Zecken
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Merin
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BeitragVerfasst am: 18 Aug 2007 19:36    Titel: Zecken Antworten mit Zitat

Dieser Thread ist aus dem Fuchsbandwurmthread abgetrennt. Dort schrieb Longster:

Zitat:
Von Zecken weis ich, dass diese in letzten Jahren angriffslustiger geworden sind und nicht mehr nur passiv auf den zu geißelnden warten.
Mich hat nur einmal eine angefallen, obwohl ich im Freien arbeite und viel Gestrüpp in Berührung komme und allem was darin keucht und fleucht.


Ich antwortete:

Ich hatte allein dieses jahr schon 5 oder 6 ... die hab ich immer im zeitigen Frühjahr.
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Zuletzt bearbeitet von Merin am 20 Aug 2007 11:05, insgesamt einmal bearbeitet
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Longster
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BeitragVerfasst am: 19 Aug 2007 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

ohje, und nie was passiert gewesen ? Meine Schwester bekam mal Borriose, ist nochmal gut gegangen. Ist aber kein Spaß.
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Merin
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BeitragVerfasst am: 19 Aug 2007 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

Nö, ich bin bislang verschont geblieben...
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B'Elan
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BeitragVerfasst am: 19 Aug 2007 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hatte im Frühling auch ne Zecke und bin lieber beim Arzt gewesen, wegen Bluttest. Vor den Viechern hab ich nämlich echt Angst (war auch der einzige Grund, weswegen ich Antibiotika geschluckt habe, denn sonst nehme ich keine Tabletten), eben weil die "gefährlichen" Zecken immer weiter verbreitet sind. (Hört man auch von den Tierärzten.)

Zu den Zecken, Merin, hatte ich ner Freundin neulich diesen Text geschickt:

Entgegen dem hartnäckigen Vorurteil lassen sich Zecken nicht etwa von Bäumen fallen. Man findet sie auf Gräsern, Sträuchern und im Unterholz, im eigenen Garten und auf Wiesen in einer Höhe von 0,80 m bis 1,50 m. Zecken heften sich beim Abstreifen von Gras und Büschen an ihre warmblütigen Wirte. Dann versuchen sie sich in der Haut von Mensch und Tier festzusetzen,betäuben zu erst die Stelle mit einem Stich und stechen dann zum Blutsaugen zu.

Zecken fallen nicht von Bäumen
Zecken wollen gar nicht so hoch hinaus, wie ihnen oft nachgesagt wird: Es ist ein populärer Irrtum, dass sie sich aus Bäumen auf ihre wehrlosen Opfer fallen lassen. Zecken sind bequemer: Sie halten sich einfach an potentiellen Wirten fest, die ahnungslos vorbeistreifen. Darum sitzen sie bevorzugt an exponierten Stellen in hohem Gras und niedrigem Gebüsch, wobei sie die Vorderbeine mit den Enterhaken ausgestreckt halten, sobald sich ein Opfer nähert. Erwachsene Zecken klettern nicht höher als 1,5 Meter. Dieses Verhalten machen sich auch Biologen zunutze, die die Tiere untersuchen wollen: Sie ziehen einfach ein großes weißes Tuch durch das Gras und sammeln die Tiere ab.

Liebe Grüße und eine zeckenfreie Zeit! Wink
B'Elan
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Nenya
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BeitragVerfasst am: 21 Aug 2007 19:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wurde letztens auch das erste Mal in meinem Leben von einer fiesen Zecke gebissen und zwar in die rechte Schulter.
Biem rausziehen ist leider der Kopf steckengeblieben und ich bin tagsdarauf zum Hausarzt.
Dort bekam ich ne Spritze und sollte auch ANtibiotika einnehmen.
Leider habe ich dadurch einen Sonnenallergie bekommen weil ich danach zum Sommercamp gefahren bin und dauernd der Sonne ausgesetzt war, das kommt mit Antibiotika gar nicht gut.
Der Kopf von der Zecke ist mittelrweile eingekapselt von meiner Haut und es sieht so aus als ob da nen Pickel wär.
Werde wohl mal zum Hautarzt gehen und schauen das das da mal wegkommt....
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B'Elan
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BeitragVerfasst am: 21 Aug 2007 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

WAS?! Wieso ist denn der Kopf noch drin?!? *entsetzt bin*

Vor dreizehn Jahren, als ich mal eine Zecke, die in meiner Kniekehle saß, aus Versehen geteilt habe (ich hatte gekratzt, weil es gejuckt hat und ich nicht mit ner Zecke gerechnet hab), hat mein Arzt den Kopf sofort rausgeholt, als ich damit bei ihm war.
Warum wurde der bei Dir drin gelassen?!
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Merin
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BeitragVerfasst am: 21 Aug 2007 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ja das wundert mich auch. Ich hatte in meinem Leben schon viele Zecken, habe die aber immer mit Kopf entfernt bekommen bzw. den Kopf dann entfernen können. Prinzipiell ist der nicht schön, aber auch nicht schlimm....
Auch sehe ich gar keinen Grund dazu, ein Antibiotikum zu nehmen. Das wäre ja nur bei einer Entzündung angezeigt und auch da nur, wenn diese bakteriell wäre. War wahrscheinlich so eine vorsorgliche Idee.... und wenn man mit so ner Zecke zur Ärztin geht wird die eben immer irgendwas machen. Weshalb ich noch nie ne Zecke zum Arzt getragen habe.... aber das muss jede selbst wissen. Wenn sich die Einstichstelle entzünden würde würde ich auch gehen.
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petitsorciere
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BeitragVerfasst am: 21 Aug 2007 23:03    Titel: Antworten mit Zitat

Der einzige Grund ausser einer akuten Entzündung, aus dem der Hausarzt nach einem Zeckenbiss ein Antibiotikum verordnet, wäre ein Borreliose - Verdacht ...
Aber normalerweise macht man vorher einen Bluttest oder reagiert auf die entsprechenden Symptome ...

Vielleicht war der Arzt ja übervorsichtig - Borreliose ist nicht so lustig - durfte wegen der "netten" Borrelien auch schon Tabletten schlucken und bin damit wohl noch gut weg gekommen ...
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B'Elan
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BeitragVerfasst am: 22 Aug 2007 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

Soweit ich mich erinnern kann, können Borrellien erst nach einer Weile im Blut nachgewiesen werden, das Antibiotikum wirkt aber dann schon direkt nach dem Biss, falls sich dort welche ausbreiten wollen.
Leider habe ich auch nicht viel Ahnung, von daher kann es auch anders sein, aber so wurde es mir damals erzählt und ich habe dann brav die Tabletten geschluckt, auch wenn ich mich sonst dagegen wehre.
Ich habe einen Bekannten, der ist an Borreliose erkrankt und dem ging es zeitweise richtig schlecht, mit richtig fies Schmerzen und so. Da nehm ich dann doch lieber Tabletten. *grusel*
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mondenkind
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BeitragVerfasst am: 22 Aug 2007 14:49    Titel: Antworten mit Zitat

die borreliose-gefahr soll ja stärker geworden sein... (man erinnere sich an den zeckenimpfstoff der sich im frühjahr dramatisch dem ende neigte...)
meine schwester und ne freundin von mir hatten auch beide schon borreliose.
und mein arzt(der auch naturheilkundlich orientiert ist) empfiehlt bei mehr als 2 zecken im jahr ne impfung...
was haltet ihr davon?
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Merin
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BeitragVerfasst am: 22 Aug 2007 15:14    Titel: Antworten mit Zitat

Gegen Borrelliose gibt es doch gar keine Impfung. Oder bin ich da falsch informiert?
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lalune
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BeitragVerfasst am: 22 Aug 2007 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich weiß zumindest, dass es für Tiere eine gibt, daher gehe ich mal davon aus, dass sie auch für Menschen erhältlich ist.

Das Problem ist aber, dass ja Impfung nicht gleich 100% Schutz bedeutet. Der Impfstoff ist nur für (bzw. gegen Razz) Borellia burgdorferi, aber es gibt ja mehrere Spezies, wobei burdorferi immer noch die häufigste ist.

Antibiotikagaben nach einem Zeckenbiss werden meines Wissens - im Verdachtsfall ganz bestimmt - gerne prophylaktisch gegeben. Immer noch besser als lang anhaltende Beschwerden durch Borellien. Das ist sogar in der Tiermedizin so, würde mich wundern, wenns in der Humanmedizin anders wäre.

Angeblich werden übrigens die Borellien erst 24h nach dem Zeckenbiss übertragen.

Für einen Bluttest sind zwei Proben erforderlich, eine nach ca. 10 Tagen und eine zweite nach ca. 21 Tagen (beide ausgehend vom Zeitpunkt des Bisses). Nur damit kann man einigermaßen sicher anhand der Anzahl der Antikörper nachweisen, ob es sich um eine akute Infektion handelt.

Daher nimmt man wohl den sichereren Weg der sofortigen Antibiotika-Gabe was ich durchaus verstehen kann.

Wenn man noch in Besitz der Zecke ist, kann man diese auch einschicken und testen lassen, ist vielleicht eine gute Alternative zum Sofort-Antibiotika. Weiß nur grad nicht wohin, müsst ich nochmal nachsehen, ob ich Infos hab, wo Mensch das hinschickt, Tier schickts an www.zecklab.de
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B'Elan
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BeitragVerfasst am: 22 Aug 2007 16:36    Titel: Antworten mit Zitat

Scheinbar kann man sich nur gegen FSEM (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis) impfen lassen, nicht aber gegen Borreliose.

Falls Sie eine Zecke erwischt hat, sollten Sie das Tierchen so schnell wie möglich entfernen, auch wenn Sie gegen FSEM geimpft sind. Denn Zecken können auch die Erreger der Borreliose übertragen, einer Bakterieninfektion, gegen die es noch keine Impfung gibt. Und während FSME-Viren schon in der Speichelportion sind, die die Zecke in den Stichkanal spuckt, dauert es länger, bis Borreliose-Erreger in die Stichwunde gelangen. Hier spielt der Faktor Zeit also eine große Rolle.
( http://www.medical-tribune.de/patienten/magazin/16569/ )

(Der Artikel scheint von 2006 zu sein, vielleicht hat sich das aktuell schon geändert)

Richtig informieren kann man sich aber scheinbar auf http://www.zecken.de/ . Da sollte man alles finden, was zu dem Thema wissenswert ist.
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lalune
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BeitragVerfasst am: 22 Aug 2007 17:06    Titel: Antworten mit Zitat

Jo hab mich grad auch nochmal ordentlich umgeschaut, gibts nicht für Menschen.

Ist vielleicht noch nicht ausreichend getestet, aber am Tier kann mans ja schonmal versuchen Rolling Eyes Razz Nein, in echt hab ich natürlich keine Ahnung warum, aber wär mal interessant...
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mondenkind
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BeitragVerfasst am: 22 Aug 2007 19:05    Titel: Antworten mit Zitat

Merin hat Folgendes geschrieben:
Gegen Borrelliose gibt es doch gar keine Impfung. Oder bin ich da falsch informiert?


jap da hast du recht... war mit meinen gedanken wohl nicht ganz bei der sache Embarassed
naja... ich meinte ja egtl die impfung gegen FSME
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