Zeit oder Geld?
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JolandaRingelblume
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BeitragVerfasst am: 23 Nov 2007 8:02    Titel: Zeit oder Geld? Antworten mit Zitat

Ihr Lieben,

ich mach mir schon wieder mal so meine Gedanken. Und eine Umfrage (aber ohne Anklicken).

Primär geht es mal wieder darum, wie wir leben wollen. Und da fällt mir (aus akutem persönlichen Gründen) auf, dass die Zeit irgendwie immer knapper wird. Was meistens mit dem Zwang zu tun hat, Geld zu verdienen (das auch oft nicht ausreicht). Nun frage ich mich: Muss das so sein? Wie könnte man das ändern? Und was ist, wenn - so wie bei mir - einem der Job wirklich so viel Spaß macht, dass man die endlos langen Arbeitszeiten durchaus akzeptieren könnte... wenn, ja wenn nicht der Rest des Lebens darunter leiden würde (Haushalt, Hobbies, Freunde)...

Was denkt Ihr?

lg
Jol
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Merin
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BeitragVerfasst am: 23 Nov 2007 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mach mir genau darüber auch immer wieder Gedanken. Ich habe bislang meist eher für Zeit entschieden, sprich nur 20 Stunden gearbeitet und mich dann mit wenig Geld durchgeschlagen. Allerdings haben mir die Jobs auch nicht so den Spaß gemacht und dann fand ich, dass 20 Stunden immer noch zu viel sind.
Auch meine ich, dass niemand wirklich langfristig 40 Stunden oder mehr arbeiten sollte, ich glaube, Menschen sind dafür nicht gemacht.

Generell finde ich die Trennung zwischen Arbeit und Privatleben schwierig, egrade jetzt mit Kind zeigt sich, dass dieses Modell ungünstig ist. Lösungen habe ich aber leider nicht parat...
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Auri
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BeitragVerfasst am: 26 Nov 2007 0:43    Titel: Antworten mit Zitat

ich beschäftige mich mit dieser frage auch ständig. für mich persönlich steht immer mehr meine geistige entwicklung und die wissensanhäufung im vordergrund und dafür brauche ich zeit, welche ich im moment nicht wirklich habe, weil 40 std.-woche. da komme ich abends nach hause und habe keine lust mehr, mich mit mir selbst, der welt oder anderen geistig fordernden sachen auseinanderzusetzen, weil ich einfach kaputt bin.

deswegen habe ich mir vorgenommen, nach meiner ausbildung möglichst bald eine anstellung zu finden, in der ich mit möglichst wenig wochenstunden ausreichend verdiene, um mir mein bescheidenes leben und ein kleinig wenig freizeit zu finanzieren.

vertrete auch voll und ganz die meinung, dass menschen im grunde keine arbeitstiere sind, ich zumindest nicht. das verträgt sich schon nicht mit meinem schlafbedürfnis .. eigentlich komme ich auch nach 7 stunden schlaf gut aus dem bett, aber wirklich gut über den tag komme ich eigentlich erst mit 10 stunden .. also wenn ich mir das so durchrechne, hätte ich, wenn ich tatsächlich meine 10 stunden schlaf nehmen würde, nur 2 stunden "freizeit" am tag, weil ich 10 stunden mit arbeiten bzw. dem weg zur arbeit verbringe. das ist nicht das, was ich mir unter leben vorstelle und ich bin sehr unzufrieden mit der jetzigen situation. selbst wenn ich in zukunft die chance bekäme, mir für ein anständiges gehalt und in einer angenehmen anstellung 40 std. in der woche den buckel krumm zu arbeiten, ich würde es nicht tun, weil mich nicht das geld reizt .. ich will maximale freizeit, aber ohne vom staat oder jemand anderem finanziert werden zu müssen, was ich hier ausdrücklich betonen möchte! ich würde mich nicht wohl dabei fühlen, ein vollkommen unproduktives mitglied der gesellschaft zu sein, nur damit ich den ganzen tag zeit für meine eigenen sachen habe.

leider ist in den köpfen der meisten menschen immernoch das wort "vollzeitbeschäftigung" und eine entsprechende bezahlung eingeprägt, man wird ja auch von klein auf darauf getrimmt, dass man nur mit einer vollzeitbeschäftigung erfolg hat und sich so seine (von der gesellschaft implizierten, im grunde aber immer materiellen) träume verwirklichen kann.
aber gerade dieses streben nach einem dicken gehalt, lenkt die menschen von einander ab und lässt sie die materielle welt als immer wichtiger erscheinen, einfach, weil sie keine zeit und energie mehr haben, sich auch mal in RUHE mit sich selbst, ihren mitmenschen und ihrer Umwelt auseinanderzusetzen. sie funktionieren nur noch ..

wirklich schade .. ich frage mich, ob wir noch andere zeiten erleben werden?

man stelle sich vor, wenn man aus einer stelle einfach in zukunft 2 oder 3 machen würde und die menschen auch mit dieser "geringfügigen" beschäftigung (die natürlich für ein angemessenes leben ausreichend sein müsste, des es bringt ja nichts, wenn man dann wieder 2 solcher stellen annehmen muss und letztendlich wieder vollzeit arbeitet) zufrieden wären und erkennen, dass ihnen das die möglichkeit zu mehr geistiger entwicklung, mehr beschäftigung und umgang miteinander geben würde. das wäre einfach fantastisch! zumal ich glaube, dass die geleistete arbeit sogar noch effiktiver sein wird, als ein einzelner mensch sie täglich 8 stunden am stück pro tag leisten kann, weil die menschen dann ausgeruhter und allgemein zufriedener sein würden.

arme matrielle welt, in der niemand mehr erkennt, worum es eigentlich geht und alles nur noch so vor sich hinplätschert ..

gute nacht, wünscht eine verbitterte Auri
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ilinga
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BeitragVerfasst am: 26 Nov 2007 2:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mache mir da eigentlich täglich Gedanken drum, weil ich so zwischen Tür und Angel hänge im Moment.
Geld ist bei mir dann Nebensache, solange das was ich verdiene ausreicht, um meinen momentanen Lebensstandart zu halten. D.h. Wohnung, einigermaßen gesunde Ernährung, ab und an mal ausgehen... Alleine würde ich mit monatlich knapp 800¤ über die Runden kommen, jedenfalls bei meiner jetzigen Wohnung, die frisst das meiste.
Von daher weiß ich schon einmal, was ich brauche...
Nur was will ich?
Ich kann ein ziemliches Arbeitstier sein, wenn mir etwas richtig viel Spaß macht. Allerdings macht mir mein Körper da ab und an einen Strich durch die Rechnung.
Das beschäftigt mich momentan auch bei der Überlegung, was für eine Ausbildung ich anstreben kann/will.
Tierarzthelferin z.B. kann ich knicken wegen meiner Kreuzallergie durch den Heuschnupfen auf Kater
Dann Floristik/Forstwirtschaft -> nerviger Heuschnupfen
Bürojobs sind auch weniger etwas für mich, da fehlt mir die körperliche Auslastung, genauso fehlt mir bei einer rein körperlichen Arbeit die geistige Herausforderung soweit haben mich Praktikas schon einmal gebracht.

Aber alles in allem kann ich sagen, das das Geld für mich eher nebensächlich ist, solange es reicht um über die Runden zu kommen und nicht Haare raufend rumzusitzen und zu fragen, wie ich Strom oder Wohnung bezahlen soll...
Ich möchte meine Freizeit genießen, in dem Wissen eine gewisse Sicherheit zu haben.
Man braucht nicht immer Geld um Spaß zu haben, auch wenn einem das immer häufiger suggeriert wird.
Vor allen Dingen: Was nützt das ganze Geld, wenn man im Endeffekt nicht einmal die Zeit hat es auszugeben?
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JolandaRingelblume
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BeitragVerfasst am: 27 Nov 2007 8:03    Titel: Antworten mit Zitat

Ui... anscheinend bin ich grad echt nicht allein mit meinem Problem.

Träume gerade vom 8 Stunden-Job... da ist echt noch viel Platz für freie Zeit und Ausruhen.... Confused Confused Confused

Andererseits ist es ja bei vielen im Moment so, daß das Geld eben auch bei 10 oder 12 Stunden am Tag nicht hinreicht, oder eben genau so, dass man halbwegs leben kann. (womit ja die meisten zufrieden sind)

Seit ich arbeite, brauche ich ein Auto. Seit ich arbeite, kann ich weniger selbst machen, muss also mehr kaufen.

Andererseits: Seit ich arbeite, fällt mir nur noch selten die Decke auf den Kopf, da ich genügend Austausch mit anderen habe, was zu Studizeiten in den harten Schreibphasen echt schwierig war.

Privates und Beruf vereinen und trotzdem glücklich sein? Wie sieht das aus? Kinder in den Berufs"alltag" integrieren? Wer kann das noch? Was muss ich dafür tun?

lg
Jol
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Merin
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BeitragVerfasst am: 28 Nov 2007 14:29    Titel: Antworten mit Zitat

Tja gut Frage. Ich überleg das auch grad. Würd gern nächstes Jahr so einen Tag ein bissel was arbeiten. Aberr ohne die Maus wird das nix. Und mit Maus, mal sehen. Ich dachte, ich könnte in einem Laden arbeiten. So Umstandsmode verkaufen oder sowas, wo ein Kind auch passt. Oder es müsste was sein, was ich zu Hause machen kann... Oder irgendwas austragen, Zeitungen oder so, was mit dem Rad oder zu Fuß geht und nur ein, zwei Stunden... Aber davon mein ganzes Geld verdienen geht halt nicht. Wäre bloß ein Zubrot...
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JolandaRingelblume
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BeitragVerfasst am: 29 Nov 2007 8:11    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Merin,

ich weiß ja von mir selbst, dass die Ansprüche an einen angemessenen Job mit der Zeit und gerade mit Kind UND in der Pleitegeier-Hauptstadt Berlin sinken, aber hast du nicht gerade Deinen Doktor gemacht?

Ich finde, dass man wenigstens dann in der Richtung arbeiten sollte, die einem Spaß macht. Und das versucht, mit dem Kinde zu vereinbaren. Früher (also so ganz früher) sind die Leute auch ihrem Tagesgeschäft nachgegangen und haben ihre Kinder dabei gehabt oder mit Kinderfrauen/Ammen eine Lösung gefunden. Warum ist das heute so schwierig? Warum werden Kinder so ausgegrenzt?

lg
Jol

P.S. Anna Wahlgren beschreibt das so gut, indem sie meint, dass es doch nicht sein kann, das wir Erwachsenen die Kinder nur noch in ihrer Kinderwelt besuchen.
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Merin
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BeitragVerfasst am: 29 Nov 2007 20:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich werde Anfang nächsten Jahres verteidigen, dann veröffentlichen, dann habe ich offiziell den Titel, ja. Klar würde ich am liebsten in meinem Beruf arbeiten, aber das scheint aussichtslos, wenn ich nur für einige Stunden etwas suche. Auch ist es definitiv mit Kind nicht vereinbar. Kannst du dir ein psychologisches Gespräch mit einer Therapeutin vorstellen, die ein Kind dabei hat? Forschungsarbeit wäre theoretisch möglich, praktisch gibt es aber in dem Bereich, auf den ich spezialisiert bin, so gut wie keine Stellen. Ich seh mich aber weiter um, manchmal klappt ja doch was.

Zitat:
Anna Wahlgren beschreibt das so gut, indem sie meint, dass es doch nicht sein kann, das wir Erwachsenen die Kinder nur noch in ihrer Kinderwelt besuchen.


Das trifft es gut finde ich. Esist ja wirklich so, dass heutzutage die Sphären, in denen sich Eltern mit Kindern oder Kinder bewegen, und die, in denen Alleinstehende verkehren, vollkommen getrennt sind. Das ist wirklich blöd und ich finde es einen ernsten Mangel. Sowohl weil es Alleinstehende um Kontakte zu Kindern beraubt, als auch, weil es die Kinder und deren Eltern ausgrenzt. Entweder berwege ich mich in kinderfreien Räumen, oder ich geh in die Krabbelgruppe... das ist ja quasi eine Kinderwelt. Und die ist dann ganz auf Kinder zugeschnitten, wobei diese ja dann auch nicht wirklich an meinem Leben teilhaben, sondern ich quasi eine Welt für meien Tochter schaffe. Mit Kindermöbeln, Kinderspielzeug usw. da kaufe ich dann schön viele Sachen und halte sie aus meiner Erwachsenenwelt raus. Blöd, das.
Aber wie es anders machen? Was mir schon einfällt ist, dass ich genau überlege, was wir wirklich brauchen. Also diesen Kinderweltkonsum zu reduzieren. Theoretisch möchte ich sie auch selbstverständlich zu vielen meiner Aktivitäten mitnehmen. Damit fange ich jetzt an , ie ist ja noch so klein und vieles überfordert sie noch von der Fülle der Eindrücke.
Um den Bogen zurück zur Anfangsfrage zu spannen: Könnte ich Berufstätigkeit mit meinem Kind vereinbaren, also es dabei haben, dann würde sich die Frage "Zeit oder Geld" so nicht stellen. Es wäre dann ein und, nicht ein oder....
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JolandaRingelblume
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BeitragVerfasst am: 30 Nov 2007 8:10    Titel: Antworten mit Zitat

*Lach*

Naja, wir sind etwas vom Thema abgekommen.

UND wär super. Von und mit Teilzeit leben können... In den 80er gab es mal so einen Aufsatz von Karl Popper: "Wird Arbeit immer weniger verfügbar?", wo er genau diese Utopie als wünschenswert anstrebt. Aber da sind wir ja wohl meilenweit von entfernt...

Also: Zeit ODER Geld?

Lg
Jol
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kasmodiah
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BeitragVerfasst am: 30 Nov 2007 13:58    Titel: Antworten mit Zitat

JolandaRingelblume hat Folgendes geschrieben:


Privates und Beruf vereinen und trotzdem glücklich sein? Wie sieht das aus? Kinder in den Berufs"alltag" integrieren? Wer kann das noch? Was muss ich dafür tun?

lg
Jol


selbstständig werden *g*
bei uns geht das. allerdings ist das geld sehr knapp
wir teilen uns die zeit selber ein (meistens zumindest)
und mit kind geht das auch sehr gut
ich sehe es nämlich nicht ein, zu leben um zu arbeiten sondern ich arbeite um zu leben.
zeit ist mir wichtiger, da hab ich durch kind und selbstständigkeit eh sehr wenig für mich alleine
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Merin
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BeitragVerfasst am: 30 Nov 2007 18:10    Titel: Antworten mit Zitat

Und du schaffst das ohne ständig über deine Grenzen zu gehen Kasmo?
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Mania
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BeitragVerfasst am: 01 Dez 2007 0:31    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hätte gern mehr Zeit. Ich würde in dieser Zeit gerne mehr der Selbstversorgung nachgehen und dadurch ja auch einiges an Geld sparen. Leider ist das schwerer umzusetzen als man denkt....
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kasmodiah
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BeitragVerfasst am: 02 Dez 2007 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Merin hat Folgendes geschrieben:
Und du schaffst das ohne ständig über deine Grenzen zu gehen Kasmo?


ich laviere schon meist an meinergrenze herum, aber es geht momentan nicht anders.
ich hab aber auch viel hilfe durch meinen mann.
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mondenkind
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BeitragVerfasst am: 28 Dez 2007 16:49    Titel: Antworten mit Zitat

irgendwie bringt diese frage meine momentanen gedanken auf den punkt.
ich habe dieses jahr abi und mache mir dementsprechend sehr viele gedanken darüber, was dannach kommt. im moment habe ich eine 27-stunden schulwoche mit hausaufgaben und lernen, aber das ist mir meistens schon zu viel um in meiner freizeit andere dinge tun zu können. es gibt so viel wissen, dass ich anhäufen möchte, so viele instrumente, die ich lernen wollen würde und so viele dinge die ich verändern will... aber mir reicht ja jetzt schon die kraft nicht!

wie soll das in einer ausbildung oder im studium werden? auch wenn ich etwas tue, dass mir spaß macht... ich werde mich nie auf eine tätigkeit voll und ganz beschränken können

und jetzt stehe ich praktisch direkt vor der wahl: zeit oder geld??
ich habe das bis jetzt immer anders umschrieben: gesellschaftskonform leben(=geld) oder aussteigen(=zeit)...

und das doofe ist: ich weiß nicht wie ich mich entscheiden soll.

aber meine hoffnung liegt im nächsten jahr... ich werde erst mal 1 jahr pause machen, mich besinnen, reisen, trotzdem viel zu tun haben (;
und dann hoffentlich mehr wissen
Rolling Eyes
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Mania
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BeitragVerfasst am: 28 Dez 2007 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ich arbeite nur Teilzeit. Und das soll auch so bleiben. Wenn ich es mir leisten könnte, würde ich gerne eine halbe Stelle haben, aber dann komme ich wirklich finanziell auf keinen grünen Zweig. Mit meiner dreiviertel Stelle habe ich doch etwas mehr Freiraum (also Zeit) für meine Hobbys. Die kann ich aber aufgrund des wenigen Geldes, das mir zur Verfügung steht, teilweise schlecht umsetzen. Da beißt sich die Katze manchmal in den Schwanz. Aber ich möchte gern mehr in Richtung Lebensalternativen ausprobieren, Stück für Stück. Ein totaler Ausstieg ist dann doch zu krass für mich. Dazu braucht man auch erstmal Kapital, das ich nicht habe.
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