Haare färben mit Henna und Pflanzenhaarfarbe

 
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JolandaRingelblume
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BeitragVerfasst am: 17 Jul 2007 13:46    Titel: Haare färben mit Henna und Pflanzenhaarfarbe Antworten mit Zitat

Ich färbe meine Haare jetzt schon seit mehreren Jahren mit einer Mischung aus Henna und anderen Pflanzenhaarfarben, vor allem Walnußschalen.

Neben dem färbendem Aspekt habe ich recherchiert und auch selbst am eigenen Leib erfahren, daß Henna meine Haare und Kopfhaut pflegt und schützt.

Die Haare selbst sind nach dem Färben immer etwas dicker (ich habe recht feine Haare) und griffiger, aber auch trockener. Auch kann ich seit ich mit Henna färbe, keinen Spliß mehr finde. Wobei ich sagen muß, daß ich generell meinen Haaren wenig Streß, andererseits aber außer Henna und ein möglichst mildes Shampoo wenig Pflege zukommen lasse.

Die Kopfhaut mag den peelenden und antibakteriellen Effekt der Henna-Maske. Da ich je nach Hautarzt unter seborrhoischer Dermatitis oder einer leichten Psoriaris auf der Kopfhaut leide, ist das für mich eine gute Alternative zu medizinischen Shampoos, auch wenn die Wirkung von Henna nicht ganz vier Wochen anhält.

Als pflegende Zusätze zum Farbstoff Henna packe ich mittlerweile noch: Teebaumöl, einen Teelöffel Salz und einen Viertel bis halben Teelöffel Cayenne-Pfeffer. Teebaumöl wirkt ebenfalls desinfizierend und wohltuend für meine Kopfhaut. Bei Salz habe ich einmal gelesen, daß es gern bei trockener Haut in Kosmetik eingesetzt wird (zumindest in der Selbstrührer-Fraktion), ich weiß aber nicht, was es genau bewirkt. Cayenne-Pfeffer ist zum einen nochmal ein Rot-Booster, zum anderen bewirkt es eine gute Durchblutung der Kopfhaut und nochmals zusätzliche Erwärmung.

Die Paste bleibt bei mir mindestens 4 bis 6 Stunden auf dem Kopf. Je länger, desto intensiver die Farbwirkung.

Was noch alles Pflegendes in die Henna-Pampe kann:

Diverse Öle, aber nicht zuviel - die Öle sollen verhindern, daß die Haare zu stark austrocknen. Ich hatte mal über eine Zeit lang Olivenöl drin, hat aber bei mir nicht so viel verändert.

Joghurt und Eigelb sollen ebenfalls Haarfeuchtigkeit geben, je nachdem ob man der ölige oder der eiweißliebende Haartyp ist.

Zitrone hellt das Rot auf.
Rotwein intensiviert das Rot ins dunklere.

Weitere Ätherische Öle, nur in geringen Dosierungen, wirken zum einen beduftend und sollen den typischen Hennageruch (für die einen riecht es wie eine frische Heu-Wiese für die anderen nach nassem Hund) überdecken haben aber nach der Aromalehre sicherlich auf der Kopfhaut über längere Zeit auch therapeutische Wirkung.

Bier als Haarfestiger. Will ich demnächst mal ausprobieren.

Auch habe ich gelesen, daß man das Pflanzenhaarfarbepulver nicht einfach so mit heißem Wasser anrühren kann, sondern es wie einen Extrakt über Nacht ziehen lassen und dann das gefärbte Wasser abfiltern und andicken kann. Gibt wohl nicht so eine Sauerei wie mit den ganzen Krümeln auf dem Kopf. Ich mag allerdings die peelende Wirkung (wie schon oben geschrieben) und habe dieses Verfahren noch nicht getestet.

Ausgewaschen wird das Ganze mit viel viel Wasser. Ich habe mittlerweile die Erfahrung gemacht, daß es nach dem ersten Ausspülen besser geht, wenn ich die Haare nochmal shamponiere. Teilweise auch zweimal. Das entfernt vor allem lustige Kopfhautverfärbungen. Danach eventuell noch eine saure Rinse. (Mit etwa 1 Liter Wasser und einem Teelöffel Apfelessig oder Zitronensaft.) Und dann lufttrocknen. Das Trocknen dauern nach dieser Intensivbehandlung der Haare bei mir immer etwas länger als nach einer normalen Haarwäsche.

Das Verfahren muss ich je nach Haarwuchs alle 4 bis 6 Wochen wiederholen, da ab dann ein etwa 1 bis 2 Zentimeter langer Ansatz sichtbar wird und auch die Farbe ein wenig - nicht viel ! - verblaßt.

Soviel zu meinen Erfahrungen. Bitte ergänzt doch das Ganze, wenn Ihr auch mit PHF färbt.

lg
Jol
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petitsorciere
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BeitragVerfasst am: 17 Jul 2007 21:54    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann die Erfahrungen bezüglich der pflegenden Eigenschaften von Henna nur bestätigen - auch meine dünnen, früher splissanfälligen Haare wirken seit ich Henna benutze einige dicker und fühlen sich trotz Dauerwelle nicht mehr trocken und strohig an, wie das früher öfter mal der Fall war.

Ich mische ab und zu gemörserten Schwarztee darunter oder giesse mit frischem Schwarztee auf, auch das intensiviert die Farbe.
Dazu hin und wieder Rosenholzöl - es duftet angenehm und pflegt darüber hinaus das Haar.

Bier als Haarfestiger funktioniert übrigens nicht schlecht - vorausgesetzt, man mag den Duft Wink

Liebe Grüsse

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Mania
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BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 8:15    Titel: Antworten mit Zitat

Wie wirkt sich das Henna-Färben auf deine Dauerwelle aus? Ich habe eine Volumenwelle und bin bisher nicht ans Henna heran, weil ich denke, dass sich das mit der Welle beißt und dann entweder die Locken herüber sind oder die Henna-Färbung versagt.

Ansonsten prima Tipps hier, danke!

Liebe Grüße,
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zachia
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BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 14:43    Titel: Antworten mit Zitat

jol, besteht nicht die gefahr das der cheynnepfeffer die kopfhaut reizt?
den trick mit dem schwarztee werde ich mal ausprobieren..
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JolandaRingelblume
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BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 16:30    Titel: Antworten mit Zitat

@Mania

Da ich keine Dauerwelle habe, kann ich nicht aus eigener Erfahrung berichten. Logona, die meines Wissens nach eine der wenigen deutschen Hersteller sind, die Henna bzw. Pflanzenhaarfarben in kbA-Qualität anbieten, schreiben dazu in ihrem Beipackzettel:

Zitat:

Es ist grundsätzlich empfehlenswert, das Haar erst nach der
Dauerwelle zu färben, denn so entfaltet die Pflanzenfärbung
ihre volle Farbwirkung und pflegt gleichzeitig die durch die
Dauerwelle angegriffene Haarstruktur.


Nachzulesen in folgender pdf-Datei: http://www.logona.de/PHF/LOGONA_PHF.pdf


@zachia
Ich persönlich empfinde Cayenne nicht als hautreizend, bin aber auch eine recht robuste Natur. Ich denke, es ist wie mit allen Anwendungen von Lebensmitteln - sowohl äußerlich als auch innerlich. Vielleicht ist es sinnvoll, bei Bedenken vor der Anwendung einmal zu schauen, wie Cayenne-Pfeffer auf dem Handrücken oder in der Armbeuge reagiert. Sozusagen nach dem klassischen Allergie-Reaktionstest. Das wird ja auch bei chemischer Färbe immer vorher empfohlen.

Also, wenn es unangenehm brennt oder juckt, würde ich es auch nicht benutzen. Es brizzelt eher und wärmt aber bei mir und ich finde das Gefühl nicht schlecht.

Ganz allgemein:
Es ist - gerade wenn man sich unsicher ist - immer von Vorteil, Neues erst einmal zu testen, bevor man es großflächig anwendet. Also auch die PHF oder irgendwelche Zusätze dazu.

Irgendwo habe ich auch einmal gelesen, daß Henna nicht unbedingt gleich Henna ist. Da Henna auch als Boden-Entseuchungspflanze verwendet wird und somit recht stark mit Giften belastet sein kann, sollte man dem Hersteller schon vertrauen, daß er nicht rückstandsbelastetes Henna verkauft.

Ich geh da nach dem Prinzip: Wenn es saubillig ist, stimmt was nicht dran. Ich habe meine Pflanzenhaarfarbe aus diesem Grund jahrelang im Bioladen und nicht beim Türken gekauft. Mittlerweile mixe ich das selbst beziehungsweise setze den gekauften Mischungen noch Henna und Walnussschalen zu. Ich vertraue allerdings dem Laden, in dem ich kaufe. Sollte rauskommen, daß das Zeug irgendwie belastet ist, lass ich die Finger wieder davon. Confused

Ich würde gern auch noch weitere Pflanzenfarben oder Farbverstärker mit reinnehmen. Der Schluck Rotwein funktioniert ja auch nur, wenn grad eine Flasche offen ist. Spannend ist sicherlich auch noch mit Kurkuma, Safran (ok. sehr teuer.) Rote-Bete-Saft und ähnlichem zu experimentieren.

Wer es richtig hellrot (meint Feuerrot) mag und einen entpsrechend hellen Naturfarbton hat, kann noch Zitronensaft als Aufheller oder Kamillentee zusetzen.

Prinzipiell fällt mir noch ein, daß mit jedem Mal färben natürlich der schon vorhandene Farbton etwas dunkler wird, da Henna die innere Struktur des Haares nicht angreift, sondern sich in der äußeren Schicht ablagert.

Eine gute Seite zu dem Thema gibt es auf Englisch. www.hennaforhair.com
Besonders diese Seite finde ich spannend, da recht anschaulich erklärt wird, wie Henna funktioniert.
http://www.hennaforhair.com/henna/index.html

lg
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petitsorciere
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BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 23:36    Titel: Antworten mit Zitat

@ Mania :

Bei mir liegen zwischen der Auffrischung der Dauerwelle und der neuen Hennapackung im Regelfall eine Woche.
Gleich nach der Henna - Behandlung wirkt das Haar etwas schwerer - was dann zur Folge hat, dass es wirkt, als hätte man die schwächere Welle gewählt - aber das gibt sich rec ht schnell.

Hab aber auch schon am selben Tag, direkt nach der Welle Henna draufgepackt - auch das klappt recht gut.

Meine Erfahrung ist, dass die Hennapackung umso länger auf den Haaren bleiben sollt, je frischer die Dauerwelle ist.
Nach einer Woche arbeite ich mit der 1,5 - fachen Einwirkzeit
- mit besten Ergebnissen

Ich verwende Henna von Tol - Cosmetic ...

http://www.tol-cosmetik.de/cms/
http://www.tol-cosmetik.de/start.htm

Liebe Grüsse

petitsorciere
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Mania
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BeitragVerfasst am: 19 Jul 2007 12:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

vielen Dank für die schnellen Antworten! Ich habe gedacht man müsste Wochen warten zwischen Dauerwelle und Henna-Behandlung. Da bin ich ja beruhigt. Ich werde es ausprobieren. Meine Welle is ja schon Monate her! *g*

Liebe Grüße,
Mania
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Vianne
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BeitragVerfasst am: 02 Okt 2009 21:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo an alle,

nachdem wir unseren Haushalt mehr und mehr auf "Bio" bzw. "naturfreundlich" umgestellt haben (zb. Öko-Strom, Brot selbst backen, kurze Wege mit dem Fahrrad, Gemüsekiste usw.), sollen nun auch meine Haare dran sein.

Ich habe eigentlich ein "Strassenköterblond", also so einen Aschton, nicht richtig blond, nicht richtig braun, irgendwie dazwischen.

Bisher habe ich meine Haare immer dunkel gefärbt, mit ganz unterschiedlichen Produkten, fast immer aber mit Chemie.

Inzwischen färbe ich mit "Sanotint" bzw. "Sanotint light". Für die, die diese Farbe nicht kennen: Man bekommt sie nur im Reformhaus, sie arbeitet teilweise mit Pflanzenhaarfarben, aber dennoch sind chemische Stoffe wie p-Phenylendiamin oder Toryulendiamin (oder so ähnlich Rolling Eyes ) drin, die in Verdacht stehen, dass sie Blasenkrebs verursachen können.

Die Firma behauptet zwar, dass sie mit viel weniger dieser Stoffe auskommen würde, als herkömmliche Produkte, aber die Farben haben von Ökotest dennoch ein ungenügend bekommen.

Zwei- oder dreimal habe ich Henna ausprobiert. Ich habe einmal Rotwein und einmal Schwarztee beigemischt und die Pampe jeweils zwei Stunden einwirken lassen. Meine Haare wurden danach erstmal ganz stumpf, aber eine Färbung konnte ich kaum erkennen.

Jetzt habe ich eine Farbe von Logona gefunden, ebenfalls mit rein natürlichen Inhaltsstoffen, aber schon fertig als Paste. Die soll man auch zwei Stunden einwirken lassen.

Nun mal zu meinen Fragen: Kennt jemand die Sanotintfarben und weiss, wieviel Chemie dort drinsteckt im Gegensatz zu anderen Produkten?
Kann man diese Farben zumindest als "Semi-Gesund" ansehen oder doch besser die Finger davon lassen?

Und wer schon mit Henna färbt, bekommt Ihr damit auch deutlich dunklere Töne hin als Eure natürliche Ausgangshaarfarbe?

Kann es sein, dass es bei mir nicht klappt, weil ich sehr dicke Haare habe?

Vielleicht habt Ihr ja noch Tipps für mich, wie es mit dem natürlich Färben doch noch klappt....

Danke schonmal vorab - Vianne
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BeitragVerfasst am: 02 Okt 2009 22:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ich färbe meine Haare nicht, die übrigends die gleiche Farbe haben wie Deine. Kann also da leider nicht viel beisteuern. Falls hier niemand helfen kann, dann ist die eine Option das Langhaarnetzwerk. Das Unterforum "Die Wunderwelt der Haarfarben" ird da sicher Input bieten: http://www.langhaarnetzwerk.de/phpBB2/viewforum.php?f=9&sid=6aa75ef8229a28018415fa88257279a2

Eine andere Option ist ein Anruf bei einem der Hersteller, also bei Logona z.B. Und last but not least: Der Besuch bei einer Naturfriseurin. Eine Liste gibt es z.B. bei www.culumnatura.at.

Sanotint klannst Du Sicher bei einem Inci-Tester bwerten lassen. Wenn Du vergleichend die Inhaltsstoffe eines noch konventionelleren Mittels eingibst hast Du vielleicht eine grobe Idee. Du kannst auch im "Badezimmerschrank" des Langhaarnetzwerkes schaun ob das mal jemand bewertet hat.
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BeitragVerfasst am: 27 Nov 2009 13:19    Titel: Muster von mit Naturfarben (Pflanzenfarben) gefärbten Haaren Antworten mit Zitat

Auf meinem Blog sind zwei Beiträge über das Haarfärben mit Pflanzenfarben zu finden, inklusive Bildern von Färbeergebnissen.
http://www.eberhardprinz.de/blog/
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BeitragVerfasst am: 27 Nov 2009 22:40    Titel: Antworten mit Zitat

Eberhard, ehrlich gesagt sind Deine Posts nicht sonderlich informativ. Neutral

Überall verweist Du nur auf Dein Buch und vermittelst nicht wirklich Tipps und Hinweise, wie wir sie hier ansonsten austauschen. Inzwischen habe ich gar keine Lust mehr, Dein Buch überhaupt anzuschauen, sollte es mir im Buchhandel unter die Finger kommen.
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BeitragVerfasst am: 27 Nov 2009 22:53    Titel: Antworten mit Zitat

Geht mir ein bissel ähnlich. Die Fotos in deinem Blog finde ich auch wenig hilfreich. Sind da echte Haare gefärbt worden? Welche Farbe hatten sie vorher? Wie genau wurde gefärbt? Wie wirkte es danach und wie lange hielt es?
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BeitragVerfasst am: 28 Nov 2009 0:41    Titel: Antworten mit Zitat

Gefärbt wurden echte Naturhaare (menschlich), die zuvor gebleicht wurden. Die Färbung ist jetzt 3 Monate alt. Fasern wie Wolle werden im Allgemeinen bei knapp 100 Grad gefärbt und in vielen Fällen zuvor gebeizt. Da bei der Haarfärbung die Temperaturen niedrig sind, ist bei Haaren gegenüber Wolle der Farbauftrag einer Pflanzenfärbung deutlich geringer. Da auch die Beizung entfällt, werden bevorzugt Färberpflanzen mit hohem Gerbstoffanteil verwendet. Die Bilder sollen den relativ schwachen Farbauftrag zeigen.
Da bei Naturfrisören keine Bleichung der Haare vorgenommen werden, läßt sich erahnen, daß die Färbungen auf dunklem Haar, die natürliche Haarfarbe nur in Nuancen verändert - was häufig auch das Ziel ist.
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Zuletzt bearbeitet von e-prinz am 28 Nov 2009 9:47, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 28 Nov 2009 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für diese Infos. Dann heißt es wohl selbst probieren, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand Pflanzenhaarfarben verwenden und sich vorher eine chemische Bleiche antun will.
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Dilara
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BeitragVerfasst am: 04 Dez 2009 23:59    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe heute wieder gehennt. Ich muss sagen, ich liebe es vorher hatte ich immer mit Sanotint gefärbt. Aber mir ist aufgefallen, daß die Haare vermehrt ausgingen. Ich habe noch schwarze Haare und meine Naturhaarfarbe ist ein Aschblond. Jetzt ist der Ansatz schön rot und die Haare gehen viel weniger aus. Ausserdem werden die Haare etwas dicker durch das Henna. Ich geb immer noch etwas Conditioner oder Kur zu der Hennamischung dazu, das trocknet nicht so sehr aus, denn die Farbe muss ja doch einige Stunden auf dem Kopf bleiben
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