Fastfood-Heißhunger
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Morgan
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BeitragVerfasst am: 10 Okt 2012 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist wirklich nicht immer einfach und man muss sich zT etwas mehr Arbeit machen.
Und man muss es eben auch so machen, dass das, was einem besonders wichtig ist, berücksichtigt wird und da, wo man Abstriche machen kann, die Sache stillschweigend toleriert wird.
Neulich hatten wir Zwiebelkuchen.
Da gabs ein Blech voll "ökologisch korrekt" mit unseren Demeter-Eiern, Bioland-Schmand und Dürrfleisch vom Metzger des Vertrauens.
Das andere Blech ohne Fleischbeigabe, dafür mit Reibekäse der Billigmarke. Nicht dass SchwiMu sich nix anderes leisten könnte (Schwigis sind recht gut betucht), sondern weil sie findet, der tuts auch und für Milch wird ja keine Kuh geschlachtet...
Zwiebeln waren auch vom Discounter mit dem Ergebnis, dass ich die Hälfte wegwerfen musste, weil außen hui und innen pfui. Da hat sogar SchwiMu gemeint, sowas kauft sie nimmer. So wurde sie also von Made in Spain zu Grown in Hunsrück bekehrt Wink
Wir tranken dazu Federweißen vom hiesigen Winzer, SchwiPa und Sohnemännchen stießen mit Traubensaft an. So waren also alle bedient, den Käse haben Männe und ich net gegessen und wir hegen im Stillen immer noch die Hoffnung, dass SchwiMu irgendwann von selbst drauf kommt, dass man nicht unbedingt Fleisch essen muss, um Tiere zu quälen Wink

Zu Weihnachten steht das Menü auch schon fest:
Eine Pute, die bereits jetzt beim Züchter draußen herumläuft, weil sie nämlich langsam aufgezogen und nicht schnell gemästet wird.
Dazu mindestens drei Beilagen - darunter ein Gemüsegratin - damit SchwiMu nichts vermissen muss, als Vorspeise eine frisch gekochte Gemüsebouillion mit hausgemachten Grießklößchen und als Nachtisch vermutlich eine selbstgemachte Mousse au Chocolat - ohne den obligaten Likör drin. Den wollen schließlich weder SchwiPa noch Söhnchen und für alle Schnapsdrosseln gibts die wohl gefüllte Hausbar.
Das hißt für mich mindestens vier Stunden Küchenarbeit - aber wohlgefüllte Bäuche, zufriedene Gesichter und ein gutes Gewissen Smile

PS: Die Pute langt immer für drei Tage, du kannst also kommen, Merin Wink
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BeitragVerfasst am: 26 Okt 2012 18:55    Titel: Antworten mit Zitat

Auf das Fleisch bin ich eher nicht so scharf. Wink Teilt Ihr eigentlich auch die Arbeit auf? Das wäre für mein Wohlbefinden wichtig, wenn es meine Familie wäre.
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Morgan
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BeitragVerfasst am: 26 Okt 2012 20:07    Titel: Antworten mit Zitat

Es wird vermutlich auch genug Semmelknödel, Bairisch Kraut und Mousse au Chocolat übrigbleiben^^

Da ich eine begeisterte Köchin bin, mach ich das meiste allein.
Das macht mir auch nichts aus, das Vorbereiten und Kochen der Speisen ist für mich eine sehr meditative und sinnliche Arbeit. Ich kann da auch - außer meinen Mann - nimanden in der Küche haben, der mitkocht. Denn er ist der Einzige, der NICHT entsetzt guckt, wenn er sieht, wie ich mit dem riesigen Chefkoch-Messer *zackzackzack* den Knoblauch hack^^

Wenn es Semmelknödel gibt, ist allerdings SchwiPa zuständig, ebenso für den Apfelstrudel.
Der ist seine Domäne, obwohl eigentlich SchwiMu die Konditorin der Familie ist.

Zum Kartoffelschälen in größeren Mengen etc. muss schon mal Männe herhalten.
Er ist auch der "Bräter" in der Familie. Egal, ob Steak, Bratkartoffeln, grüner Spargel oder Chicorée - was er in seine heißgeliebte schmiedeeisene Pfanne packt, wird lecker.

Den Abwasch macht dann immer der Geschirrspüler.
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BeitragVerfasst am: 28 Okt 2012 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Was die Messer angeht kannst Du bestimmt meinen Mann begeistern: Der schwört auch auf sein Santoku-Messer und wirbelt damit durch die Küche. ich bin nur dafür zuständig das Kind aus dem Weg zu nehmen. Wink
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