Alternativ leben - wo fing es bei Euch an?
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Merin
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BeitragVerfasst am: 26 Nov 2008 14:45    Titel: Alternativ leben - wo fing es bei Euch an? Antworten mit Zitat

Ich habe diese Frage eben Marie stellen wollen, denke nun aber, dass sie so spannend ist, dass wir uns darüber alle mal austauschen könnten. Also die Fragen sind: Wo lebt ihr (eurer Meinung nach) alternativ und wie seid ihr dazu gekommen? Womit habt ihr warum angefangen? Was hat Euch zum Nachdenken gebracht?
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yggdrasil
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BeitragVerfasst am: 26 Nov 2008 15:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Merin!

Das ist ein sehr interessantes Thema!

Ich habe angefangen mich mit dem zu beschäftigen, was man landläufig das Heidentum nennt. Darüber bin ich dann auf den Gedanken gestoßen: "Was tut mir gut?" und in weiterer Konsequenz "Was tue ich meiner Umwelt an?" und zu guter letzt "Wie kann ich das, was ich meiner Umwelt negatives antue so klein wie möglich halten."

Zudem habe ich eine Ausbildung in einem Bioladen-Betrieb gemacht wo man zwangsläufig mit der Problematik in Kontakt kommt.

Außerdem war ich eigentlich schon immer ein Mensch, der gerne hinter die Kulissen schaut.

LG
ygg
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mariiie
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BeitragVerfasst am: 26 Nov 2008 22:14    Titel: Antworten mit Zitat

was heißt *alternativ*?

...vielleicht anders als die anderen - als die mehrheit?!
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schafsache
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BeitragVerfasst am: 26 Nov 2008 23:37    Titel: Antworten mit Zitat

Interessante frage.
Also bei mir hat es auch einerseits mit dem heidentum, andererseits mit dem interesse an archäologie, reenactment usw. angefangen. Naja und das wurde dann irgendwann zum selbstläufer.
Ich denke bei vielen kommt irgendwann der punkt an dem sie anfangen genauer hinzuschaun und von da aus ist es dann auch nur ein kleiner schritt richtung alternativ. Aber wie mariiie schon angemerkt hat, was genau ist alternativ. Die definition macht auch viel aus.
Grüßlis
Ina
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lalune
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BeitragVerfasst am: 27 Nov 2008 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hmmm, ich bin glaube ich über die Tiere und die Liebe zur Natur dahin gekommen. Angefangen hats mit großem Interesse an der "alternativen" Kräutermedizin (für Tiere), irgendwann kamen die vegetarische Ernährung aus gewachsener Überzeugung und fast zeitgleich das Bio-Shopping (primär aus Naturschutzgründen).

Alles andere ergab sich dann wie von selbst, wie es gerade passte und möglich war, z.B. wechseln zum Ökostromanbieter, sehr sparsames Auto usw.... also einmal angefangen gibts da kein Zurück mehr Razz Das macht süchtig und man guckt einfach im Alltag wo sich was verbessern lässt...

Tja, was hat mich zum Nachdenken gebracht? Wenn ich mal bei den Kräutern bleibe war es ein kleines Büchlein mit gerade mal 20 Seiten oder so über Heilkräuteranwendungen beim Pferd. Als ich dort gelesen habe, dass die Ringelblume antibiotische, desinfizierende Wirkung hat, war ich ganz begeistert und dachte (übertrieben) "Hey, wozu braucht die Welt Antibiotika?" Jedenfalls war das Interesse von da an geweckt, was u.a. auch dazu beigetragen hat, dass ich nun eine Tierheilpraktiker-Ausbildung mache, um im Alternativmedizinischen Bereich tätig zu werden.

Vegetarische Ernährung war eigentlich immer schon ein Thema. Endgültige Auslöser hierfür und auch für den Bio-Einkauf waren gute Film-/Fernseh-Dokumentationen. Danach wurde alles quasi zum Selbstläufer, wie schafsache schon schreibt

Interessant finde ich auch noch die Frage: Wohin hat es euch geführt? Bei mir wird es eben letztendlich auch berufliche Konsequenzen haben, weil ich dem Drang, etwas sinnvolleres zu tun, nicht widerstehen konnte...

Den Begriff "alternativ" mag ich irgendwie nicht so, ist so Klischeeartig behaftet. Und wenn es nur bedeutet, anders zu sein, als die Mehrheit, sind Rechtsradikale auch alternativ. Ich würde "Bewusst leben" bevorzugen. Das würde z.B. auch gleichzeitig die bewusste Auseinandersetzung mit mir selbst (und nicht nur mit meiner Umwelt) beinhalten, was ja leider heutzutage scheinbar auch schon als "alternativ" gilt Wink
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mariiie
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BeitragVerfasst am: 27 Nov 2008 14:24    Titel: Antworten mit Zitat

bewußt überlegt was ich so mache und verändert hab ich mich ab der schwangerschaft meiner großen ... ich glaube, wenn man kinder bekommt lebt man intensiver und bewußter- man schaut genau hin- jedenfalls bei mir war das so.
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Merin
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BeitragVerfasst am: 27 Nov 2008 15:30    Titel: Antworten mit Zitat

Bei mir hat der Prozess lange vor der Schwangerschaft angefangen. Und ich sehe in meiner Umgebung auch viele Mütter, denen das alles wurst ist. Ich war ja auch auf der Babymesse - da kamen mir schon auch komische Gedanken bei einigen Sachen... Aber es ist auch schon so, dass viele Eltern da mit der Elterschaft mehr drüber nachdenken.

Ich kann gar nicht so genau sagen, was bei mir der Auslöser war. Ich glaub, dass meine Eltern so eine kurze umweltbewegte Phase hatten, die ich übernahm und weiterführte als sie sich schon gar nicht mehr dafür interessierten.

Das Wort "alternativ" finde ich auch schwierig. Aber es passt für mich insofern als dass es eine Zeit gab, wo ich anders sein wollte als der Mainstream. Heute bin ich es einfach. Wink

Zitat:
Ich würde "Bewusst leben" bevorzugen. Das würde z.B. auch gleichzeitig die bewusste Auseinandersetzung mit mir selbst (und nicht nur mit meiner Umwelt) beinhalten, was ja leider heutzutage scheinbar auch schon als "alternativ" gilt


Das gefällt mir. Und sich mit sich selbst auseinander zu setzen ist für mich heute auch ein ganz wichtiger Punkt. Meine Tochter ist da ein ganz wichtiger Katalysator in diesem Prozess.
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ilinga
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BeitragVerfasst am: 28 Nov 2008 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, ich habe jetzt eine Weile darüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich eigentlich absolut keine Ahnung habe, wann es bei mir "angefangen" hat. Jedenfalls kann ich keinen genauen Zeitpunkt benennen.

Durch meine Kindheit in der ehemaligen DDR und dem, was meine Eltern aus dieser Zeit und den uns damals zur Verfügung stehenden Ressourcen gemacht haben, habe ich schon einiges mitgenommen.
Auch haben meine Eltern und Großeltern einen respektvollen Bezug zur Natur, den sie uns auch nahelegten.
Dann hatte ich in der Grundschule eine ausgezeichnete Lehrerin, der sehr viel an Heimatkunde und der Umwelt lag - jeder Wandertag mit ihr war wie ein kleines Abenteuer. Sie hat uns je nach Jahreszeit alles mögliche beigebracht: Welche Pilze wo zu finden sind, welche giftig sind, wie man sie am besten sammelt oder welche Pflanzen unter Naturschutzstehen, ihr Vorkommen etc..
Sie selbst war begeisterte Rennsteigläuferin.
Auch weckte sie mein Interesse für Sagen und Mythologie, was mich dann wiederum dazu brachte, mich mehr mit den heimischen "Religionen" und alten Kulturen auseinander zusetzen.
Richtig "radikal" sage ich jetzt mal, habe ich begonnen mein Leben umzustellen, als ich irgendwann immer mehr kränkelte. Ich hatte schon immer ein recht schwaches Immunsystem und wurde von Ärzten gut und gerne mit allen möglichen Medikamenten vollgestopft.
Inzwischen vertrage ich so einige nicht mehr, vor allem Antibiotika, weswegen ich irgendwann nur noch zu Ärzten ging, die eindeutig auch alternative Heilmethoden anboten und fing an mich selbst mit Kräuterkunde auseinander zusetzen.
Durch meine Mutter, die selbst leidenschaftliche Kleingärtnerin ist, habe ich auch so einiges über Pflanzen gelernt, aber auch gemerkt, dass ich selbst ihr noch einiges beibringen kann *g*.

Ich würde nicht sagen, dass ich alternativ lebe - sondern eher bewusster und besser. Besser nicht in dem Sinne von "Besser als andere", sondern "Besser als vorher". Gesünder auf alle Fälle und auch hm, beruhigter.
Z.B. weiß ich, wo das was ich esse herkommt, kenne eventuelle Nebenwirkungen der Sachen, die ich zu mir nehme und kann ihre Wirkung besser einschätzen und ich weiß, dass die Leute deren Güter ich kaufe, auch einen fairen Lohn für ihre Arbeit erhalten.
Für mich selbst kann ich jedenfalls sagen, dass ich über mehrere Jahre mit kleinen Schritten recht viel für mich selbst erreicht habe. Ein radikaler Umbruch aller Gewohnheiten hätte wohl eher zu einem Rückfall in alte Schemata geführt.
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Starfish
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BeitragVerfasst am: 07 Dez 2008 18:10    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist für mich nicht leicht zu beantworten.
Ich hatte schon im Grundschulalter (oder sogar davor?) ein großes Interesse an Naturkunde, also an der Lebensweise aller möglichen Tiere und Pflanzen auf der ganzen Welt. Vielleicht kam es dadurch, dass ich auch schon sehr früh ein Verständnis dafür entwickelte, dass auf der Welt alles irgendwie mit allem verbunden ist, dass alle Dinge und Vorgänge in Relation zueinander stehen und dass ich auch ein Teil davon bin.

Dadurch hatte ich auch schon bevor ich zehn war den Wunsch, wenn ich schon nicht auf die Politik und große Unternehmen Einfluss nehmen konnte, doch wenigstens mein eigenes Verhalten etwas umweltbewusster zu gestalten. Damals (Ende der 80er) war Umweltschutz ja auch ein recht großes Thema. Das hat mich dabei sicherlich beeinflusst.

Vor ein paar Jahren kamen dann Überlegungen hinzu wie, warum muss ich eigentlich so viele künstliche Zusatzstoffe zu mir nehmen oder auf meine Haut lassen? Muss ich das wirklich? Das ging irgendwann doch auch mal anders.

Damit begann ich, mich genauer über die Zutaten in der Nahrung und auch in der Kosmetik zu informieren und Alternativen zu suchen, also wenn möglich auf möglichst simple, naturbelassene Produkte zurück zu greifen.

Die Gedanken, die bei mir dabei insgesamt im Vordergrund stehen, sind der Schutz bzw. die Gesunderhaltung meines Körpers, die Ablehnung von Misshandlung der Tiere, von denen ich mich ernähre oder von denen zum Teil auch Rohstoffe für die Pflege meines Körpers stammen, der Wunsch, unsere lebensnotwendigen Ressourcen zu schonen und dass die Menschen, die auf anderen Kontinenten von mir geliebte Dinge wie Kakao oder Kaffee anbauen und herstellen, dafür fair entlohnt werden.

Mir ist klar, dass ich zumindest derzeit nicht zu 100% nach diesem Ideal leben kann - allein die Ressourcen zu schonen ist angesichts der gnadenlosen Überbevölkerung leider nur ein frommer Wunsch -, aber da ich ein Teil des Ganzen bin möchte ich versuchen, so wenig wie möglich zusätzlich zerstörerische Einflüsse auszuüben.


Den Begriff "alternativ" mag ich übrigens auch nicht. Ich würde mich auch nicht so bezeichnen.
Es mag sein, dass der Begriff rein faktisch richtig wäre, da mein Lebensstil, wenn auch nicht in krasser Ausprägung, sich vom Mainstream derzeit eben unterscheidet. Ich definiere mich oder meinen Lebensstil aber nicht über den Mainstream (denn das muss man ja eigentlich, um überhaupt zu einem Begriff wie "alternativ" zu gelangen). Ich lebe einfach so, wie ich es für richtig halte. Dafür brauche ich keine Begriffsdefinition.


-Starfish
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JolandaRingelblume
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BeitragVerfasst am: 10 Dez 2008 15:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, ich war schon immer so, wie ich jetzt bin.

Manchmal bin ich ja auch sehr alternativ zu den Alternativen. (siehe viele Diskussionen hier)

Kritisch denken steckt mir im Blut, ebenso aber auch die Liebe zu den Menschen und zu meiner Welt. Der Wunsch zu bewahren und die Neugierde gehören ebenso dazu. Und die Wut darüber, schon von so manchem ausgenutzt worden zu sein, sei er/sie nun "normal" oder "alternativ".

lg
Jol
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mondfee
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BeitragVerfasst am: 11 Feb 2009 22:14    Titel: Antworten mit Zitat

Tja wann fing das an?

Eigentlich schon im gewissen Sinn bei meiner Geburt .
Generationen zurück ist das heidnische bei uns vertreten (Vaterseite).
Trotz unruhigem Elternhaus , machte mein Vater mich schon sehr früh mit der Natur vertraut . Er kannte jeden Baum , wusste wo Pflanzen wachsen und wie sie hiessen , für was sie gut waren.
Ich lernte von baby an den respektvollen Umgang mit Tieren und der Natur.
Ich wuchs mit einem riesigen Garten und einem grossen Obstgarten auf , in dem meine Eltern alles anbauten was sie für den Winter brauchten.

Leider ging vieles durch die schlechter werdenden Familienverhältnisse dann verloren.

Trotzdem schwor ich immer irgendwie auf natürliche Dinge und ich denke das genau dieses Hintergrundwissen mich auch vor Drogen etc. bewahrte.

Als mein Sohn auf die Welt kam , erwachte irgendwie wieder alles ein wenig und wuchs mit der Zeit immer mehr.
Irgendwann vor einigen Jahren brach dann , nach einem Besuch meiner 2. Heimat Schottland alles so richtig hervor.

Plötzlich hatte ich ein Bücherregal voll von sehr guten und zum teil teuren Kräuterpflanzen Büchern , sowie Bücher über Schamanismus etc. Räuchern etc. (mittlerweile weiss ich das dieses nicht von ungefähr kommt )

Da es auch mit meinen Allergien immer schlimmer wurden ,ich nicht mal mehr meine Schmerztabletten nehmen konnte und mein Immunsystem durch Krankheit und starken Medikamenten total im Keller war , machte es bei mir irgendwo Klick.
Wir übernahmen dann noch den Garten meines Pflegevaters indem wir dann einen Kräutergarten mit Biotop anlegten , welchen wir dann wirklich biologisch pflegten und noch tun.

Mittlerweile mache ich meine Öle , gute Essig , Salben , Cremes , Liköre , Marmeladen , Kräutersalz , Tees etc. selber.

Dazu kommt das die Liebe und Respekt zur Natur und all dem was darauf lebt sehr gross ist.
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Liebe grüsse

mondfee
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Gänseblümchen
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BeitragVerfasst am: 12 Feb 2009 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

Die Anfänge hat meine Oma mir in die Wiege gelegt. Sie hat sehr sparsam gelebt und uns viel in die Natur geführt. Leider habe ich mich damals nicht so recht für ihr Leben interessiert, so das ich nur wenig mit ihr darüber gesprochen hatte. Aber es reichte, mir es vorzuleben.

Der eigentlich Durchbruch kam erst mit der Geburt meines Sohnes. Alles, was da im Krankenhaus geschehen ist, und auch das danach, haben mich nachdenklich gestimmt. Das konnte einfach nicht natürlich sein und demzufolge nicht gesund. Von da an begann ich zu suchen.

Dabei bin ich auf das Leben als Rohköstler gestossen. Doch das ist für mich zu krass gewesen, der Umstieg. Ich hatte niemanden als Rückhalt und da wir auf einem Bauernhof lebten, war dies auch ein Widersruch mit dem ich seelig nicht klarkam.

Nun habe ich meine Ansprüche zurückgeschraubt und lerne erst mal mit Pflanzen die alternative Heilweise. Ich versuche mein Leben so natürlich wie möglich zu gestalten, sei es das Barfusslaufen, der Bereich der Medizin oder ein "ungeschütztes" Sonnenbad.

Mein wirkliches Ziel werde ich in diesem Leben nicht erreichen. Denn ich würde gern mit der Natur im Reinen, in einem dafür geeigneten Land in einer gleichgesinnten Gruppe leben. Dafür müsste ich hier vieles aufgeben, zu was ich nicht bereit wäre - Mann, Kind.
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Rekan
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BeitragVerfasst am: 16 Feb 2009 9:35    Titel: Antworten mit Zitat

Bei mir hat es damit angefangen das ich die Pille wegen der Nebenwirkungen abgesetzt habe.
Als es mir dann plötzlich viel besser ging habe ich angefangen zu hinterfragen ob das, was von allen Seiten als gut dargestellt wird, auch gut für mich ist.
Daraufhin habe ich erstmal Tampons goodbye gesagt und bin auf waschbare Binden und den Mooncup umgestiegen.
Als nächstes kam dann Naturkosmetik.
Meine letzte Errungenschaft ist der Verzicht auf Schweinefleisch, Zucker und Weißmehlprodukte.
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Asche zu Asche. Staub zu Staub. Aber wohin mit den Silikontitten?
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Gänseblümchen
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BeitragVerfasst am: 17 Feb 2009 14:28    Titel: Antworten mit Zitat

@ Rekan: Hast Du ein bestimmtes Ziel, wo Du hinkommen willst? Also hast du Vorbilder?
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Yari
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BeitragVerfasst am: 17 Feb 2009 16:14    Titel: Antworten mit Zitat

mariiie hat Folgendes geschrieben:
was heißt *alternativ*?

...vielleicht anders als die anderen - als die mehrheit?!


Ich stell auch mal diese Frage. Und gleich noch eine zweite: Gibt es nur ein "alternativ" oder unterschiedliche Möglichkeiten?

Merin, Deine Frage hört sich so an, als wäre "alternativ" für Dich genau und recht eng definiert. Das ist es für mich gar nicht. Und in manchen Dingen bin ich auch überhaupt nicht "alternativ" im üblichen Sinn.

Bei mir ist das etwas Anderssein eigentlich eine logische (Reife-)Folge der Erfahrungen meines Lebens: Ich hab mich einfach weiterentwickelt, Prioritäten haben sich verändert, ich wurde geprägt von anderen Menschen aber auch von Ereignissen. Überwiegend manifestiert sich das bei mir in der Sicht der Welt und in meiner Ambiguitätstoleranz, weniger in Sachdingen wie Biogemüse o.ä. ....
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Carpe diem Smile Yari (*1961) & Tochter (*2005) & Sternchen (03/2009)

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