Feierunlust

 
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JolandaRingelblume
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BeitragVerfasst am: 29 März 2008 12:09    Titel: Feierunlust Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Lieben,

jaja, die Jol beschäftigt mal wieder etwas.

Nachdem wir aus den Osterfeiertagen zurück sind und ein wirklich nettes Fest hatten, beschäftigt mich eine Aussage, die jemand von uns am Kaminfeuer gemacht hat und die aber auch so recht häufig zu hören ist:

"Den Feiertagsstress tu ich mich nicht an." (So oder ähnlich) Embarassed

Warum sind die Feiertage (Ostern, Weihnachten, Geburtstagsfeiern) eigentlich so stressig für Euch?


lg
Jol
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Merin
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BeitragVerfasst am: 29 März 2008 16:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde die Feiertage keinen Stress mehr, weil ich sie nicht mehr so begehe, wie ich das jahrelang getan habe. Jetzt überlege ich, worauf ich Lust habe, und tue dies dann. Früher war es aber so, dass ich Verpflichtungen absolviert habe, insbesondere familiäre... und das konnte dann schon Stress sein.
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Nenya
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BeitragVerfasst am: 31 März 2008 17:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, also stressig in dem Sinne sind für mich die Feiertage auch nicht. Außer ich hab mal wieder nix vorbereitet und muß alles aufm letzten Drücker besorgen und vorbereiten.
Bei uns in der Familie werden die Feiertage in Ruhe angegangen, die Hauptsache ist das man zusammen kommt und ganz viel lecker Essen zusammen verdrücken kann.
Kann ich also nicht bestätigen mit dem Stress.


Nenya
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ilinga
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BeitragVerfasst am: 31 März 2008 20:37    Titel: Antworten mit Zitat

Ich feiere seit den letzten Jahren ja auch eher "unkonventionell", zumindest bis auf Weihnachten.
Das ist eigentlich noch das einzige Fest, das ich mit der Familie so verbringe, wie ich es seit meiner Kindheit kenne. Ansonsten ist alles eher in die Wicca-typischen Riten abgedriftet oder ich feiere kaum bis gar nicht Shocked
Ohne für mich nachfühlbaren Grund, finde ich eine Feier auch eher unangebracht. Schön, alle Welt gaukelt sich vor an dem und dem Tag, diesem und jenem zu gedenken und hat dann im Endeffekt doch keine Ahnung, worum es überhaupt geht.

Und Weihnachten ist für mich eigentlich auch eher Stress, weil ich jedesmal mit der tollen deutschen Tufftuff-Bahn fahren darf Rolling Eyes Das Unternehmen lernt weder dazu, noch ist es wirklich auf die Verbraucher eingestellt.
NEIN!! Wir stehen doch alle gerne 3 Stunden in vollkommen überfüllten Zügen, obwohl die erste Klasse komplett leer ist
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Märzhase
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BeitragVerfasst am: 10 Apr 2008 16:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag keine Feiertage und fühle mich vorallem von Weihnachten immer sehr gestresst. Angefangen hat das in meiner Ausbildung, da ich an JEDEM Feiertag arbeiten durfte und alle anderen hatten frei Sad Und mittlerweile finde ich es einfach nur stressig, da wir von Hannover nach Bremerhaven, Berlin und manchmal sogar nach Thüringen müssen und das innerhalb einer Woche. Zudem kommt für mich auch noch, dass ich mit Weihnachten absolut nichts verbinden kann, so wie es in den Familien gefeiert wird. Da ist alles nur noch aufs Schenken aus, nicht wie früher üblich aufs Beisammensein, das finde ich sehr schade.
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Lara
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BeitragVerfasst am: 14 Mai 2011 8:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe auch keinen Stress
Ich kann mich erinnern, als Kind/Jugendliche hatte ich um die Weihnachtszeit einen erdrückenden Stress. Es ging um Geschenke. Man schenkt sich Weihnachten etwas, das ist halt so. Und als junger Mensch fügt man sich, ohne darüber richtig nachzudenken.
Ich erinnere mich, ich hatte - da war ich vielleicht 12 Jahre alt - für meine Mama eine Keramikkatze für Weihnachten gekauft. Diese ist mir dann auf der Außentreppe aus der Hand gerutscht und auf dem Beton zerdeppert. Schock! Nun hatte ich nichts mehr zum Verschenken, für mich brach eine Welt zusammen. Ich war so in Panik, stand körperlich richtig unter Schmerz und schämte mich so dolle, wo und mit welchem Geld sollte ich nun ein neues Geschenk herbekomme. Ob ich noch eines besorgt hatte, weiß ich nicht mehr.
Dieses Erlebnis blieb mir so stark in Erinnerung, dass ich als reifere Jugendliche einfach beschloss, das Schenken zu Weihnachten einfach sein zu lassen. Ich mochte das gegenseitige übergeben von Geschenken auch überhaupt nicht, hatte auch Probleme mit meiner Familie, ich sah nicht ein, warum wir an einem Tag im Jahr nett zueinander sein sollten, wo es in restlichen Jahr überwiegend Unstimmigkeiten gab.
Ich beschloss also, mich aus der Schenkerei zurückzuziehen und nur dann zu Schenken, wenn mir danach war - im restlichem Jahr.
Ich verkündete meinen Beschluss und fertig war ich damit. Mein Umfeld passte sich an. Zwar brachten meine Eltern es nicht übers Herz, den Kindern so gar nichts mehr zu schenken, eine Kleinigkeit wars dann doch, aber von mir kam nichts mehr, ich verlangte auch nichts für mich. Das halte ich bis heute so.
Jetzt lebe ich alleine mit meiner Tochter und wir handhaben es anders als bei mir zu Hause.
Heiligabend ist ein ganz normaler Abend, den verbringen wir zu zweit und bereiten uns darauf vor, dass der Weihnachtsmann in der Nacht von Heiligabend auf den ersten Feiertag kommt und Geschenke nur für die Lütte bringt, sie ist 6 Jahre alt. Wir stellen einen Teller selbstgebackene Kekse und einen Becher Milch nach draußen, sie dekoriert die Stärkung für den Weihnachtsmann schön, dann ab ins Bett, dass er kommen kann. Der Weihnachtsmann ist ja bekanntlich sehr beschäftigt mit der Verteilung der Geschenke, flitzt mit seinem Schlitten kreuz und quer durch dem Himmel, da fällt schon mal ein Päckerl vom Schlitten, welches Mama draußen entdeckt, wenn sie kurz mal den Müll nach draußen bringt - uiui!
Dann aber ins Bett und auf den nächsten Tag warten.
Nächster Morgen, es ist soweit: mein Kind im Schlafi, stürzt aus dem KiZi ins WoZi und juchee - der Weihnachtsmann war da! Dann wird ausgepackt und gespielt, im Schlafi, ungewaschen und zerzaust.
Im Laufe des Vormittags kommen Oma und Opa und bringen (als Geschenk) unser Brunch-Essen mit.
Das war Weihnachten.

Ostern gibt es das obligatorische Nest, aber wir beiden bleiben dann auch alleine.
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~Das Bessere ist der Feind des Guten~
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Merin
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BeitragVerfasst am: 15 Mai 2011 10:57    Titel: Antworten mit Zitat

Bei uns gibt es Weihnachtsmann und Osterhase als Geschichten, aber Geschenke machen wir. Die sind dann so groß oder klein wie es stressfrei möglich ist.
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Rekan
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BeitragVerfasst am: 15 Mai 2011 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag Familienfeste.
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Asche zu Asche. Staub zu Staub. Aber wohin mit den Silikontitten?
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Merin
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BeitragVerfasst am: 25 Mai 2011 13:49    Titel: Antworten mit Zitat

Warum? Was daran magst Du?
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Rekan
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BeitragVerfasst am: 27 Mai 2011 16:17    Titel: Antworten mit Zitat

Das Zusammensein, das leckere Essen. Man sieht Teile der Familie die weiter weg wohnen und sich nicht "mal eben" besuchen lassen.
Außerdem mag ich das Feierliche an sich.
Dazu dann noch so ein paar Familientraditionen.
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Merin
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BeitragVerfasst am: 30 Mai 2011 14:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, das kommt sehr auf die Familie und die Traditionen an. Wenn es gelebte Traditionen und Menschen sind, die man mag, dann ist es sicher schön.
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Gudrun1965
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BeitragVerfasst am: 22 Nov 2011 0:02    Titel: Antworten mit Zitat

Finde ich auch....der Familienzusammenhalt ist natürlich auch wichtig. Es ist auf jedenfall schade, dass Ruhetage immer öfter das Gegenteil bewirken....
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Merin
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BeitragVerfasst am: 24 Nov 2011 10:25    Titel: Antworten mit Zitat

Für mich ist Familienzusammenhalt kein Wert an sich. Also wenn ich die Leute nicht mag, man ich auch nicht mit ihnen zusammenhalten, bloß weil wir verwandt sind....
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