katholische kirche ruft zum ai-boykott auf..
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zachia
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BeitragVerfasst am: 14 Jun 2007 12:28    Titel: katholische kirche ruft zum ai-boykott auf.. Antworten mit Zitat

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,488516,00.html
ich finde diese reaktion der kathol. kirche einfach skandalös!
lg zachia


Zuletzt bearbeitet von zachia am 14 Jun 2007 18:03, insgesamt einmal bearbeitet
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Merin
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BeitragVerfasst am: 14 Jun 2007 13:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ja das ist wirklich krass. Zumal es da ja um eine eng umrissene Gruppe von Frauen geht, denen das Austragen eines Kindes nicht zugemutet werden kann!
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Arvid Taurus
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BeitragVerfasst am: 23 Apr 2008 19:05    Titel: tststs Antworten mit Zitat

Die katholische Kirche, bzw. alle Kirchen sind ein Witz.
Das sind nur noch Abzockervereine die mit anderer Leute Wissen ( Heiden ) sich selbst eine schöne Geschichte zurechtgerückt haben und diese als die einzigste Wahrheit verkaufen. Wir wir alles wissen hat sich das Christentum so gut wie alles von den heidnischen Religionen angeeignet, umgenannt und als ihre Erfindung ausgegeben (Seien es die Feiertage, die Dreifaltigkeit, der heilige Gral, Vater/Mutter opfert Sohn, Auferstehung->Wiedergeburt, sogar die heiligen 3 Könige...). Dann wurden Millionen von Heiden umgebracht, nur weil sie nicht einer Religion folgen wollten, die sich nur mit Gewalt durchzusetzen vermochte. Wenn ich an die heutigen Missionare denke, die im Regenwald sitzen und versuchen Naturvölker zu missionieren, wirds mir direkt schlecht.

LG

Arvid
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Merin
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BeitragVerfasst am: 24 Apr 2008 11:23    Titel: Antworten mit Zitat

Mhm, das finde ich auch eine etwas arg zugespitzte Geschichtssicht. Alle Religionen haben natürlich die zentralen Themen der Menschen zum Inhalt (das hat, wie ich finde nichts mit Klauen zu tun) und Religionskämpfe (bei denen mE religion immer nur Vorwand ist) hat es auch nicht nur rund ums Christentum gegeben. Das macht es nicht besser, aber es rückt die Relationen vielleicht etwas grade... unsere Historikerinnen können da sicher fundierter zu schreiben.
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Longster
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BeitragVerfasst am: 24 Apr 2008 20:09    Titel: Antworten mit Zitat

Es immer wieder schlimm wie die kath. Kirche das Christentum mit in den Dreck zieht. für mich sind dies zwei paar Stiefel. Das Christentum welches nach christlichen Lehren der Nächstenliebe lebt, oder versucht zu leben und die Kirche, in welcher sicher viele auch in diese Richtung versuchen zu streben. Verbessert mich wenn ich sage, dass der Kopf der Kirche nichts Christliches mehr an sich hat. Und so auch mächtig Vorschriften machen kann. Natürlich ist Abtreiben eine schwierige und schlimme Sache und als das letzte Mittel zur Wahl zu sehen.
Die kath. Kirche predigt Treue als Antwort auf condome, AIDS und Abreibung. Doch dafür gibt es zum einen zu viele verschiedene Kulturen und zum anderen sind Menschen einfach nur Menschen.
Vielleicht würden andere Wörter geschrieben und gesagt, wenn Frauen an der Spitze der Kirche wären, denn sie betrift es ja.
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JolandaRingelblume
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BeitragVerfasst am: 05 Mai 2008 15:38    Titel: Antworten mit Zitat

Ich muss Merin und Longster vollkommen zustimmen. Es geht hier nicht um Kirche oder Christentum, sondern um einen kleinen Kreis von Leuten, die etwas unter dem Deckmantel einer Religion, die wie jede andere auch funktioniert, durchzusetzen.

Wenn man sich mit christlicher Kirchengeschichte beschäftigt, dann entsteht ein kunterbuntes Bild, eben nicht nur geprägt von Glaubenskriegen und rückständigen Gedanken, sondern auch von Fortschritt und menschenliebenden Gedankengut.

Nur scheint es so, dass im Moment mehr die negativen Seiten der Kirche betont werden. Nichts gegen Aufklärung über Machenschaften und deren Anprangerung, aber da kann man tendenziell auch bei den Heiden (Was ist das überhaupt? Niemand der religiös ist, bezeichnet sich freiwillig als Heide.) im Dreck wühlen und würde fündig...

Problematisch an der katholischen Kirche ist meiner Ansicht nach, dass sie im Moment - im Gegensatz zu anderen Jahrhunderten - reformtechnisch hinterherhinkt. Dasselbe Problem hat - auch aus der Innensicht vieler Theologen - der Islam. Eine an sich attraktive Religion weigert sich, mit den gesellschaftlichen Entwicklungen mitzugehen und wird dadurch unattraktiv. Die christlichen Kirchen haben ihre Abreibung dafür in Form von Skepsis und Mitgliederschwund schon erhalten... Vielleicht lernt sie ja doch noch. Zu wünschen wäre es...
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Mania
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BeitragVerfasst am: 05 Mai 2008 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

*mal.dazwischenfunkt*

Also ich bin religiös und nenn mich Heidin.... Hm.
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Merin
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BeitragVerfasst am: 06 Mai 2008 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ja ich sehe "Heidin" auch als Selbstbezeichnung für nicht an große Religion gebundene Religiosität. Ich denke aber, das ist so entstanden, dass eine eigentlich abwertend-ausgrenzende Bezeichnung umgedeutet wurde. So ist eine Art Neu-Heidentum entstanden... Leute, die religiös in ererbten Gemeinschaften sind sehen die Bezeichnung Heide aber wahrscheinlich nach wie vor als Beleidigung....
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Ruth
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BeitragVerfasst am: 15 Jun 2009 19:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ich persönlich wäre froh, wenn ich (katholisch getauft) nie etwas von dieser Religion gehört hätte. Durch diese religiöse Erziehung haben sich Bilder in meinen Kopf festgesetzt, die ich wider besseren Wissens gar nicht oder nur sehr schwer wieder los werde. Als ich letztens von dieser Aktion in England (mittlerweile in mehreren Ländern) las, wo auf gemieteten Stadtbus- Werbeflächen atheistische Sätze wie:“ Wahrscheinlich gibt es keinen Gott. Jetzt hören Sie auf, sich Sorgen zu machen und genießen Sie Ihr Leben“ standen, fühlte ich Befreiung. Ich kann die Wut, welche in Arvids Beitrag offensichtlich mitschwingt, gut nachvollziehen. Ich bezweifle den Sinn von Religionen. Ich glaube wenn es gar keine gäbe, würde die spirituelle Suche der Menschen nach INNEN gehen und der Menschheitsgeschichte wäre viel erspart geblieben. Meine Meinung. Wie ist eure?
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Lichtkind
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BeitragVerfasst am: 16 Jun 2009 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

Also, wenn man sich mal sachlich mit der Historie der (katholischen) Kirche auseinandersetzt, bleibt für mich nur ein Fazit:ich lehne die Institution Kirche ab!
Ich bin aber Christin und habe einen tiefen Glauben. Für meinen Glauben brauche ich keine Kirche, denn der findet in meinem Inneren statt.
Es ist sehr schade, dass die Herren im Vatikan ihren Geist nicht endlich mal öffnen und bewegen und stattdesssen an ihren erstarrten Prinzipien festhalten.
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Merin
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BeitragVerfasst am: 16 Jun 2009 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, Menschen haben ach eine Sehnsucht nach Zusammenhalt im Glauben. Und da machen Religionen schon Sinn. Warum man sich dann aber so aggressiv abgrenzen muss, das ist eine interessante Frage.
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Lichtkind
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BeitragVerfasst am: 16 Jun 2009 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Merin,
die Kirche ist in ihrer ganzen Existenz darauf bedacht ihre Macht zu demonstrieren. Sie teilt ein in Gut und Böse, Himmel und Hölle,usw... um so in der Hierarchie ganz oben zu stehen und richten zu können. Man denke doch mal an die Erziehung, die viele von uns mitbekommen haben! Ich musste lange lernen, um zu begreifen, dass ich ein Kind Gottes bin und ihn auch mal um was bitten darf, ohne auch vorher dafür was Gutes getan zu haben, weil ich ein Recht auf Glück und Liebe habe, so wie es alle Lebewesen haben.
Es gibt ein tolles Buch von Paul Ferrini "Denn Christus lebt in jedem von euch" er spricht mir darin aus dem Herzen.
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Merin
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BeitragVerfasst am: 17 Jun 2009 15:19    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
die Kirche ist in ihrer ganzen Existenz darauf bedacht ihre Macht zu demonstrieren
.

Das finde ich eine gewagte These. Ich bin historisch nicht fit genug um einschätzen zu können, ob sie stimmt.
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Ruth
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BeitragVerfasst am: 18 Jun 2009 20:26    Titel: Antworten mit Zitat

Die Aggression einer Religion sehe ich allein schon in ihrem Absolutheitsanspruch. Dieser Anspruch fördert nicht gerade ein Gefühl von Zusammenhalt, außer vielleicht unter „Gleichgesinnten“. Wenn mein Glaube der einzig Richtige ist, können alle anderen ja nur falsch sein. Habe letztens einen schönen Witz (?) gehört: Was ist der Unterschied zwischen einem Atheisten und dem Papst? Antwort: Der Papst glaubt an 300.000 Götter nicht und der Atheist glaubt an 300.001 Götter nicht.
Wenn ich mir vorstelle, es gäbe keine Religionen. Was wäre dann? Ich glaube nicht, dass die Menschen schlechter wären.
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Merin
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BeitragVerfasst am: 18 Jun 2009 23:44    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann es mir nicht vorstellen, dass es sein könnte, dass Menschen an nichts glauben. Un dich glaube auch nicht, dass Religionen diesbezüglich das einzig mögliche Übel sind. Es gibt ja so viele Dinge, an die mensch glauben kann....
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