Arthrose bei Katzen
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Lalelu
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BeitragVerfasst am: 12 Aug 2007 19:03    Titel: Arthrose bei Katzen Antworten mit Zitat

Hallöchen!
Ich hoffe hier auf ein paar katzenbesitzer zu treffen,die vor allem erfahrung mit älteren stubentigern haben.Mein miezer ist 13 jahre alt und leidet seit längerem an arthrose.Die tierärzte reden immer alle von schmerzmitteln und das kommt nicht infrage.

Langsam mache ich mir wirklich extreme sorgen,weil er aus seiner schonhaltung bald gar nicht mehr rauskommt.Er steht inzwischen NUR noch krumm und läuft auch so.Laut tierärztin haben sich auch die muskeln an den hinterläufen extrem abgebaut.Was auf die ständige schonung zurück zuführen ist.

Nunja...mit alternativer medizin bei tieren kenne ich mich gar nicht aus.
Würde mich über erfahrungen und ratschläge freuen!

Lieben gruß,
Lalelu
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petitsorciere
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BeitragVerfasst am: 13 Aug 2007 0:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe bei mir selbst und meinen Hunden beste Erfahrungen mit Homöopathie :
Fumaria D 6 und Solidaga D 8 kann ich Dir hier empfehlen.
Ggf kannst du noch Helleborus D 8 zur Anregung der Nierenfunktion und zum Harnsäure ausscheiden dazu nehmen

Liebe Grüsse

petitsorciere
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Wenn Du ein Wesen liebst, so schenke ihm die Freiheit - kehrt es aus freien Stücken zu Dir zurück, so gehört es zu Dir und Deinem Leben
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lalune
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BeitragVerfasst am: 13 Aug 2007 15:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lalelu und herzlich willkommen hier Very Happy

Das mit deinem Kater hört sich ja nicht so toll an Confused In welchem Gelenk ist denn die Arthrose? Und wie stehts mit dem Gewicht des Katers.. normal oder eher übergewichtig?

Und warum lehnst du Schmerzmittel so pauschal ab? Inwiefern die Schmerzen zumutbar sind, kannst natürlich letztendlich nur du selbst eintscheiden bzw. beurteilen, aber immerhin scheint er große Schmerzen zu haben, wenn er schon eine kompensierende Körperhaltung einnimmt, die zunächst mal gelindert werden sollten.

Zusätzlich könnte man alternativ behandeln. Da gibt es viele erfolgversprechende Möglichkeiten von Akupunktur über Phytotherapie bis hin zur Homöopathie.

Insbesondere Blutegeltherapie kann sehr wirksam bei Arthrose sein und langanhaltende Besserungen bewirken. Sie ist aber bei Katzen evtl. kritisch, da sie so winzig sind und dabei verhältnismäßig viel Blut verlieren, mit kleinen Egeln wäre es evtl. machbar. Wenn das Problem beidseitig besteht müsste man wohl erstmal eine Seite mit einem Egel behandeln und später die nächste... Ein erfahrener Therapeut wird dich diesbezüglich beraten können. Grundsätzlich gilt: Alle diese Therapien, ob Akupunktur, Homöopathie, Phytotherapie oder Blutegel sollten von Fachleuten durchgeführt werden, daher würde ich dir empfehlen, dir einen Tierheilpraktiker oder naturheilkundlich arbeitenden Tierarzt in deiner Nähe zu suchen und nicht in Eigenregie auszuprobieren. Wo kommst du denn her, vielleicht kennt hier ja jemand einen bei dir in der Gegend?

Achte außerdem darauf, dass er genügend kuschelige warme Plätze hat, um sich auszuruhen, aber die finden sich ja in einem Katzenhaushalt meist eh zu genüge (ich werde im Winter immer so neidisch wenn ich bei meiner Freundin die Katzen in der Plüschhängematte an der Heizung liegen sehe Laughing).

@petitsorciere: Mit so konkreten Mittelempfehlungen wäre ich ehrlich gesagt vorsichtig, vor allem bei jemandem, der von sich selber sagt, von Naturheilkunde keine Ahnung zu haben. Wenn du schon homöopathisch gearbeitet hast, weißt du ja, wie individuell die Mittel ausgewählt werden und auch, was für eine beeindruckende Wirkung (im positiven wie im negativen Sinne) sie haben können. Schön, dass es bei dir und deinen Hunden geholfen hat, aber deshalb muss ja noch lange nicht die beste Empfehlung für alle Arthrosen sein. Ich hoffe du verstehst, was ich meine, ist nicht böse gemeint.

Liebe Grüße
lalune
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Lalelu
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BeitragVerfasst am: 13 Aug 2007 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr lieben!

Keine sorge,bevor ich konkrete empfehlungen in die tat umsetze,informiere ich mich natürlich erstmal intensiv.Und das würde bestimmt auch jeder andere tun,er von homöopathie (so wie ich) keine ahnung hat.Alles andere wäre ja verantwortungslos.

Ich danke dir auf jeden fall für die tipps,petitsorciere, was die homöopathischen mittel anbelangt und werd mich da mal in nächster zeit schlau machen!

lalune,du hast ja anscheinend richtig viel ahnung*staun*-bist du tieräztin?
also er hat im linken vorderbein arthrose-welches gelenkt kann ich dir gar nicht sagen Embarassed ...kann die schonhaltung beschreiben,vielleicht gibt das aufschluss?--> er knickt quasi den "unterschenkel" ab und dreht dabei den"ellenbogen" (ohje,wie ungeschickt beschrieben!)ganz weit raus.Sieht aus,wie ein einseitig o-beiniger kater Sad
Er ist generell sehr dünn und klein,obwohl er ein vielfraß ist.Aber das war von anfang an klar-er war schon als babymiezer ein besonders winziges exemplar

Gegen schmerzmittel bin ich irgendwie schon aus prinzip...ich selbst nehme auch fast nie kopfschmerztabletten oder ähnliches.Vielleicht zweimal im jahr,wenn es gar nicht anders geht.ärztlich verschrieben antibiotika habe ich auch meist nicht angerührt Embarassed
Denke mir dabei immer-gezielte kleine wirkung,mit vielen großen nebenwirkungen.Besonders bei katzen,wo meist die nieren zuerst unter abnutzung und funktionsstörungen leiden,stelle ich mir die regelmäßige gabe von schmerzmitteln mehr schädlich und lebensverkürzend vor,als alles andere.
Obwohl ich mir manchmal denke-vielleicht lieber die lebenszeit verkürzen und dafür schmerzfrei.

Das problem an den meisten behandlungen ist wahrscheinlich,dass mein miezer schon allein auf einen kurzen tierarztbesuch mit so viel aufregung und stress reagiert.Für ihn ist das eine qual,er wirkt dabei immer,als würde er gleich hyperventiellieren und in ohnmacht fallen.Solche langzeittherapien würden dann wahrscheinlich dauernden stress bedeuten und da habe ich angst,dass das er das nicht übersteht.

Meine ma hat ihm jetzt eine vitaminpaste gekauft...sie hat irgendwo gelesen,das sei gut bei arthrose.Ist da was dran oder totaler humbug und keinerlei positiven effekt?

Lieben gruß
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Arianna
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BeitragVerfasst am: 14 Aug 2007 9:23    Titel: Antworten mit Zitat

Vorweg mal eine kurze Anmerkung zum Tierheilpraktiker: Diese Berufsbezeichnung ist bisher nicht geschützt, im Prinzip kann sich jeder so nennen und eine Praxis aufmachen, ob er/sie Ahnung hat oder nicht. Damit will ich nicht sagen, dass jeder Tierheilpraktier ein Scharlatan ist, wohl aber, dass es sinnvoll ist, sich vor der Konsultation etwas genauer nach Ausbildung und Berufserfahrung zu erkundigen. Von einem halbwegs seriösen THP darf man erwarten, dass er eine Zulassung als HP hat und zusätzlich eine solide Ausbildung zum THP nachweisen kann.

Konkrete Empfehlungen für Einzelmittel sind in der Homöopathie immer problematisch - da muss man sowohl die Mittelbilder als auch das betreffende Tier ziemlich gut kennen. Es gibt aber eine Alternative, die ich bei unseren Tieren gerne und mit gutem Erfolg anwende. Das sind zwei (auch in der Humanmedizin) sehr bewährte Komplexmittel: Bei akuten Verletzung gebe ich unseren Tieren Traumeel, bei allem, was irgendwie in den rheumatischen Formenkreis passt, habe ich mit Zeel sehr gute Erfahrungen gemacht.

Beide Mittel hat fast jede Apotheke vorrätig. Da die Tropfen Alkohol enthalten, weiche ich auf Ampullen aus, die eigentlich zum Spritzen gedacht sind, sich aber auch in der Form nutzen lassen, dass man den Inhalt einer Ampulle mit ca. 20 ml Wasser mischt (diese Mischung hält sich im Kühlschrank recht gut) und dem Tier davon täglich 1 bis 2 ml ins Trinkwasser gibt oder über das Futter verteilt. Falsch machen kann man damit eigentlich nichts. Bei akuten Verletzungen zeigt sich der Erfolg oft schon nach einem Tag, bei chronischen Problemen sollte nach ein bis zwei Wochen eine erste Besserung zu erkennen sein. Vielleicht wäre das ja einen Versuch wert.

Liebe Grüße
Arianna
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lalune
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BeitragVerfasst am: 14 Aug 2007 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

Huhuu,

schön zu wissen, dass du so verantwortungsbewusst mit solchen Tips umgehst Lalelu. Das tun aber leider nicht alle Menschen und viele meinen sogar, dass Homöopathie geeignet sei zum Rumprobieren. Daher meine Anmerkung, die keinesfalls oberlehrerhaft, maßregelnd oder womöglich geringschätzend rüberkommen sollte (mir lag daran, das nochmal zu erwähnen Wink ).

Ich bin keine Tierärztin, "nur" eine Tierheilpraktikerin in Ausbildung und was ich hier schreibe ist ein Teil von dem, was im letzen dreiviertel Jahr hängen blieb (also auch nur theoretisches "Wissen") Very Happy Und... "viel Ahnung"... nee noch nicht, zumindest noch lange nicht genug, aber ich hab ja noch ein paar Jahre

Wenn dein Kater so mini ist und dazu noch so quirlig beim TA Besuch, wären die Egel wohl definitiv nix. Wäre für eine Katze wie schon gesagt ohnehin nicht die erste Wahl, auch weil die Wundversorgung bei den kleinen Putzteufeln schwieriger ist, aber bei Arthrose sind sie trotzdem mit das erste, an das ich so denke...

Deine Abneigung gegen Schmerzmittel kann ich gut verstehen, man muss in so einem Fall, wie du schon selber sagst, abwägen. Manchmal gibt es leider keine anderen Möglichkeiten, was ja hier nicht zwingend der Fall ist.

Komplexmittel sind auch wieder ein Thema für sich, aber das von Arianna erwähnte Zeel wäre eine Möglichkeit.

Und was sie über die THP sagt stimmt leider und es ist in der Tat wichtig, das zu erwähnen. Es gibt keine staatlichen Regelungen zu dieser Ausbildung, daher muss man einen Therapeuten sehr sorgfältig auswählen. Der Meinung, dass ein guter THP eine staatliche HP Zulassung haben muss, kann ich mich so zwar nicht anschließen, aber es ist sicherlich u.a. ein gutes Auswahlkriterium, wenn man keine anderen Anhaltspunkte und/oder Erfahrungswerte hat.

Zu Vitaminpräparaten und Arthrose fällt mir spontan nichts ein, was aber nichts zu bedeuten hat Wink Gleiches gilt für die Lokalisation der Arthrose… wird wohl Schulter- oder Ellbogengelenk sein vermute ich, aber das ist reine Spekulation. Hat er früher schon mal Probleme mit dem betroffenen Bein gehabt, eine Verletzung oder so was? (Tschuldigung ich bin so lernwütig neugierig Embarassed )

Ich freu mich auf jeden Fall, wenn du uns weiter berichtest, wie es euch geht und wie ihr weiter macht.

Liebe Grüße
lalune
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Lalelu
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BeitragVerfasst am: 16 Aug 2007 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr beiden!

Wie wirkt denn dieses "Zeel"?Also ich meine...ist es ein schmerzmittel,oder...ja,ähm,mir fällt nicht mal ein "oder" ein.Der laie spricht aus mir. Embarassed
Also er hat vor vielen jahren mal nach einem scheinbar recht brutalen katzenkampf einige wunden davon getragen, u.a. hat er damals auch besagtes bein geschohnt.Der TA meinte,man könne nix machen,hat ein schmerzmittel gespritzt und das müsse eben einfach abheilen.

Dann ging es irgendwann los,dass er nach längerem liegen,einem schläfchen o.ä., erstmal ein wenig mit dem bein gehumpelt hat.
Wir dachten dann,nagut,er wird älter,man kennt das ja selbst..

Irgendwann wurde das humpeln etwas stärker und nicht mehr nur nach längerem nicht-bewegen.Wieder zum TA,der meinte es sei arthrose und da kann man bei hunden und katzen nichts gegen machen.

Tja und im laufe der zeit wurde seine haltung des beins immer,immer schlimmer.Er sieht jetzt von vorne wie eine o-beiniger greis aus.Er knickt das bein so stark ein,dass mir allein der anblick oft gänsehaut bereitet. Sad

Aber dieses Zeel-kann ich das denn trotz des alkoholgehalts unbedenklich geben?Ich weiss nämlich nicht,wie es um seine nieren etc steht.Eine Blutentnahme kann laut TA nur unter narkose erfolgen und das wollen mein eltern nicht(mein kater "wohnt" sozusagen bei meinen eltern )

Lieben gruß,
Lalelu *die sich über nachfragen immer freut*
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Arianna
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BeitragVerfasst am: 17 Aug 2007 17:40    Titel: Antworten mit Zitat

Zeel ist kein Schmerzmittel, sondern eine Mischung aus verschiedenen homöopathischen Einzelmitteln. Sie sollen die körpereigenen Selbstheilungskräfte anregen und die Ausscheidung von Schadstoffen fördern. Im Zuge der Behandlung können und sollen natürlich auch die Schmerzen weniger werden, aber das ist dann die Folge eines Heilungsprozesses und hat nichts mit der Wirkung konventioneller Schmerzmittel zu tun. Der Sinn ist also, dass sich die Arthrose soweit wie möglich bessert und dadurch auch die Schmerzen nachlassen.

Was den Alkoholgehalt der Tropfen angeht, wiederhole ich hier einfach noch mal, was ich weiter oben schon geschrieben hatte:

Da die Tropfen Alkohol enthalten, weiche ich auf Ampullen aus, die eigentlich zum Spritzen gedacht sind, sich aber auch in der Form nutzen lassen, dass man den Inhalt einer Ampulle mit ca. 20 ml Wasser mischt (diese Mischung hält sich im Kühlschrank recht gut) und dem Tier davon täglich 1 bis 2 ml ins Trinkwasser gibt oder über das Futter verteilt.

Wenn du Zeel also ausprobieren willst, dann solltest du dir die kleinste Packung Ampullen besorgen - damit wäre jedenfalls das Alkoholproblem vom Tisch.

Aus deiner Schilderung wird für mich nicht eindeutig klar, ob die frühere Verletzung eine Ursache für die Entwicklung der Arthrose sein könnte ... da das aber auch nicht auszuschließen ist, könnte man im Sinne der klassischen Homöopathie natürlich darüber nachdenken, erst mal Arnica zu geben. Aber das ist per "Ferndiagnose" wirklich schwer zu entscheiden. Was meinst du dazu, lalune?

Übrigens @ lalune: Ich bin eigentlich auch keine große Freundin von Komplexmitteln, aber mit den beiden von mir genannten habe ich echt gute Erfahrungen gemacht - bei Menschen wie bei Tieren - und sie haben m.E. den Vorteil, dass man sie in Fällen, deren Genese so unklar ist wie hier, wirklich ohne große Bedenken einsetzen kann. Sie bringen zwar nie soviel wie das optimal passende Einzelmittel, aber sie sind besser als nichts ... und im Zweifelsfall bin ich da ganz pragmatisch. Wink

Liebe Grüße
Arianna
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lalune
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BeitragVerfasst am: 20 Aug 2007 17:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm, gut möglich, dass er von dem Kampf eine Gelenksverletzung davon getragen hat, deren Spätfolge jetzt eine Arthrose ist. Da das aber auch wieder reine Spekulation ist, würde ich mich mit der Arnika-Empfehlung aus der Ferne schwer tun, auch wenn es theoretisch zum Trauma passen würde (auch zu Spätfolge von Trauma?).

Ich tu mich ja schon schwer mit einer Komplexmittelempfehlung, zum einen weil es halt ein Komplexmittel ist und zum anderen weil ich mir noch nicht so ganz sicher bin, ob ich es gut finde, wenn jemand, der über die Homöopathie nichts weiß, mehr oder weniger in Eigenregie damit hantiert. Nicht falsch verstehen - ich befürworte es immer, wenn Tierhalter in der Lage sind, sich bzw. ihrem Tier mit „einfachen Mitteln“ selbst zu helfen. Allerdings setzt das meines Erachtens schon voraus, dass derjenige sich mit der Materie ein wenig (bzw. zu Genüge) beschäftigt hat. Ich bin da insgesamt selber ein wenig hin und her gerissen und muss ja zugeben, dass mir selber schon beim Schreiben meines ersten Posts auch Zeel in den Sinn kam, hab aber die Nennung des Mittels erstmal aus o.g. Gründen gelassen.

Aber es stimmt schon, dass man Komplexmittel (zumindest bewährte) „eher mal probieren kann“. Da siehts nach allem, was ich weiß so aus, dass es entweder wirkt (wenn man Glück hat und eines der enthaltenen Mittel gerade passt) oder nix passiert. Wenn sich nichts oder nicht viel tut, würde ich unbedingt noch einmal einen Arzt oder THP aufsuchen, damit ganz gezielt behandelt werden kann (muss ja nicht unbedingt Schmerztherapie sein, wenn’s auch anders geht). Jedenfalls sollte schnellstmöglich was gemacht werden, damit es ihm hoffentlich bald besser geht Neutral

Im Übrigen sollte ich auch noch dazu sagen, dass ich die Homöopathie bislang nur oberflächlich angekratzt habe, sprich: Ich weiß wie es funktioniert bzw. funktionieren soll, kenne grob ein paar „klassische“ Arzneimittelbilder und habe praktische Erfahrung nur aus der Behandlung meines Pferdes (gemeinsam mit meiner THP). Ausführlicher wird’s erst Ende nächsten Jahres Wink

Die Schonhaltung spricht übrigens mehr fürs Schultergelenk, wenn ichs mir recht überlege...

So und nun hoffe ich, dass ich nicht nur wirres Zeug geschrieben habe, weil ich immer wieder von Arbeit unterbrochen wurde - welch Frechheit
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Lalelu
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BeitragVerfasst am: 20 Aug 2007 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ich danke euch auf jeden fall sehr für eure beiträge!Das hat mich ein großes stück weiter gebracht.Nämlich dahin,dass altenative tiermedizin und homöopathie jetzt endgültig mein interesse geweckt haben und ich mich mangels kenntnisse nach einem THP umschauen werde (natürlich gaaaanz genau auswählen werde Wink ) und meinen miezer nicht länger seiner verfassung überlassen will!

Den stress muss er dann einfach verkraften-da muss das kleinere übel dem größeren übel dienen.Obwohl ich schon jetzt gar nicht dran denken mag,wie mein armer kleiner sich wieder in ein zitterndes ,pieselndes, Embarassed großäugiges,mich vorwurfsvoll und enttäuscht anblickendes häufchen elden verwandelt. Sad

In letzter zeit gehen mir da immer selbst die nerven flöten und ich muss mich richtig zusammenreißen,dass mir nicht die tränen kommen. Embarassed
Ganz zu schweigen von der ersten vollnarkose,als er wie ein lebloser nasser sack auf meinem schoß lag und ich im überfüllten wartezimmer (musste dort warten,bis er vollkommen narkotisiert war) angefangen hab zu heulen. *shame*
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Merin
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BeitragVerfasst am: 20 Aug 2007 20:33    Titel: Antworten mit Zitat

Och, das schaffst du schon. Troesten Vielleicht gibt es ja auch THP, deren Atmosphäre da schon so vorsorgt, dass ihr beide da ruhiger hingehen könnt!
_________________
Du siehst Dinge und fragst: Warum?
Doch ich träume von Dingen und sage: Warum nicht?
George Bernhard Shaw
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Arianna
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BeitragVerfasst am: 20 Aug 2007 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

lalune hat Folgendes geschrieben:
Hmm, gut möglich, dass er von dem Kampf eine Gelenksverletzung davon getragen hat, deren Spätfolge jetzt eine Arthrose ist. Da das aber auch wieder reine Spekulation ist, würde ich mich mit der Arnika-Empfehlung aus der Ferne schwer tun, auch wenn es theoretisch zum Trauma passen würde (auch zu Spätfolge von Trauma?).


Eindeutig ja. Wenn die Arthrose tatsächlich eine Spätfolge des Traumas wäre (was ich natürlich nicht weiß), dann könnte Arnika passen. Das Problem ist nur: Es könnte auch ein anderes Verletzungsmittel sein, beispielsweise Bellis oder Rhus oder Bryonia... das lässt sich eben aus der Ferne auch mit langjähriger Erfahrung in klass. Homöopathie nicht aus dem Ärmel schütteln. Confused

lalune hat Folgendes geschrieben:
Aber es stimmt schon, dass man Komplexmittel (zumindest bewährte) „eher mal probieren kann“. Da siehts nach allem, was ich weiß so aus, dass es entweder wirkt (wenn man Glück hat und eines der enthaltenen Mittel gerade passt) oder nix passiert.


Ob das tatsächlich der Wirkmechanismus von Komplexmitteln ist, oder ob es bei den Tiefpotenzen vielleicht doch zu synergetischen Effekten kommt, darüber streiten sich die "Gelehrten" immer noch. Ich neige eher der zweiten These zu, aber darüber zu diskutieren, wäre hier sicher OT - ich verstehe mich eigentlich als klassische Homöopathin, aber ich bin nicht so dogmatisch, dass ich nicht auch mal eine Ausnahme machen würde - wenn's denn hilft ... und dass es hilft, habe ich kürzlich erst wieder ziemlich beeindruckend bei unsem "fußlahmen" Erpel erlebt (und eine hinkende Laufente ist ein echtes Bild des Jammers!).

@ Lalelu: Ein guter Tierarzt oder THP kommt auch ins Haus ... das kostet dich dann eventuell 10 Euronen extra, aber vielleicht wäre es die Sache wert, nicht nur weil der Miezer dann weniger Stress hätte, sondern auch, weil damit für den Therapeuten die Möglichkeit verbunden wäre, das Tier in seiner gewohnten Umgebung zu beobachten - was für die Diagnose ein enormer Vorteil sein kann. Nur so eine Idee...

LG Arianna
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lalune
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BeitragVerfasst am: 20 Aug 2007 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht findest du ja jemanden, der Hausbesuche macht, da gibt es ja sowohl Tierärzte als auch THP die das machen. Ist allerdings die Frage, was schlimmer für ihn ist - ein Eindringling in sein Revier, der auch noch an ihm rumfummelt oder ein "Ausflug". Bei Letzterem wäre zumindest zu Hause wieder alles ok.

Letztens habe ich übrigens genau sowas gelesen, was Merin schreibt. Eine eigentlich panische Katze, war in einer THP Praxis total gelassen, weil da eben keine typische Praxisatmosphäre herrschte.

Ich kann gut nachvollziehen, wie schlimm das für dich ist. Meine Kaninchen denken glaub ich immer es geht zur Schlachtbank oder so, wenn ich die in den Transportkorb stecke bzw. beim TA wieder rausholen will. Die TÄ sagt dann immer "och Gottchen", wenn sie ihr Stethoskop dran hält... Rolling Eyes

Ehrlich gesagt bin ich ein wenig froh über deine Entscheidung, weil das Problem so gezielter angegangen und besser bis zum Ursprung erforscht werden kann. Das verspricht dann auch aller Wahrscheinlichkeit nach den größeren Erfolg Very Happy

Wenn du irgendwie Hilfe bei der Therapeutenauswahl brauchst, stehen wir dir ganz bestimmt auch gerne zur Seite. Ansonsten hör einfach auf deinen gesunden Menschenverstand und dein Bauchgefühl.

Also ihr schafft das schon, das glaub ich auch.
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lalune
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BeitragVerfasst am: 23 Aug 2007 10:27    Titel: Antworten mit Zitat

[offtopic]
@Arianna: Oh da haben wir uns wohl ein wenig überschnitten beim Posten Wink Ja ich denke auch, man sollte sich selber da nicht so einschränken und Komplexmittel gleich kategorisch ablehnen. Wenn man nicht offen für Alternativen ist bremst das eigentlich immer nur aus...
Das mit den synergetischen Effekten hört sich sehr interessant an... muss ich mal nachlesen... ich muss noch viiieeel lernen... Very Happy
[/offtopic]

Sorry fürs Offtopic Embarassed
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Lalelu
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BeitragVerfasst am: 03 Okt 2007 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

Eine wendung in der geschichte

Wir waren beim TA und haben nebenbei mal nachgefragt,ob seine krallen eventuell etwas zu lang sein könnten.Dem war dann auch so.Er ist halt schon alt und scheint nicht mehr den drang zu haben,die bäume in unserem garten mal ein wenig zu bearbeiten.Also krallen geschnitten.Sieht furchtbar aus.Aber jetzt ist er quietschvergnügt und steht fast grade.Also war die arthrose wohl eine fehldiagnose...
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