Tierhalter und die Ernährung
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Mania
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BeitragVerfasst am: 22 Aug 2008 18:59    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu!

Ich habe am letzten Wochenende einen Hund kennengelernt, der abends nur einen Kanten Brot getränkt mit Öl bekommt. Ansonsten fängt er sich Mäuse, frisst im Garten alles mögliche bis hin zu Kot. Confused

Herrchen und Frauchen kaufen kein konventionelles Tierfutter, sie leben als Selbstversorger. Hm, ich finde das allerdings schon grenzwertig, weil der Hund dürr ist und Mangelerscheinungen hat. Er macht zwar einen fidelen und glücklichen Eindruck, aber das geht doch bei allen Nachhaltigkeitsbestrebungen ein bisschen am Ziel vorbei, oder? Neutral

Liebe Grüße,
Mania
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Merin
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BeitragVerfasst am: 22 Aug 2008 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

Das finde ich auch Vernachlässigung.
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Waldfee von Albion
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BeitragVerfasst am: 24 Aug 2008 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

Nenya hat Folgendes geschrieben:
Das Knoblauch bekommen aber nicht die Hunde oder? Das ist für die nämlich giftig genauso wie Zwiebeln!


Hallo Nenya,

wer hat Dir das den erzählt?

    Hefe und Knoblauch
    Mit Hefe und/oder Knoblauch gefütterte Hunde waren, wie diese Studie zeigte, jedoch offensichtlich gesünder und fitter. Von den 125 Hunden, die mit Hefeflocken gefüttert wurden, befanden sich 102 (82%) bei guter bis ausgezeichneter Gesundheit, bei den Hunden, die keine Hefe bekommen hatten, betrug der Anteil 72,6%. Von den 84 Hunden, die Knoblauch essen, waren 70 (83%) bei guter bis ausgezeichneter Gesundheit, bei den Hunden, die kein Knoblauch essen, betrug der Anteil 80%. Hunde, die Knoblauch und Hefe bekommen, wiesen auch ein weitaus schöneres Fell auf als der Rest der Hunde dieser Studie. Es waren dies - gemessen an der Gesamtzahl - 44% der Hunde, die Hefe essen, 47,6% der Hunde, die Knoblauch bekommen, hingegen 22,8% der Hunde, die keine Hefe essen und 17,8% der Hunde, die kein Knoblauch bekommen.


Quelle: Studie über vegetarische Hunde

Knoblauch ist auch ein Darmputzer, das heißt, Würmer werden ausgeschieden und die Hunde brauchen kaum noch eine Entwurmungspille.

Unser Paraguay-Mix hatte von unserem vorherigen Wohnort (der Besitzer hat das Grundstück nicht sehr gepflegt), wahnsinnig viele Zecken. Lfd. mussten wir ihn deswegen Desinfektionsbäder verpassen und Anti-Parasiten-Mittel verabreichen. Seit dem wir auf unserem eigenen Grundstück sind und der Hund Knoblauch bekommt (gekocht und püriert, nicht roh), ist er so gut wie Zeckenfrei. Wir wohnen jetzt seit Februar d. J. hier und haben in den vergangenen 4 Monaten nur noch vereinzelte Zecken gefunden. Beide Hunde werden von uns täglich auf Ungeziefer kontrolliert, vor allem die Ohren. Zum vergleich, wir waren vor einiger Zeit bei unserem ehem. Vermieter und beim Streicheln seiner Hunde, stellte ich fest, dass beide voll mit Zecken waren. Ich glaube es gab an deren Körper nicht eine Stelle wo keine Zecke saß *grusel*. Wir wohnen selber in einem Waldgebiet, da muss man also immer mit Zecken rechnen, aber wie gesagt, toi, toi, toi unsere Hunde sind sauber *freu*

Waldfee
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Waldfee von Albion
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BeitragVerfasst am: 24 Aug 2008 16:06    Titel: Antworten mit Zitat

Mania hat Folgendes geschrieben:
Huhu!

Ich habe am letzten Wochenende einen Hund kennengelernt, der abends nur einen Kanten Brot getränkt mit Öl bekommt. Ansonsten fängt er sich Mäuse, frisst im Garten alles mögliche bis hin zu Kot. Confused

Herrchen und Frauchen kaufen kein konventionelles Tierfutter, sie leben als Selbstversorger. Hm, ich finde das allerdings schon grenzwertig, weil der Hund dürr ist und Mangelerscheinungen hat. Er macht zwar einen fidelen und glücklichen Eindruck, aber das geht doch bei allen Nachhaltigkeitsbestrebungen ein bisschen am Ziel vorbei, oder? Neutral


So was gibt es auch in Deutschland? Shocked Wollen die den Paraguayos Konkurrenz machen oder waren ihre Vorfahren Paraguayos?

Waldfee
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Mania
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BeitragVerfasst am: 24 Aug 2008 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, weder noch.... Wie gesagt, sie boykottieren fast alle konventionellen Produkte aus Nachhaltigkeitsbestrebungen heraus. Aber ich heiße sowas nicht gut wenn dadurch Tiere vernachlässigt werden. Konventionelle Schokolade haben sie ja auch immer im Haus... Rolling Eyes

Lieben Gruß,
Mania
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Mahareth
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BeitragVerfasst am: 25 Aug 2008 7:26    Titel: Antworten mit Zitat

@Mania
Wenn das so ost, wie du es sagst, ist das eigentlich ein Fall für den Tierschutzbund.
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Mania
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BeitragVerfasst am: 25 Aug 2008 8:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das hab ich mir auch schon gedacht. Confused
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Nenya
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BeitragVerfasst am: 25 Aug 2008 8:58    Titel: Antworten mit Zitat

Waldfee von Albion hat Folgendes geschrieben:
Nenya hat Folgendes geschrieben:
Das Knoblauch bekommen aber nicht die Hunde oder? Das ist für die nämlich giftig genauso wie Zwiebeln!


Hallo Nenya,

wer hat Dir das den erzählt?

    Hefe und Knoblauch
    Mit Hefe und/oder Knoblauch gefütterte Hunde waren, wie diese Studie zeigte, jedoch offensichtlich gesünder und fitter. Von den 125 Hunden, die mit Hefeflocken gefüttert wurden, befanden sich 102 (82%) bei guter bis ausgezeichneter Gesundheit, bei den Hunden, die keine Hefe bekommen hatten, betrug der Anteil 72,6%. Von den 84 Hunden, die Knoblauch essen, waren 70 (83%) bei guter bis ausgezeichneter Gesundheit, bei den Hunden, die kein Knoblauch essen, betrug der Anteil 80%. Hunde, die Knoblauch und Hefe bekommen, wiesen auch ein weitaus schöneres Fell auf als der Rest der Hunde dieser Studie. Es waren dies - gemessen an der Gesamtzahl - 44% der Hunde, die Hefe essen, 47,6% der Hunde, die Knoblauch bekommen, hingegen 22,8% der Hunde, die keine Hefe essen und 17,8% der Hunde, die kein Knoblauch bekommen.


Quelle: Studie über vegetarische Hunde

Knoblauch ist auch ein Darmputzer, das heißt, Würmer werden ausgeschieden und die Hunde brauchen kaum noch eine Entwurmungspille.

Unser Paraguay-Mix hatte von unserem vorherigen Wohnort (der Besitzer hat das Grundstück nicht sehr gepflegt), wahnsinnig viele Zecken. Lfd. mussten wir ihn deswegen Desinfektionsbäder verpassen und Anti-Parasiten-Mittel verabreichen. Seit dem wir auf unserem eigenen Grundstück sind und der Hund Knoblauch bekommt (gekocht und püriert, nicht roh), ist er so gut wie Zeckenfrei. Wir wohnen jetzt seit Februar d. J. hier und haben in den vergangenen 4 Monaten nur noch vereinzelte Zecken gefunden. Beide Hunde werden von uns täglich auf Ungeziefer kontrolliert, vor allem die Ohren. Zum vergleich, wir waren vor einiger Zeit bei unserem ehem. Vermieter und beim Streicheln seiner Hunde, stellte ich fest, dass beide voll mit Zecken waren. Ich glaube es gab an deren Körper nicht eine Stelle wo keine Zecke saß *grusel*. Wir wohnen selber in einem Waldgebiet, da muss man also immer mit Zecken rechnen, aber wie gesagt, toi, toi, toi unsere Hunde sind sauber *freu*

Waldfee


Jede Tierschutzorganisation die ich kenne sagt das gleiche und auch mein Tierarzt, und da vertrau ich drauf....
Gegen Zecken könnte man z.b. ein Kräutersud machen und damit den Hund einsprühen! und nicht oral aufnehmen lassen. neben Knoblauch ist das auch noch Rosmarin.
Denn schau mal hier:

Knoblauch
Wie bei der Zwiebel, kommt das N-Propyldisulfid auch im Knoblauch vor. Immer noch werden Produkte verkauft, die Knoblauch beinhalten und behaupten, dass dadurch dem Hund Gutes getan würde. Doch das stimmt nicht wirklich. Auch wenn in diesen Produkten durch Trockenverfahren kaum eine Wirkung hervorgehoben werden könnte.

Bei einer Aufnahme größerer Mengen von Knoblauch, aber auch bei einer regelmäßigen Fütterung kleiner Mengen führt dieser Inhaltsstoff zu lebensbedrohlicher Anämie (Blutarmut).


Grüße,
Nenya
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Waldfee von Albion
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BeitragVerfasst am: 25 Aug 2008 12:12    Titel: Antworten mit Zitat

Nenya hat Folgendes geschrieben:

Knoblauch
Wie bei der Zwiebel, kommt das N-Propyldisulfid auch im Knoblauch vor. Immer noch werden Produkte verkauft, die Knoblauch beinhalten und behaupten, dass dadurch dem Hund Gutes getan würde. Doch das stimmt nicht wirklich. Auch wenn in diesen Produkten durch Trockenverfahren kaum eine Wirkung hervorgehoben werden könnte.

Bei einer Aufnahme größerer Mengen von Knoblauch, aber auch bei einer regelmäßigen Fütterung kleiner Mengen führt dieser Inhaltsstoff zu lebensbedrohlicher Anämie (Blutarmut).


Kannst Du zu dieser Aussage auch eine Quelle angeben?

Nach dieser Aussage würden hier, aber auch in allen südlichen Ländern, wo ja viel Knoblauch verarbeitet wird, die meisten Hunde unter einer lebensbedrohlichen Anämie leiden! Aber auch die von mir genannte Studie, sagt genau das gegenteil von dem aus, was Dir erzählt wurde. Im übrigen, wenn ich alles glauben würde, was mir Ärzte in meinem Leben schon alles erzählt haben, würde ich mir schon lange die Radieschen von unten anschauen. Als ich eine Herztransplantation verweigerte sagten mir die Ärzte voraus, dass ich nur noch 2 bis 3 Jahre zu leben hätte. Ich bin dann in ein anderes Herzzentrum gefahren und dort konnte man mir ohne Herztransplantation helfen. Daher bin ich immer skeptisch und informiere mich noch anderweitig. Dank Internet ist das ja in der heutigen Zeit leicht geworden Very Happy

Gruß

Waldfee
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Waldfee von Albion
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BeitragVerfasst am: 25 Aug 2008 13:58    Titel: Antworten mit Zitat

Habe noch mal gegoogelt und bin auf folgende Link gestoßen:

http://eurasier-klub.de/de/cms/docs/knoblauch.pdf

Viel Spaß beim lesen.




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Nenya
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BeitragVerfasst am: 25 Aug 2008 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hier ein Link der einiges aufklärt, auch das Knoblauch keineswegs eine Wurmkur ist:
http://alexdogblog.blogspot.com/2008/03/knoblauch-giftig-oder-gesund-fr-den.html
Und es wird drauf hingewiesen das minimale Mengen zwar nicht schädlich sind aber eine Fütterung in größeren Mengen über einen längeren Zeitraum sehr wohl.
Ich halte mich da ganz an den Rat von Arzt und Freunden beim Tierschutz die das einfach ganz weg lassen, und meinem Hund gehts gut.

Bei so einer Diskussion ob giftig oder nicht würde ich immer auf die Meinung hören die ein Risiko nicht ausschließen kann und das ist bei mir eine Vertrauenssasche und nicht was im Internet steht.

Grüße,
Nenya
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canis_lupus
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BeitragVerfasst am: 23 Jan 2009 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben,

bin noch neu hier und hab mich hier mal zuerst durchgeforstet da auch ich mein Leben mit Tieren teile.
In meinem Fall mit 2 Hunden, welche durch die Arbeit im Tierschutz zu mir kamen.

da die letze, schon länger zurückliegende Frage hier um den Knoblauch ging möchte ich dazu auch etwas beitragen.

Knoblauch ist an sich nicht giftig- die Wildformen der Zwiebelgewächse, wie zum Beispiel der Bärlauch kommen in Europa und Asien vor und die Pflanze erhielt ihren Namen nicht aus wissenschaftlichen Erkenntnissen sondern weil sie ihren Namen uns mitteilt. Dem, der zu beobachten vermag- So isst dieses Frühjahrswildkraut die erste Nahrung die die Bären nach dem Winterschlaf zu sich nehmen. Reinigend und kräftigend-

Ich weiss dass HUnde keine Bären sind, und auch keine Wölfe.
Und auch keinen Winterschlaf halten, falls jetzt so argumentiert wird.

Was ich sagen möchte ist dass auch meine HUnde Knoblauch mit im Speiseplan haben- dies sehr gut vertragen und ich auch beobachtet habe dass weniger Zecken auftauchen.

Ob das nun wissenshaftlich belegt ist oder nicht, ist mir egal. Ich bin nicht dafür immer alles bis ins kleinste auseinanderzu puzzeln. Dabei geht oft der Blick für das Grosse Ganze verloren. Ganzheitlichkeit eben.

Knoblauch ist kein No-go !
Und wie bei allen Dingen ist es auch hier eine Frage der Dosierung---
Healthy balance eben-


Fertigfutter, bin ich sehr skeptsich.
Ich koche viel. Für mich und die Tiere.

Suche auch gerade wieder nach einem Rezept für HUndekekse.


...

So, soll fürs erste genügen-

Freu mich auf einen regen, fairen Austausch...

x-o-x-
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"Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht; weil wir es nicht wagen, ist es schwer."
Seneca
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Merin
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BeitragVerfasst am: 23 Jan 2009 17:31    Titel: Antworten mit Zitat

In meinen Kräuterbüchern steht dass die These vom Bärlauch als erstem Bärenfutter wohl eher nicht stimme - wie auch immer, Bärenkräfte verleiht er nicht nur den Bären. Wink Und ich hab leider noch keinen Bären beobachten können und weiß daher nicht, ob es stimmt. Hast Du eine Quelle dazu?
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BeitragVerfasst am: 23 Jan 2009 20:45    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Thema Knoblauch und Hunde kann ich nur sagen, dass die Eltern einer Schulfreundin von mir langjährige Hundezüchter sind und ihren Hunden schon seit (Hunde-)Generationen Knoblauch als Zeckenschutz mit ins Futter mischen.
Die Tiere sind tiptop in Form und kerngesund.
Für mich klingt das wiedermal nach einer Verschwörung der Pharmazeutikindustrie wobei natürlich auch die Dosis das Gift ausmacht.
Dennoch denke ich nicht, dass die Tiere wirklich arg darunter leiden, sonst würden sie das Futter rein instinktiv ablehnen oder ihr Körper würde sich sichtbar dagegen wehren. Tut er aber nicht...
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Das Leben ist unfair - wäre es anders, wäre es aber auch ziemlich langweilig.
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BeitragVerfasst am: 21 März 2009 18:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Lieben!

Wir (mein Mann und ich) teilen unser Leben auch mit den Tieren. Ich schreibe extra "den Tieren", weil wir nicht nur ausschließlich für unsere eigenen Tiere da sind.
Mein Mann z.B. setzt sich sehr für die artgerechte Haltung von Terrarientieren ein, da dort noch SEHR große Wissens-Defizite bei Interessenten/Haltern herrschen, die die Tiere dann ausbaden müssen. Sad

Außerdem engagieren wir uns in kleinem Rahmen im "herkömmlichen" Tierschutz, soll heißen wir päppeln schonmal verwaiste Katzenbabys auf o.ä.

Und last but not least versuchen wir natürlich so gut es geht, die Natur zu achten, zu der natürlich auch die vielfältige Tierwelt gehört. So gehören insektenfreundliche Pflanzen schon länger zum Standardprogramm in unserem Garten, genauso wie der Laubhaufen für den Igel usw.

Wir selbst beherbergen derzeit 2 Hunde, 2 Katzen, 2 Nymphensittiche, 1 grünen Leguan und 1 Pferd (letzteres natürlich nicht allein, sondern in einer Herde). Alle Tiere stammen aus dem Tierschutz bzw. aus schlechter Haltung. Manchmal ist das recht anstrengend, wenn man die Fehler früherer Halter ausmerzen muß, aber trotzdem würden wir es immer wieder tun. Der Anblick der glücklichen Tiere gleicht einfach alles wieder aus! Very Happy

Was die Ernährung angeht, verlassen wir uns schon seit einigen Jahren nicht mehr auf die schönen Werbeaussagen der Industrie und machen das Futter selbst. D.h. Hunde und Katzen werden roh ernährt (BARF), die Körnermischungen und Kanbberstangen für die Nymphies mache ich selber, dazu gibt's viel frisches Obst, Gemüse, Kräuter, ähnlich beim Leguan. Und mein Pferd bekommt außer reichlich Rauhfutter (Gras oder Heu, je nach Jahreszeit) oder mal ein paar Kräuter nix zusätzlich, da es nicht so schwer arbeiten muß, dass es zusätzliches Kraftfutter bräuchte.

Grundsätzlich könnte ich das auch nur schwer mit mir vereinbaren, dass ich selber sehr auf gesunde Ernährung etc. achte, aber meinen Tieren irgendeinen konservierten Mist vorsetze.

LG
Claudia
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