Wildschweinbürste und Haarpflege
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Auri
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BeitragVerfasst am: 08 Mai 2007 16:57    Titel: Antworten mit Zitat

hab mir soeben bei shop38 ne ergonomisch geformte bürste bestellt, bei den anderen online-shops waren entweder keine ergonomischen dabei oder die versandkosten zu hoch (naturbuersten-versand wollte glatt 8,90 EUR versandkosten haben) .. bürste gabs also nu für insgesamt 23,98 EUR und sollte in den nächsten tagen hier ankommen

bei der biocompany hatten sie leider gar keine wildschweinbürsten, sodass ich nicht mal irgendeine ausprobieren konnte, also heißt nun "lass dich überraschen" .. was es aber bei biocompany gab war nen lavaerde-shampoo, inhaltsstoffe hören sich sehr vernünftig an, ich werds demnächst mal ausprobieren .. falls sich nach ner weile die gewünschten effekte, wie schuppenlosigkeit (endlich), länger frisches haar usw einstellen sollten, werd ich hier zu gegebener zeit nochmal posten .. meine haare sind gott sei dank nur so schulterblattlang, sodass ich hoffentlich keine 10 minuten dran rumbüsten muss Wink

danke hier auch nochmal für all die tips
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BeitragVerfasst am: 09 Mai 2007 11:18    Titel: Antworten mit Zitat

Na da bin ich mal gespannt. In Berlin gibt es ja Tiaré den Naturkosmetikladen, und dort gibt es eine große Bürstenauswahl.

Lavaerdeshampoo finde ich persönlich komisch, weil ich die Erde lieber pur nehme. Sind da Tenside drin? Aber probier es ruhig mal aus. Nur: halte durch, sowohl Umstieg auf Lavaerde als auch auf Bürsten braucht Zeit... (und zwischendrin hast du möglicherweise "Ekelhaare")
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Auri
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BeitragVerfasst am: 09 Mai 2007 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

jaja, ekelhaare .. so in etwa kann man das beschreiben, triffts nicht ganz, aber is irgendwie nicht so schick wie sonst

also gestern mal das lavaerdeshampoo probiert (ja, sind tenside drin, laut aufdruck auf basis von kokosöl und maisglucose .. ist das schädlich oder anderweitig schlimm?) .. war erstmal total ungewöhnlich, weils kein bissel geschäumt hat und ich nicht recht einschätzen konnte, wo ich nu schon mit dem pamps war und wo nicht .. geruch war angenehm

lufttrocknen gelassen und dann vorsichtig durchgekämmt und beim in spiegel sehen beinahe nen schreck bekommen: haare fassen sich zwar total weich an, aber fliegen wie irre umher (hat aber nix mit strom zu tun, ich war heute nicht "geladen"), sind viel zu "fluffig" und machen irgendwie nen strohigen eindruck .. und was heute schon an schuppen bei mir runtegerieselt ist, ist entsetzlich, gerade weil ich gerne schwarz trage
also erstmal nicht so begeistert

nuja, ich werds mal weiter versuchen und geb dem zeug ne chance, in kombi mit der bürste sollte sich ja dann das problem mit den fliegenden haaren und schuppen bald mäßigen

btw, wo bekommt man günstig lavaerde her? benutzt man die pur, ohne was, zum haare waschen und duschen? hab im internet mal nach verkäufern gesucht und meist belief sich der preis so um 15 eur für ein kilo .. keine ahnung, was da ein vernünftiger preis ist, gebt mir mal feedback .. hab eh vor, mein bad schrittweise zu entrümpeln, dieses ganze kosmetik- und cremeszeugs braucht kein rüsseltier Wink
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BeitragVerfasst am: 09 Mai 2007 17:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab das Lavaerde-Thema mal hier behandelt: https://www.xn--kruterkommune-cfb.de/viewtopic.php?p=4110#4110. Dann kann es hier weiter um die Wildsau gehen...
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BeitragVerfasst am: 29 Jul 2007 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe für ein anderes Forum mal alles zur Bürste zusammengetragen und kopiere es mal hierhin:

Hintergrund meiner Infos sind einerseits meine Erfahrungen, andererseits Infos aus dem Buch "Alles klar mit Haut und haar" von Susanne Kehrbusch. Außerdem habe ich mit einer Friseurin die mit CulumNatura arbeitet das Thema diskutiert und weitere Hinweise erhalten.

Oki los gehts:

Warum WBB?
a) Die Kopfhaut ist nicht nur das Feld, auf dem unsere Haare wachsen, sondern auch Ausscheidungsorgan. Über sie wird alles mögliche ausgeschieden, unter anderem Talg, Schweiß und mit diesem auch überschüssige Säure und Salze. Diese Ausscheidungsprodukte will die Haut gern loswerden und sie dankt es uns, wenn wir ihr dabei helfen. Das tun wir am besten nicht durch Waschen, sondern, ihr ahnt es, durch Bürsten. Am Rest des Körpers werden Hautschuppen und getrocknete Ausscheidungsergebnisse durch Reibung der Kleidung entfernt und dann aus dieser gewaschen. Am Kopf ist das nicht möglich, weshalb man bürsten sollte. Da die größte Ausscheidungsphase nachts ist sollte täglich morgens gebürstet werden. Wenn die Ausscheidungen auf dem Kopf bleiben trocknet die Haut aus, was ausgleichend zu vermehrter Talgproduktion und dann fettigem Haar führt.
b) Das Schweiß-Talg-Gemisch, das unsere Kopfhaut ausscheidet mag uns vielleicht auf den ersten Blick nicht so lecker erscheinen, es ist aber die beste Haarpflege, die man sich vorstellen kann. Bei langem Haar erreicht diese leider jedoch nur den Ansatz. Mit der WBB kann man dieses Gemisch am Haaransatz und direkt auf der Kopfhaut aufnehmen und im Rest der Haare verteilen. Diese werden dadurch gepflegt.
c) Durch das Bürsten werden evtl. abstehende Schuppen an den Haaren selbst angelegt. Das Haar wird dadurch glatter und glänzt mehr.
d) Die WBB und seltenes Waschen gehören zusammen (dazu gleich mehr). Die Haare werden nicht durch Wasser sondern durch Bürsten gereinigt. Staub und Hautschuppen werden herausgebürstet.

WBB und seltenes Haare waschen
Stellt euch vor, ihr habt einen sauteuren Angorapulli und wollt lange etwas von ihm haben. Wie behandelt ihr ihn? Ihr wascht ihn alle zwei Tage und rubbelt ihn dabei tüchtig durch? Shocked Blöde Idee, oder? Mit den Haaren ist es ähnlich. Wenn ihr sie lang haben wollt sind die Haarspitzen mitunter 7 Jahre alt und älter. Rechnet mal nach, wie viele Wäschen ein Haar dann hinter sich hat! Waschen ist eine Strapatze für die Haare, auch weil sie nass extrem empfindlich sind, weshalb man es minimieren sollte. Waschen irritiert nicht nur das Haar, sondern auch die Haut. Diese kann sich selbst reguliwren und man sollte sie darin unterstützen und nicht gegenwirken. Je länger Haut von Tensiden und Seife verschont bleibt, desto mehr Zeit hat sie, um ihren Säureschutzmantel aufzubauen. (Das gilt nicht nur für die Kopfhaut...) Aggressive Tenside irritieren und bringen im schlimmsten Falle alles durcheinander. Deshalb lieber selten waschen und dafür oft bürsten.

Bürstanleitung
Gebürstet wird täglich morgens, wer mag zusätzlich abends. Als Motto könnte Omas Spruch gelten: 100 Bürstenstriche täglich!
Haare mit einem grobzinkigen Kamm ohne Ecken und Grate (ich hab mir nen Hornkamm gekauft, der ist toll!) entwirren. Und dann Bürsten mit mittelmäßigem Druck und immer Stück für Stück: von hinten nach vorne (Kopf leicht vorbeugen), von einer Seite auf die andere, dann von der anderen Seite auf die eine und dann von vorne nach hinten. Wer so lange Haare hat wie ich muss dann noch von den Ansätzen zu den Spitzen bürsten (vorher mit Fingern oder Kamm vorsichtig entwirren) und ist knapp 10 Minuten beschäftigt. Die Kopfhaut kribbelt dann und ist angenehm durchblutet. Die Bürste sollte man beim Bürsten am besten am Kopf oder nah daran anfassen, dann kann man guten Druck ausüben.

Die Bürste muss mensch alle Nase lang mal reinigen (mit milder Seife und einer Handwaschbürste).

Reinigung der Bürste
Die Wildsau muss ab und an geschrubbt werden. Ich mach es so:
Nach jeder Anwendung Haare mit dem Kamm entfernen.
Dann spätestens alle 2 Wochen mit einer Spülbürste Dreck trocken rausbürsten. Dann nass und mit Shampoo Borste gegen Borste schrubben (Also ich schrubb die eine Bürste mit der anderen). Den Rest pul ich mit ner großen Sticknadel raus. Dann trockne ich die Brüste mit dem Handtuch und leg sie mit den Borsten nach unten auf die (nur wenig heiße) Heizung.
Es gibt auch solche Minirechen zu kaufen um die Bürste zu reinigen aber die hab ich noch nie probiert.

Die richtige Bürste
WBBs gibt es in fast jedem Supermarkt und jeder Drogerie. Aber fast dort verkauft wird ist für unsere Zwecke fast nie brauchbar. Leider. Deshalb hier einige Tips zum Kauf der richtigen Bürste:
- wirklich Wildschwein: Achtet darauf, nicht nur Schweineborsten, sondern wirklich Wildschweinborsten zu kaufen, möglichst erste Rasur. Ihr erkennt die Borsten daran, dass sie schwarz sind und in der Mitte weiße Punkte haben
- harte Bürste: Die Borsten sollten nicht zu weich sein. Je nach Dicke eurer Haare müsst ihr die Härte anpassen. Die Bürste soll die Kopfhaut bürsten und nicht nur oberflächlich über die Haare streichen. Wer feiens Haar hat, braucht eine weichere Bürste, sonst eher hart wählen. Nur bei sehr krausen Haaren bin ich skeptisch, ob WBB überhaupt geht. (Hat da jemand Erfahrungen?)
- unterschieldich lange Borsten: In jedem Borstenbüschel sollte kürzere und längere Borsten eingebunden sein.
- weit auseinanderstehende Borsten: die Abstände zwischen den Borstenbüscheln sollten groß sein
- der Kopfform angepasste Bürste: Die Bürstenform sollte der Kopfform angepasst sein. Also nicht konvex (wie der Podex) sondern konkav. Am besten sollte sie zusätzlich noch keinen Stiel haben, sondern so geformt sein, dass man sie unmittelbar am Kopf anfassen kann. So ist der perfekte gleichmäßige Druck gewährleistet.
- Alles in allem bleibt also das Fazit, dass so eine Bürste nicht billig zu haben ist. Abstriche können am ehesten bei der Form gemacht werden, nicht aber bei den Borsten. Die perfekte Bürste habe ich hier gesehen: http://www.culumnatura.at/buersten.html, sie wird über die Salons vertrieben und ich selbst besitze sie (noch) nicht. Sie kostet je nach Ausführung 40 bis 70 Euro. Meine hat 10 Euro gekostet und tut's auch. Fündig werdet ihr am ehesten in Biodrogerien.

Tips für BürstanfängerInnen
Wer mit dem Bürsten anfängt muss damit rechnen, dass es zunächst eine schwierige Phase gibt! Nicht alle haben diese Phase (mein Freund hatte sie fast nicht), aber ich musste ganz schön durchhalten. Meine Haare wurden zunächst fettig, klebrig, eklig. Sie hingen herab und sahen gelinde gesagt sch... aus. Wichtig ist: Tapfer weiter bürsten und durchhalten! Wenn es geht auch nicht öfter als ein Mal in der Woche waschen, sondern lieber Zopf machen. Wer Bürsten mit Hinauszögern kombiniert wird die besten Erfolge haben!
Die Ekelphase hat bei mir 2 Wochen gedauert (ich war vorher schon lange auf NK) manche brauchen wesentlich länger. Erklärung ist, dass die Haut erstmal die Einladung annimmt und kräftig entgiftet und Talg produziert. Dies gibt sich aber mit der Zeit und die WBB wird euch helfen das Haar zu pflegen ohne oft zu waschen! Bürsten ist außerdem angenehm, finde ich.

So, ich glaube das sind jetzt alle Sachen, die mir zur WBB so einfallen.
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Lalelu
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BeitragVerfasst am: 10 Sep 2007 21:15    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wollte mir so eine bürste von culumnatura zulegen,aber da is ja echt schwierig ranzukommen... finde es schade,dass man nicht direkt über die seite bestellen kann.

Aber ich bleibe dran-bin sehr begeistert und habe wohl meine stinknormale naturhaarbürste all die jahre überschätzt Embarassed
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Auri
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BeitragVerfasst am: 10 Sep 2007 22:03    Titel: Antworten mit Zitat

so, also mein letzter beitrag zu diesem thema war im mai (also vor 4 monaten), hier mal ein kleiner "zwischenbericht" (oder soll das etwa doch schon das endergebnis sein?):
ich wasche meine haare nur noch 1 mal die woche, mit ein bischen verdünntem shampoo .. kommt vor, dass ich meinen pony öfter waschen muss, weil der wegen meiner ab und an fettigen stirn doch eher verfettet .. ansonsten bürste ich meist abends, seltener auch morgends, weil ich da einfach nicht die zeit für habe.
mein schuppenpegel hat sich leider bislang kaum gebessert, den tag nach der haarwäsche regnets regelrecht runter, danach gehts einigermaßen und beim bürsten mit der WBB rieselt es sowieso ständig fein runter (meine friseurin hat mir jetzt son balsam mit teebaumöl mitgegeben und tatsächlich scheint das zeug meine kopfhaut zu beruhigen und schuppen waren seit dem auch weniger) ..
also alles in allem und wenn ich mir mal so den zeitraum anschaue, in dem ich das jetzt schon durchziehe mit bürsten und möglichst wenig waschen, bin ich doch etwas enttäuscht .. wobei ich natürlich aufgrund meiner arbeit auch einfach nicht die möglichkeit habe, mich mal wochenlang einfach "gehen zu lassen", ich hab mandantenkontakt in der kanzlei und da ist ein gepflegtes äußeres nunmal pflicht (und meinem freund will ich das auch erstmal nicht antun) ..

das lavaerdeshampoo steht übrigends mitlerweile halb verbraucht rum, ich mags net mehr nehmen, weil mich das ergebnis auch nach mehrmaliger anwendung einfach nicht überzeugt hat, die schuppen nahmen sogar zu und die haare waren stumpf und kraus.

tja, also, keine ahnung, ob ich zu wenig bürste oder allgemein was falsch mache? vielleicht kommen die schuppen auch eher vom dauerstress, in dem ich mich jetzt schon seit einigen monaten befinde und der jetzt noch ärger geworden ist, seit dem mein prüfungstermin in greifbare nähe gerückt ist .. aber nur noch einmal die woche kopf waschen müssen is auf jeden fall doch schonmal besser, als früher alle 2-3 tage Wink
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Merin
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BeitragVerfasst am: 11 Sep 2007 10:11    Titel: Antworten mit Zitat

@ Lalelu: ich hab in meinem Anwendungsbericht vom CulumNatura-Shampoo glaub ich einen Shop verlinkt, der die teure Variante der Bürste verkauft. Ansonsten würde ich mich an eine Friseurin in deiner Nähe wenden, die auf der CulumNatura-Liste steht. Oder sind die alle ewig weit weg von dir?

@ Auri: Mhm, kann ich verstehen, dass du nicht so begeistert bist. Ich finde die Reduzierung der Waschhäufigkeit schon einen Erfolg, aber es ist natürlich schade, dass sich die Schuppen nicht einregulieren. Womit wäschst du denn zur Zeit? Hast du mal Brennnesselhaarwasser versucht?
Zum Bürsten: hast du denn das Gefühl, bis zur Kopfhaut durchzukommen mit der Bürste?
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Auri
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BeitragVerfasst am: 11 Sep 2007 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

Merin hat Folgendes geschrieben:

@ Auri: Mhm, kann ich verstehen, dass du nicht so begeistert bist. Ich finde die Reduzierung der Waschhäufigkeit schon einen Erfolg, aber es ist natürlich schade, dass sich die Schuppen nicht einregulieren. Womit wäschst du denn zur Zeit? Hast du mal Brennnesselhaarwasser versucht?
Zum Bürsten: hast du denn das Gefühl, bis zur Kopfhaut durchzukommen mit der Bürste?


war heute beim friseur, der meinte zu mir: "sie haben wohl probleme mit trockener kopfhaut (dacht ich so bei mir "ja blödmann, das weiss ich"), was haben sie denn schon alles dagegen versucht?". ich ihm terzolin & Co. aufgezählt, aber auch klargemacht, dass es bisher nichts gab, was meine schuppen vernichtet und mich dann auch mit dem gesamtergebnis zufrieden gemacht hat. er stimmte mir zu, dass es leider so sei, dass die shampoos, die gut wirken (wie Terzonlin, was ich auch selbst bestätigen kann), leider dafür eher böse fürs haar sind. nunja, letztendlich was empfohlen hat er mir dann auch nicht ..

ich benutze zu zeit ein shampoo (bitte nicht schlagen), das weder öko, noch bio, noch anderweitig hier im forum vertretbar wäre .. ist auch kein schuppenshampoo, aber mir gefällt das ergebnis bislang am besten und die schuppen sind davon zumindest nicht mehr geworden.
brennesselhaarwasser habe ich mal eine zeit lang als jugendliche probiert, aber entweder war es zu aggressiv, oder ich zu empfindlich, ich hatte jedenfalls danach immer ein brennen und jucken auf der kopfhaut und die schuppen rieselten danach in größen runter, die mich erschreckten.

die WBB, hmm .. nunja, es ist ja so eine ergonomisch geformte, mit unterschiedlich langen borsten, also an sich alles schick .. um damit aber wirklich bei jedem bürstenstrich bis auf die kopfhaut zu kommen, müsste ich schon dauernd druck ausüben, was mir leider aufgrund einer gelenkkrankheit zumindest morgends kaum möglich ist, weil ich dadurch manchmal schmerzen in den händen habe und auch allgemein nicht so viel kraft in den greifern steckt Confused
meinst du, merin, darin liegt die ursache des geringen fortschritts?
wenn ich aber doch mal bis auf die kopfhaut durchdrücke empfinde ich das rubbeln der borsten eher als unangenehm .. also ich könnte mir das zumindest nicht mehrere minuten am stück antun .. vielleicht ist dafür die bürste zu hart, aber wenn sie weicher wäre, bräuchte ich ja logischerweise noch mehr druck, um bis auf die kopfhaut zu kommen .. hört sich für mich wie ein teufelskreis an
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BeitragVerfasst am: 12 Sep 2007 12:09    Titel: Antworten mit Zitat

Naja ich denke, es ist schon theoeretisch gut, bis auf die Kopfhaut zu bürsten, aber wenn das zur Tortur wird, dann nützt es auch nix. Uli findet es auch nicht so angenehm an der Kopfhaut und hat deshalb seine eigene Bürstentechnik entwickelt. Und wenn du abends mehr Kraft hast, kannst du auch gern abends bürsten und schaun, ob es was bringt und du es magst.

Nach dem Shampoo fragte ich nur wegen der Tenside.

Brennnesselhaarwasser: Wenn, würde ich eins selbst darstellen, nutz mal die Suchfunktion, es gibt hier ein Rezept. Gekauftes enthält meist Alkohol und das juckt natürlich bei trockener Kopfhaut und entfettet noch mehr. Eine andere Variante wäre, Öl auf die Kopfhaut aufzutragen, am besten Klettenwurzel- oder Samenöl. Gibt es von Weleda oder bei mir Wink Oder selber machen, ist für Samen grad die richtige Zeit. Vielleicht so einen Tag vor der Wäsche einmassieren?

Der Friseur ist mir sehr sympathisch! Wenigstens hat er dir nicht irgendwelchen Mist empfohlen! Terzolin half mir immer kurzfristig, aber langrfristig brachte es nie was!
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Arnfried
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BeitragVerfasst am: 12 März 2008 23:33    Titel: Antworten mit Zitat

Nach dem ich meine Schuppen dank Wildschweinbürste und Wascherde losgeworden bin, hat sich meine Schwester auch eine "Wildsau" zugelegt. Nun hat sie die Bürste ein paar Wochen benutzt, ist jetzt aber in einem Punkt unzufrieden: Sie bekommt zu viel Volumen ins Haar.

Lässt sich das vermeiden?
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BeitragVerfasst am: 14 März 2008 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

So weit ich weiß nein. Evtl. könnte es helfen, wenn sie etwas Fett ins Haar tut, dann ist es etwas schwerer und bauscht nicht so. Was anderes fält mir aber nicht ein... Ist es denn längere Zeit nach dem Waschen besser mit dem Volumen?
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BeitragVerfasst am: 29 Jul 2008 15:07    Titel: Antworten mit Zitat

Aktueller Stand: Ich bürste nach wie vor täglich und wasche ein Mal im Monat (das seit mittlerweile schon 9 Monaten). Nach dem Besuch bei einer Naturfriseurin bürste ich nun außerdem meinen Hinterkopf indem ich die Haare scheitele und nach links und rechts weg bürste.

Meine Bürste schampooniere ich gar nicht mehr sondern reinige sie nur trocken.
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BeitragVerfasst am: 30 Jul 2008 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Hm,das interressiert mich jetzt,denn ich moechte mir die Haare wieder wachsen lassen.

Nach dem waschen habe ich auch immer Schuppen und wuerde gerne das mit der Lavaerde ausprobieren,wie geht das?Da gibts ein Buch ueber all das,wie heisst das?

Ist das Buersten auch gut fuer kurze Haare,wenn man sie wachsen lassen moechte und kann es sein,das das Buersten das Haarwachstum anregt?
Ich glaube,sowas mal irgendwo gehoert/gelesen zu haben...

Ich denke,ich bestelle mir eine Buerste,fuer kurze und feine Haare die Wildschweinbuerste und schon mal einen Hornkamm und eine Koerperbuerste fuer Trockenmassage...

Die Produkte,von dem ersten und "teuren" Shop gefallen mir sehr...

Und ihr seid offentsichtlich zufrieden damit,mit den Produkten!?

Dann mochte ich auch eine solche Buerste!


Gruss,

von Jord
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BeitragVerfasst am: 30 Jul 2008 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Nach dem waschen habe ich auch immer Schuppen und wuerde gerne das mit der Lavaerde ausprobieren,wie geht das?Da gibts ein Buch ueber all das,wie heisst das?


Wenn du die Lavaerde kaufst ist eine Beschreibugn dabei. Du sumpfst sie in etwas Wasser ein, tust sie auf den Kopf, etwas eiwnirken lassen, ausspülen.

Buch: Susanne Kehrbusch: Alles klar mit Haut und Haar

Zitat:
Ist das Buersten auch gut fuer kurze Haare,wenn man sie wachsen lassen moechte und kann es sein,das das Buersten das Haarwachstum anregt?


Ja, es ist vor allem für die Kopfhaut gut.
Ja, weil es die Durchblutung der Kopfhaut anregt.

Zitat:
Und ihr seid offentsichtlich zufrieden damit,mit den Produkten!?


Meine Naturfrisörin empfiehlt Kostkamm oder CulumNatura und nutzt die Bürsten und Kämme selbst im Salon.
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