Ein Tag ohne Plastik - geht das?
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Rekan
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BeitragVerfasst am: 14 Jan 2012 10:08    Titel: Ein Tag ohne Plastik - geht das? Antworten mit Zitat

Zitat:
"Jute statt Plastik" hieß es erstmals 1978. Gut drei Jahrzehnte später sind Plastiktaschen und Co. noch immer ein großes Problem für die Umwelt. Aber kann man überhaupt noch auf Kunststoffe verzichten? "Alles Wissen" macht den Test: Ein Tag ohne Plastik - geht das?

Der "Tag" ist zwar hemmungslos übertrieben (es soll nur eine Mahlzeit plastikfrei zubereitet werden) aber die Problematik kommt gut rüber.
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Asche zu Asche. Staub zu Staub. Aber wohin mit den Silikontitten?
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Merin
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BeitragVerfasst am: 15 Jan 2012 18:12    Titel: Antworten mit Zitat

Mhm. Was soll mir das sagen?
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Rekan
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BeitragVerfasst am: 15 Jan 2012 23:50    Titel: Antworten mit Zitat

Da sollte eigentlich ein Link mit ^^ der ist aber verschwunden.
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9232454
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Merin
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BeitragVerfasst am: 16 Jan 2012 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

Achso. Verrätst Du uns zu Deinen Tips noch Deine persönliche Meinung?
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Lebenstaenzer
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BeitragVerfasst am: 16 Jan 2012 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Guete.
Ich hab jetzt nur einen Teil des ganzen gesehen, aber es hat mir gereicht.
Ich bin sehr fuer Plastik vermeiden, aber mir gefaellt die Darstellung im Filmausschnitt nicht. Es geht doch nicht darum, Plastik zu verteufeln, sondern unseren verschwenderischen Umgang damit. Dieses Forum gaebe es ohne Plastik nicht, da bin ich recht sicher - an PCs, Servern, Stromversorgung, ueberall gibt es Plastikbauteile. Vieles ginge auch nicht ohne.
Aber ohne Plastiktuete oder Wagen einkaufen, auf die Idee kommen dass man Pommes vielleicht aus Kartoffeln selber schnitzen kann statt in der Kuehltruhe zu gucken, da kann man doch auch so drauf kommen, oder?
Ich find uebrigens auch die Aufgabe ziemlich doof - warum ist die Mahlzeit vorgeschrieben? Das Eis stelle ich mir zB recht schwierig vor, selbst die Bio-Papppackung ist zT mit Plastiklasche innen - es sei denn man macht das Eis aus gefrorenen Bananen selber, und dann kaeme nach derren Regeln wieder die Tiefkuehltruhe ins Spiel die ja auch Plastik hat.

Reicht nicht ein "einen Tag ohne Plastik essen"?
Das geht naemlich sehr gut, auch laenger als einen Tag. Zutaten vom Markt, Staplefood aus dem Bioladen in zB Papierverpackung oder aus dem Glas, alles gut.
Man kommt immer wieder an die Bereiche, wo es kaum ohne geht, nicht nur bei Elektronik. (zT auch im Bereich der Lebensmittel, schon alleine wegen Deutschlands tollen Hygienenormen.) Aber ich denke, dass muss auch nicht das Ziel sein. Das Ziel sollte ehr lauten: "Plastikmuell vermeiden". Oder?

(artverwandt zum Thema: hat schon jemand den Film Plastic Planet gesehen? Den hab ich immer noch auf der Liste ... http://www.plastic-planet.de/)

lieben Gruss!
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Rekan
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BeitragVerfasst am: 16 Jan 2012 20:24    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde den Beitrag nicht sonderlich gut. Positiv ist natürlich das auf die Problematik an sich hingewiesen wird.
Aber ich finde die Darstellung suboptimal. Da schwingt so ein "wer das macht ist total irre und kompliziert" mit. Meiner Meinung nach.
Ich hätte da einen Wettbewerb a lá "wer verbraucht in einer Woche weniger Plastik" besser gefunden.
Oder eine visualisierung wie hoch der Berg an Plastiktütenmüll ist der sich vermeiden lässt wenn man an der Kasse keine mitnimmt.
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Merin
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BeitragVerfasst am: 26 Jan 2012 21:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab ihn nicht gesehen. Ich schau nur noch selten in Deine Fernsehlinks, weil ich mich die paar Male, die ich es getan habe, so geärgert habe. Jedes Thema wird nur kurz angerissen, reißerisch dargestellt usw. Da weiß ich dann wieder, warum ich keinen Fernseher habe. Ich denke dann immer noch über das nach, was da offenbar weggeschnitten wurde, wenn schon zwei andere Themen vorbei sind...
Das ist einfach nicht mein Medium, diese Dokusendungen. Dann lieber lange Dokumentarfilme zu einer Sache.
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nadeshda
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BeitragVerfasst am: 24 Mai 2012 15:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben!
Ich würde das Thema gern nochmal aufgreifen und Euch um Eure Hilfe bitten:
Ich denke da auch viel drüber nach, wie man Plastik nur wirklich sinnvoll und vor allem nicht als vermeidbaren Einwegartikel einsetzt.
Häufig kann man nur schwer drauf verzichten, aber was finde ich gar nicht geht ist Wasser vom Discounter in diesen Einwegplastikflaschen!
Leider stehen die in unserem Haushalt! Aus Bequemlichkeit und weil es ja so schön praktisch und billig ist. Das seh ich ja auch ein, aber ich möchte das so gerne ändern. Mein Freund allerdings muss immer Wasser mit zur Arbeit nehmen und findet da verständlicher Weise eine leichte 1,5 Liter Plastikflasche viel besser als 2 kleine schwere Glasflaschen. Hättet ihr da ne gute Idee? Machen Mehrweg-Plastikflaschen irgend einen Sinn? Benutzt ihr Trinkflaschen, die ihr befüllt? Das würde mich sehr interessieren wie ihr das so handhabt.
Ganz liebe Grüße,
nadshda
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Rekan
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BeitragVerfasst am: 24 Mai 2012 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

Wie wäre es mit so einer Flasche:
http://www.kleankanteen.com/germany/index.php
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Merin
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BeitragVerfasst am: 24 Mai 2012 17:51    Titel: Antworten mit Zitat

Wir kaufen gar kein Wasser. Das Leitungswasser ist in Deutschland ohne weiteres trinkbar. Wenn der Geschmack einem nicht zusagt (in manchen Regionen ist es gechlort und dann schmeckt es nicht, wie ich finde), kann man es mit einem Wasserfilter geschmacklich und von der Qualität her verbessern. Aktivkohlefilter sind bezahlbar und gut in der Leistung.
Will man Blubbeln haben kann man einen Sodamax oder dergleichen kaufen.

Zum Transport fülle ich das Wasser in eine Tatonka-Edelstahlflasche. Vorher hatte ich eine von Sigg, die bildete nach einigen Jahren Ablagerungen, die nicht mehr abgingen. Die von Tatonka war preisintensiv, aber ich habe sie seit ca. 7 Jahren und sie ist tadellos. Sie ist aber etwas schwerer als die Sigg-Flaschen. Beides kann Blubberwasser ab. Alternativ könnte man gelegentlich Einwegflaschen kaufen und diese wiederbefüllen.

Würde ich Wasser kaufen und transportieren wollen, würde ich PET-Mehrwegflaschen bevorzugen. Getränke von Spreequell und Bad Liebenwerda-Wasser sind hier in Berlin in solchen Flaschen zu haben. Bestimmt gibt es noch zig andere Firmen...
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BeitragVerfasst am: 24 Mai 2012 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

ich kauf auch kein wasser.
ich hab noch meinen soda-stream, auch wenn ich ihn nicht mehr benutze - die flaschen sind ideal zum mitnehmen von getraenken, wenn man plastik haben will. lassen sich gut auswaschen (breiter hals, also auch wenn mal saft / schorle drin war) und koennen kohlensaeure ab. sind nicht sonderlich schwer, und praktisch.
alternativ natuerlich sigg oder aehnliche, wie schon gesagt ...
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Rekan
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BeitragVerfasst am: 24 Mai 2012 21:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ach ja, ich habe vor einer Weile von meiner Schwester die Eco Flasche von Tupper geschenkt bekommen.
Die gibt es für 0,5 und 1 Liter.
http://i.ebayimg.com/00/$%28KGrHqMOKkUE25wSY2JiBN3OUK%28ehg~~_35.JPG
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BeitragVerfasst am: 25 Mai 2012 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, so seh ich das auch, hab mich nochmal informiert und sogar 1,5 l Flaschen von Sigg gefunden. Teuer, aber die schenk ich ihm!
Ich hab sonst auch immer Leitungswasser getrunken, aber mein Freund hat mir irgendwie Angst gemacht, weil wir in nem älteren Haus wohnen und da ja vielleicht was mit aus den Leitungen kommen könnte... man weiß ja nie... Rolling Eyes

Aber es stimmt doch, dass die Gemeinde für die Wasserqualität bis zum Hausanschluss garantiert, oder? Wenn ich das Wasser dann im Keller hole, da wo die Leitung ins Haus geht und vielleicht nen Liter Putzwasser vorher raus lasse... dann müsste das doch einwandfrei sein, oder?

Und wisst ihr ob man die Wasserqualität/-zusammensetzung seiner Gemeinde bei selbiger irgendwie erfragen kann?

Oh, das wäre schön, wenn ich das endlich durchsetzen könnte, dieses Thema macht mich nämlich verrückt! Plastikflaschen (am besten noch aus dem Ausland hierher transportiert) mit WASSER drin! Sind wir denn nicht ganz dicht??? Shocked Is ja schon peinlich!
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Rekan
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BeitragVerfasst am: 25 Mai 2012 15:20    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ich mich recht erinner kann man das Wasser beim Verbraucherschutz testen lassen. Du könntest also oben am Wasserhahn abzapfen und schauen ob da was mitschwimmt.
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Morgan
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BeitragVerfasst am: 26 Mai 2012 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin mit einer Frau in Kontakt, die nun seit über zwei Jahren versucht, so wenig Plastik wie möglich zu verwenden.
Ihre ganze Familie macht mit und ihr Erfindungsreichtum, wenn es darum geht, Alternativen zu bekommen, ist erstaunlich.

Anfangs meinte sie sehr wohl, einen "Buhmann" ausgemacht zu haben, nämlich das Plastik.
Inzwischen ist ihr klar, dass es um viel mehr geht! Nämlich darum, Zusammenhänge zu erkennen und den Konsum grundsätzlich auf ein gesünderes maß hinunter zu schrauben.

Am 8.6.2012 erscheint nun ihr erstes Buch, "Plastikfreie Zone" von Sandra Krautwaschl, für knapp 9 EUR zu haben.
Wer diese Frau und ihr Projekt kennen lernen möchte, klickt sich einmal durch ihren Blog www.keinheimfuerplastik.at

Wir selbst versuchen auch, plastikarm zu leben, was uns trotz mancher Tips immer noch vor ziemliche Herausforderungen stellt.
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