Zecken
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JolandaRingelblume
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BeitragVerfasst am: 22 Aug 2007 21:14    Titel: Antworten mit Zitat

Ich dachte immer Impfung gegen Viren, Antibiotika gegen Bakterien. Letzteres ist heilbar, ersteres nicht oder selten. Liege ich da falsch.

Hatte auch mal eine Zecke. Bin dann zur Ärztin. Die hat gesagt, ich soll schauen, ob die Stelle um die Zecke herum rot wird, dann sofort nochmal kommen und wegen Borreliose schauen. Ein Freund von mir hatte das auch mal und hat im Grunde 6 Jahre seines Lebens daran gelitten. Heftige Schmerzen, teilweise mit psychisch-labilen Phasen aufgrund der Schmerzen. Da hätte ich keine Lust drauf.

Wichtig ist eben bei einem Zeckenbiss, daß man die Zecke so vollständig als möglich und so vorsichtig wie möglich entfernt, damit die Gute nicht stecken bleibt oder platzt und nochmal ordentlich Erreger ins Blut abgibt.

lg
Jol
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lalune
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BeitragVerfasst am: 23 Aug 2007 10:09    Titel: Antworten mit Zitat

JolandaRingelblume hat Folgendes geschrieben:
Ich dachte immer Impfung gegen Viren, Antibiotika gegen Bakterien. Letzteres ist heilbar, ersteres nicht oder selten. Liege ich da falsch.


Also Antibiotika hilft gegen Bakterien, nicht aber gegen Viren, soweit korrekt.

Aber der Körper kann ja nicht nur gegen Viren, sondern auch gegen Bakterien Antikörper bilden, daher man kann auch entsprechende Impfstoffe herstellen, die diese Antikörperbildung provozieren.

Tetanus wird ja z.B. auch durch ein Bakterium (Clostridium tetani) ausgelöst.
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Hedera
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BeitragVerfasst am: 16 Okt 2007 8:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

hier ist noch ein link zu einer guten Informationsseite zu Zecken.

http://www.borreliose.de/html/index.php

Wir haben schon im Garten viele Zecken, so daß sich die Frage des Vermeidens irgendwie nicht so stellt - außer wir würden das Haus nicht mehr verlassen, aber das ist ja absurd. Jeden Abend kontrollieren ist unsere Methode - damit kommt man ja um die Borreliose schon einigermaßen rum. Ab und zu geht einem natürlich doch mal eine festgebissene Zecke durch die Lappen - aber das ist eben so. Generell wissen wir ja, daß wir gebissen worden und versuchen bei komischen Krankheitsbildern wachsam zu sein und dann eben immer auch auf Borreliose zu testen.

Grüße, Hedera
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ilinga
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BeitragVerfasst am: 16 Okt 2007 14:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hatte bis jetzt keine einzige Zecke, was wohl meinem Hund zu verdanken war. Der spielte den Magneten für mich Rolling Eyes
Aber wohl nicht nur ihm:
Von einer Züchterin aus der Nähe bekam ich die Information, dass sie ihren Hunden und den Welpen angewöhnt hatte, Knoblauch im Futter mitzufressen.
Zecken mögen die Ausdünstungen nicht, das trifft auch für die Ausdünstungen zu, die der Körper nach dem Verzehr absondert.
Laut ihrer Aussage, hatten ihre Hunde nie eine Zecke Shocked
Mein Hund weigerte sich jedoch strikt das Zeug zu futtern, also blieb mir nur der Selbstversuch.
Da mir nie eine Zecke unterkam, konnte ich nicht direkt an mir testen (mein Hund war ja nur im Besitz bereits festgesaugter oder vollgesaugter Exemplare :/ )
Einige Jahre später ging ich mit einer Freundin regelmäßig Tierheimhunde ausführen. Wir studierten beide in Erlangen und Bayern ist was FSME übertragende Zecken betrifft ja stark betroffen. Vor dem Gang zum Tierheim und in den Wald futterten wir profilaktisch eingelegten Knoblauch. Keine von uns hatte hinterher eine Zecke.
Also wage ich mal zu behaupten, dass es funktioniert...
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Merin
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BeitragVerfasst am: 07 Dez 2007 20:37    Titel: Antworten mit Zitat

Auf meiner Suche anch Infos über Impfungen bin ich auch über interessante Infos zum Thema FSME gestoßen. Demnach infizieren sich selbst in Hochrisikogebeiten maximal 6% der dort lebenden Leute mit FSME (und die haben nicht alle problematische Verläufe, näheres siehe Link).

Zur Impfung schreibt Dr. med. Steffen Rabe:
Zitat:
Die Gefahr, nach einem Zeckenstich in einem Endemiebegebiet einen bleibenden Schaden davonzutragen beträgt ca. 1 : 80.000, die Gefahr eines Schadens durch die Impfung beträgt ca. 1 : 32.000.


Quelle:http://www.impf-info.de/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=54&Itemid=302

Also Leute: Lauft weiter durch die Wälder...
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D'r Waldwatz
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BeitragVerfasst am: 28 Dez 2007 14:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

ich hatte schon zweimal durch das untersuchen meines Blutes festgestellte Boreliose, musste Antibiothika nehmen, meine Ärztin behauptet das dies die beste Heilmöglickiet ist!

Aber als begeisterter Leser von Dr. Wolf Dieter Storl Büchern weiß ich das es ein noch besseres Mittel gibt, es wird aus der Wurzel der Karde (Distelart) gewonnen, die Wurzel klein hacken und mit Medizinalkohol ansetzen!

Dr. Wolf Dieter Storl ( www.storl.de ) hat in diesem Jahr übrigens auch ein Buch über das Thema geschrieben da er selbst Boreliose hatte und sich mit seiner Heilung beschäftigte!
Er schrieb auch in seinem Buch "Mit Pflanzen verbunden" über das Thema

Grüßel asu BW vom "D'r Waldwatz"
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mondenkind
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BeitragVerfasst am: 28 Dez 2007 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hast du schon persönliche Erfahrungen mit Karde machen könne, Waldwatz?
Oder vielleicht irgendwer anders?

Ich hab nämlich schon öfter davon gehört, aber falls ich mal Borreliose bekommen sollte, werde ich wohl kaum eine fertige Karde-Tinktur rumstehen haben=/ und außerdem geht man ja bei sowas doch lieber auf Nummer Sicher (was definitiv nicht heißen soll, das Antibiotika besser und sicherer ist!)

Hat also jemand Erfahrungen mit Karde?
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BeitragVerfasst am: 28 Dez 2007 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mondenkind

[quote="mondenkind"]Hast du schon persönliche Erfahrungen mit Karde machen könne, Waldwatz?
Oder vielleicht irgendwer anders?

Ich selbst habe es nicht ausprobiert weil meine Ärztin eine Blutuntersuchung nach der Antibiothikateraphie abgelehnt hat, so würde sie auch ein Experiment ablehnen, leider
aber Wolf Dieter Storl hat in seinem Buch "Mit Pflanzen verbunden" über seinen Selbstversuch berichtet, er ist mit einem Arzt befreundet der sein Blut dabei immerwieder untersuchte!

Aber da kommt mir jetzt grad in den Sinn das die Boreliose die Ursache meiner aktuellen Gelenkschmerzen sein könnte!

Ich schreibs Euch wenn ich nächstes Jahr bei meiner Ärztin war!"

Grüßle aus BW

Ich hab nämlich schon öfter davon gehört, aber falls ich mal Borreliose bekommen sollte, werde ich wohl kaum eine fertige Karde-Tinktur rumstehen haben=/ und außerdem geht man ja bei sowas doch lieber auf Nummer Sicher (was definitiv nicht heißen soll, das Antibiotika besser und sicherer ist!)

Hat also jemand Erfahrungen mit Karde?[/quo
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Merin
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BeitragVerfasst am: 28 Dez 2007 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

Tinkturen halten ja ewig, also könnte man die schon rumstehen haben. Allerdings: Wie genau wird die angesetzt und wie eingenommen? Waldwatz, wenn du es weißt, gönn doch der Karde einen eigenen Thread.
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BeitragVerfasst am: 01 Jan 2008 14:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Merin hat Folgendes geschrieben:
Tinkturen halten ja ewig, also könnte man die schon rumstehen haben. Allerdings: Wie genau wird die angesetzt und wie eingenommen? Waldwatz, wenn du es weißt, gönn doch der Karde einen eigenen Thread.


Im Buch "Mit Pflanzen verbunden" steht nur das man die Wurzel der Karde im Winter sammeln kann, sie kleinhacken und mit Medizinalkohol ansetzen soll, jedoch ohne Dosierungsangabe!

Grüßle aus BW "D'r Waldwatz"
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D'r Waldwatz
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BeitragVerfasst am: 01 Jan 2008 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

hab grad auf www.storl.de gelesen das WD Storl am Freitag dem 11.01. (Freitag in der Woche) in der Talkshow "Titjien und... im NDR Fernsehen von 22.00 - 00.00 zu Gast ist!

Ich weiß, Terminhinweise gehören wohl woanders hin aber es passt zum Thema weil ich denke das er sicher auch über sein aktuelles Buch über Boreliose redet!

Liebe Grüßle aus BW vom D'r Waldwatz
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Nenya
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BeitragVerfasst am: 22 Aug 2008 9:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab schon wieder nen Zeckenkopf in der Schulter!!
Ah, diese Mistviecher machen mich wahnsinnig!! Gestern abend juckte es wieder so komisch und ich hab sofort gemerkt das mich wieder so ein Biest gebissen hat, mein Freund hat versucht das Teil rauszuziehen, leider wieder ohne Kopf...da ich letztes Jahr mit dem Antibiotika so fertig war und heftigen Ausschlag bekommen habe, möchte ich das dieses Jahr auf jeden Fall vermeiden.
Hat wer nen Vorschlag?
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Lebenstaenzer
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BeitragVerfasst am: 22 Aug 2008 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

den kopf trotzdem entfernen (oder entfernen lassen) und nur dann antibiotika nehmen wenn sich symptome zeigen?

Confused
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Merin
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BeitragVerfasst am: 22 Aug 2008 14:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ich gebs ja zu, dass ich auch einen hatte (habe? nachschau: nein hatte). Es war aber wohl nur ein mini Stück vom Kopf oder so, nur ein kleiner schwarzer Punkt. Ich hab ihn einfach drin gelassen.

Wenn du nicht so phobisch bist wie ich, was das Entfernen lassen angeht und/oder das Stück größer ist, würd ich auch zum Arzt gehen und es entfernen lassen. Und kein Antibiotikum nehmen. Bei so mini Stückchen bin ich davon ausgegangen, dass der Körper es auch so loswird und das stimmt ja auch. Ob das allerdings nu wirklich empfehlenswert ist wag ich nicht zu sagen...
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Starfish
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BeitragVerfasst am: 22 Aug 2008 15:34    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn der Arzt dir zu einem Antibiotikum rät, würde ich es an deiner Stelle ruhig versuchen. Kannst ihm ja sagen, wie du auf das letzte reagiert hast, vielleicht kann er anhand dessen versuchen dir eins zu geben, bei dem ne Chance besteht, dass du keine Nebenwirkungen hast. Man bekommt ja eigentlich immer ein anderes AB, daher muss es gar nicht sein, dass du auf das nächste genauso reagierst.
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