir.
Ich wohne zwar mit meinem Freund zusammen, doch habe ich im letzten Jahr Schule gemacht und in der Zeit kein Geld verdient und bis jetzt auch noch keinen neuen Job. Ich muss gestehen, dass wir beide recht viel konsumieren und dies auch gerne tun, dennoch achten wir sehr darauf, wo unser Essen herkommt. Trotz dem guten Verdienst meines Freundes, haben wir es bis jetzt noch nicht geschafft unser Essen komplett auf Bio umzustellen, was wir jedoch, auch in der Zeit wo ich nichts verdient habe, beibehalten haben ist, das wir Milch und Eier immer Bio, unser Klopapier immer recycled und Putzmittel immer ökologisch abbaubar kaufen. Und für den Rest versuchen wir immer so gut es geht Bioprodukte zu erwerben. Das ist schon so fest drin, dass es gar nicht mehr anders geht. Alles andere hoffe ich, dass wir durch meinen finanziellen Zuverdienst auch noch umegestaltet bekommen. Es ist leider aufgrund der finanziellen Lage nicht immer möglich alles von heute auf morgen umzustellen, aber leiber langsam als garnicht ;]
LG,
San
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Auf lauter vergoldeten Kohlen.
Herzbube der trug sie voller Lug hinfort;
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Merin
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BeitragVerfasst am: 16 Aug 2008 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde es schwierig einzuschätzen welche Umstellungen ökologisch sinnvoller sind. Wenn ich es weiß, spielt es für mich eine Rolle, aber meist geht es mir nach Umsetzbarkeit und Lebenslust. Und auch Sinnlichkeit spielt eine große Rolle. Andersherum entwickelt die sich ja aber auch ganz anders, wenn man so "verökt" ist. Beispiel: Im Urlaub in der sächsischen Schweiz haben wir nach einem Bioladen gesucht und einen gefunden, der die 14 Tage, die wir dort waren, wegen Urlaub zu war. Sad Alternativ haben wir in einem großen Discounter eingekauft, der eine relativ große Biolinie hat. Wir kauften alles bio, was dort ging, schwelgten aber auch in konventionellen Genüssen, die ich mir im Alltag nie "erlauben" würde. (Ich komm einfach nicht auf die Idee und hab meist auch keine Lust drauf.) Ich hab das im Urlaub genossen, war aber am Ende der 14 Tage schon sowas von vor-froh auf meinen heimischen Bioladen! Weil viele kovnentionelle Produkte für mich einfach enttäuschend sind. Ich seh sie im Laden (ich geh sonst nie in Discounter) und denke: "hey, das probierst du mal!" und will alles haben, und dannliegt es entweder ewig rum bis ich es esse oder ich esse es undbin enttäuscht. Nur selten ist was so gut dass es auch auf den heimischen "Speiseplan" kommt.

Vom Geld glaube ich inzwischen, dass man auch mit wenig Geld und ein bissel Organisationstalent bio leben kann, wenn man will.
Was bei mir bislang eine Schwachstelle war waren Süßigkeiten. Die kauf(t)e ich oft konventionell, weil sie bio so teuer sind. Momentan bin ich aber am Überlegen ob das a) stimmt und ob ich b) nicht mehr Süßes selbst herstellen könnte.

Und was die Frage: Auto und Biobauer oder zu Fuß zum Discounter angeht würde ich wohl auch lieber zum Bauern fahren. Momentan habe ich mir extra einen Hackenporsche besorgt, damit ich mit Kind auf dem Rücken den weiten Weg zur Einkaufsgemeinschaft (und vor allem zurück!) laufen kann. Wenn es aber in Strömen gießt werd ich wohl Uli bitten, mich mit dem Auto zu fahren.... Vor Uli und Kind gabs kein Auto und ich warf mein Regencape über und radelte aber bislang habe ich keine gute Methode die Kleine vor Regen gut zu schützen. Trageregencapes scheint es nämlich nicht zu geben....

Was Kleidung und so angeht ist es so, dass ich merke, dass meine Grudnhaltung dazu eine ganz andere ist, wenn/seit ich bio kaufe. Obwohl ich ab und an schon mit neuer Kleidung liebäugele.... Rolling Eyes
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Mania
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BeitragVerfasst am: 17 Aug 2008 17:47    Titel: Antworten mit Zitat

Merin, wie meinst du das mit der Kleidung?
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Merin
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BeitragVerfasst am: 18 Aug 2008 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

Je mehr ich mir vergewissere wie lange es dauert bis so ein Kleidungsstück gewachsen, versponnen, genäht usw. ist desto mehr schätze ich jedes einzelne Stück. Ich habe vermehrt selbstgenähte Stücke oder teure. Und die behalte ich dann auch lange. Die meisten H&M oder andere Supermarktstücke interessieren mich nicht mehr.

Dazu kommen dann noch Gedanken über Textilbehandlung und Färbung, über die verwendeten Fasern usw. Nähen tu ich ja schon lange, nun spinne ich noch und sehe, dass die Wolle, die ich vom Schaf direkt verarbeite, etwas ganz anderes ist als dass, was im Laden so unter Wolle verkauft wird. Dadurch ändert sich meine Herangehensweise an Kleidung. Sie wird kostbarer, weniger autsauschbar. Und ich bin zufriedener mit dem, was ich habe.

Ist das verständlich?
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Mania
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BeitragVerfasst am: 18 Aug 2008 13:59    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, jetzt verstehe ich besser. Danke dir für deine schnelle Antwort. Smile
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BeitragVerfasst am: 10 Aug 2009 15:45    Titel: Antworten mit Zitat

Solche Gedanken habe ich mir auch schon gemacht. Ich habe vor kurzem angefangen auf Bio Milch umzuteigen. In unserer Nähe gibt es einen Bio Hof der Milch produziert und liefert. Die Milch schmeckt gaaanz anders als die aus dem Supermarkt aber ich bezahle für einen Liter ca 90cent.... ist ja schon ein Unterschied zu der anderen.
Auch Obst und Gemüse versuche ich bio zu kaufen, alleine schon wegen meiner Tochter. Allerdings gibt es auch mal einen monat wo das nicht geht. Wenn irgendwelche Nachzahlungen kommen oder was auch immer.
Waschen tu ich mittlerweile mit Ulrich, da hab ich einen 5liter Kanister gekauft und bin wirklich zufrieden weil man das so sparsam verwenden kann und es somit nicht wirklich viel teurer ist als konventionelles.

Allerdings gibt es noch soooo viele andere Bereiche wo ich gerne umsteigen würde....irgendwie ist es mir noch nicht gelungen Confused
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Merin
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BeitragVerfasst am: 11 Aug 2009 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

Aber Du hast einen Anfang gemacht. Das finde ich gut! Besonders dass Du mit der Milch einen lokalen Betrieb unterstützt gefällt mir.
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christoach
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BeitragVerfasst am: 19 Aug 2009 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich finde es nicht ganz unproblematisch, zu denken, man könnte mit seinem Kultur- bzw. Konsumverhalten die Produktionsverhältnisse und somit die ganze Welt verbessern, das liefe dann auf die Formel heraus, dass der, der Bio kauft und nicht zu H&M etc. geht, weil die Klamotten in Sweat-Shops in Bangladasch produziert werden, der bessere Mensch ist. Der kann es sich dann in seiner Bio-ecke auf einem Kirschkernkissen bequem machen und auf die Discounter-Shopper herabblicken.
Doch dahinter steckt eine neoliberale Ideologie, der Grundsatz der Gleichheit wird bei diesem Denken komplett missachtet. Nur in einer Demokratie ist jeder qua seiner Stimme gleich, je mehr sich eine von den Neoliberalen erhofft "Marktdemokratie" durchsetzt, desto mehr können nur noch die Menschen vermeintlich mitentscheiden, die Geld haben.
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Ruth
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BeitragVerfasst am: 19 Aug 2009 20:16    Titel: Antworten mit Zitat

Du setzt voraus, dass der Versuch ethisch korrekt zu leben, der teurere Lebensstil ist. Das kann ich nicht bestätigen. Das er meistens der unbequemere Lebensstil ist, das kann ich bestätigen.
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Merin
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BeitragVerfasst am: 19 Aug 2009 23:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sehe es ähnlich wie Ruth: Es ist doch kein Luxus sich entscheiden zu können wofür man Geld ausgibt. Wieso wird denn Deines Erachtens der Grundsatz der Gleichheit missachtet?
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christoach
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BeitragVerfasst am: 03 Sep 2009 18:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Merin, Hi Ruth,
natürlich ist das ein Luxus, wenn ich entscheiden kann, ob ich heute lieber in den Bioladen gehen will, um mir mein hochwertiges bioerzeugtes Fleich zu holen, oder ob ich einfach mal lust auf trash habe und mir bei aldi dann Billigknackwürste etc, hole.
Der mangels Geld nur zu Aldi rennen kann, hat keine Entscheidungsfreiheit, er ist ein armes Schwein und hat keine anderen Optionen als die billigsten. Wie soll ein Armer korrekt leben? kissen Ihm bleibt nur, bei der wahl die Partei zu wählen, die mehr Gleichheit schafft.
Dass man auch mit wenig geld ein bisschen korrekter leben kann, will ich nicht bestreiten, man betreibt Community-Building etc.
Ich wollte nur die Ideologie der Marktdemokratie angreifen.


Zuletzt bearbeitet von christoach am 28 Okt 2009 12:32, insgesamt einmal bearbeitet
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Ruth
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BeitragVerfasst am: 03 Sep 2009 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

Ich z.B. habe im Vergleich gesehen nicht viel Geld, weil ich wenig arbeite. Um dennoch Biolebensmittel kaufen zu können, verzichte ich auf vieles andere. Das ist meine Entscheidungsfreiheit. Ich sehe den Luxus darin nicht. Klar gibt es andere, bei denen der Bio-Einkauf nicht mit Einschränkungen an anderer Stelle verbunden ist. Ich glaube es geht in deiner Darstellung gar nicht so um „bio“ oder „ethisch korrekt leben“ sondern um die Frage nach Armut und Reichtum bzw. soziale Ungerechtigkeit in Deutschland?
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Merin
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BeitragVerfasst am: 03 Sep 2009 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

Das Gefühl habe ich auch. Wobei ich anzweifle, dass man diese durch Wählen ändern kann....
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